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BayWa und Barloworld treiben gemeinsam Landtechnikgeschäft in Afrika voran

Joint Venture startet in Sambia

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Die BayWa AG, München und Barloworld Limited, Johannesburg, gründen ein Joint Venture für Landtechnikvertrieb in Subsahara-Afrika. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden startet die Zusammenarbeit in Sambia ab Mitte 2015. Die Partner werden dort gemeinsam Beratung, Vertrieb und Service, unter anderem für die AGCO-Marken Challenger und Massey Ferguson anbieten. Barloworld und BayWa beteiligen sich an der Kooperation zu je 50 Prozent.

„Für die BayWa bietet sich in Sambia ein solides Investitionsumfeld, in dem wir mit dem lokal beheimateten Partner Barloworld gemeinsam unser Geschäft aufbauen können“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz. Innerhalb des Agrargeschäfts der BayWa sei der Kurs der Internationalisierung im Handel mit Agrartechnik ein wichtiges Entwicklungsfeld. „Die Expansion auf den afrikanischen Kontinent ist ein strategisches Engagement in einem wichtigen Wachstumsmarkt“, so Lutz weiter. Die BayWa verfüge bei Landtechnik über ausgezeichnete Kompetenz für Beratung, Vertrieb und Service. In Sambia und anderen afrikanischen Märkten  werde dieses Know-how dringend nachgefragt, um die großen Potenziale in der Landwirtschaft vor Ort zu erschließen.

„Landwirtschaft in Afrika bietet große Wachstumschancen für alle, die Lösungen anbieten können“, sagt Clive Thomson, Chief Executive Officer von Barloworld. „Schätzungen zufolge liegen über 60 Prozent der ungenutzten landwirtschaftlichen Fläche weltweit auf dem afrikanischen Kontinent. Diese Flächen werden benötigt, um die bis 2050 auf neun Milliarden ansteigende Weltbevölkerung zu ernähren. Barloworld verfügt über umfangreiche Kenntnisse der Technisierungsanforderungen vor Ort und zeichnet sich durch unsere Stärke bei Kundendienstleistungen und -infrastruktur aus. Eine Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit über Südafrika hinaus ist da nur eine logische Konsequenz. Wir freuen uns zusammen mit der BayWa darauf, auf unsere gemeinsamen Kompetenzen aufzubauen, um auf die Region abgestimmte Ressourcen und Lösungen für die landwirtschaftliche Wertschöpfungskette anzubieten.“

Für das Unternehmen ist die langjährige Erfahrung der BayWa im Landtechnikgeschäft gekoppelt mit seinem eigenen Know-how in Bezug auf AGCO-Landmaschinen ein besonders positiver Aspekt, verrät John Blackbeard, CEO der Barloworld Handling, Inc., die das Landmaschinengeschäft des Konzern, Barloworld Agriculture, umfasst. „Barloworld Agriculture ist außerdem langjähriger AGCO-Händler. Unser bestehendes AGCO-Vertriebsnetz sowie unser umfassendes Wissen über den afrikanischen Markt schaffen eine stabile operative Plattform für das Joint Venture. Außerdem können wie Synergieeffekte mit anderen Barloworld-Abteilungen ausschöpfen, die in ganz Afrika tätig sind, beispielsweise Barloworld Equipment und Barloworld Logistics. Dadurch wird unsere Reichweite noch verstärkt.“

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„In weniger technisierten Märkten wie Sambia mit heterogenen landwirtschaftlichen Betrieben kann die Produktivität gerade durch den Einsatz von marktgerechter und moderner Landtechnik verbessert werden“, betont Roland Schuler, Vorstand für den Bereich Technik der BayWa AG. Hier können die BayWa und Barloworld ihre Erfahrung aus erfolgreichen Projekten zur Mechanisierung für kleine, mittlere und große Betriebe einbringen. „Das spiegelt sich auch in den Marken Massey Ferguson und Challenger wider, mit denen wir die verschiedenen Zielgruppen erfolgreich bedienen können.“ Zudem, so Schuler, umfasse das Angebot Konzepte für Ersatzteile, Service und Reparatur ergänzt um Beratungsangebote zu Produktionsverfahren im Pflanzenbau und dem Einsatz von Betriebsmitteln.

Beim Markteintritt wird das Joint Venture von den Erfahrungen seines Lieferanten AGCO in Sambia profitieren, der bereits seit mehr als zweieinhalb Jahren nahe Lusaka eine Musterfarm betreibt.

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