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Die „Power-Station“ von Premel versorgt Baustellen mit Strom und Druckluft. Die Container sind dazu mit je einem Generator und einem Kompressor von Atlas Copco ausgestattet, die beide von Dieselmotoren angetrieben werden. (Bild: Premel SA) Gehe zu Fotos
Die „Power-Station“ von Premel versorgt Baustellen mit Strom und Druckluft. Die Container sind dazu mit je einem Generator und einem Kompressor von Atlas Copco ausgestattet, die beide von Dieselmotoren angetrieben werden. (Bild: Premel SA)

Container liefert Strom und Druckluft für Baustellen

Die schweizerische Premel SA bringt eine mobile „Power-Station“ auf den Markt, die Baustellen unabhängig mit elektrischem Strom sowie Druckluft versorgen kann. Die Anlagen sind komplett in 20-Fuß-Containern untergebracht und arbeiten mit je einem Generator und Kompressor von Atlas Copco.

Die Premel SA hat an ihrem Stammsitz im schweizerischen Bellinzona erstmals zwei mobile Power-Stationen gebaut, die mit je einem Generator sowie einem Kompressor von Atlas Copco ausgestattet sind. Die Anlagen sind in 20- Fuß-ISO-Containern untergebracht und dienen der autarken Energieversorgung von Baustellen mit Strom und Druckluft. Die Außenmaße betragen 6,09 m (Länge) x 2,35 m (Breite) x 2,40 m (Höhe).

Jeder Container wiegt etwa neun Tonnen und passt mit seiner 20-Fuß-Normgröße auf einen Container-Trailer, lässt sich also einfach und kostengünstig mit einem Lkw zur Baustelle transportieren. Um das Be- und Entladen zu erleichtern, hat der Hersteller in den Grundrahmen Gabelstapleraufnahmen integriert. Typische Anwendungen der Power-Stationen sind Tunnelbaustellen, aber auch alle anderen Orte, an denen kein eigenes Strom- oder Druckluftnetz zur Verfügung steht. Dazu gehören auch Raffinerien: Für diesen speziellen Einsatz kann die Anlage mit einem Funkenfänger ausgerüstet werden.

Zuverlässige Generatoren und Kompressoren von Atlas Copco eingebaut

Die Power-Stationen sind mit einem robusten Generator des Typs QAS 60 sowie einem fahrbaren Kompressor des Typs XAHS 237 von Atlas Copco ausgerüstet. Der Generator liefert eine Dauerleistung von 60 Kilovoltampere (kVA). Er arbeitet mit einem Perkins-Motor der EU-Abgasstufe IIIA, die für mobile Arbeitsmaschinen gilt. Der ebenfalls von Atlas Copco stammende Kompressor wird von einem MTU-Motor der Abgasstufe 4 angetrieben. Beide Atlas-Copco-Aggregate sind mit je einem aktiven und passiven Partikelfiltersystem ausgerüstet.

Der Generator kann laut Anbieter problemlos bis zu 20 Sekunden lang um 300 % überlastet werden. Dies ist beim Anlauf von Wasserpumpen ein großer Vorteil. Die Bedieneinheiten sowie die 400-V-CEE-Stecker (1 x 63 A, 2 x 32 A, 2 x 16 A und 4 x 220 V) sind außen am Container zu erreichen. Die Abgänge sind einzeln abgesichert. Weitere Ausstattungswünsche können ebenso umgesetzt werden wie die Fernüberwachung des Containers per Internet.

Kompressor mit elektronischem Betriebsmanagement

Der Kompressor stellt bis zu 14 Normkubikmeter Druckluft pro Minute (14 m3/min) bei 12 bar bereit. Er zeichnet sich durch absolute Zuverlässigkeit, einfache Bedienung, geringe Betriebskosten und lange Lebensdauer aus. Damit eignet sich das Aggregat ideal für den Einsatz in einer autarken Energieversorgungsstation. Das aus Atlas- Copco-eigener Produktion stammende spezielle Schraubenelement des Kompressors stellt einen nahezu konstanten Volumenstrom sicher und ermöglicht damit hohe Produktivität und Wirtschaftlichkeit. Um die Umwelt möglichst wenig zu belasten, wird er von einem neuen Hochleistungs-Dieselmotor angetrieben, der die Abgasstufe IV erfüllt. Ein elektronisches Betriebsmanagement steuert und überwacht alle wichtigen Funktionen und Betriebszustände des Kompressors.

Für die schnelle Betankung der Aggregate sind die Füllöffnungen für Diesel und Additiv außen am Container angebracht. Beide Versorgungseinheiten, Generator wie Kompressor, können bei 75 % Last rund zehn Stunden lang autonom betrieben werden. Am Container kann optional eine Signalleuchte installiert werden, um rechtzeitig vor Brennstoffmangel zu warnen.

Die beiden großen Schiebetüren an der Seite sind abschließbar. Sie bieten einen komfortablen Zugang zu den Aggregaten für Wartungsarbeiten. Für Servicearbeiten und zur Instandhaltung können Betreiber auf das Servicenetz von Atlas Copco sowie Premel SA zurückgreifen.

Premel baut die Containeranlagen samt Generator, Kompressor, Abgas- und Brennstoffanlage im Werk Bellinzona auf und prüft sie vor Ort. Das Unternehmen ist gemäß ISO 9001 zertifiziert. Alle ein- und aufgebauten Komponenten verfügen laut Premel über eine CE-Kennzeichnung.

Quelle: Atlas Copco MCT GmbH

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