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Bei der Winterinspektion muss ein Kettenschutz repariert werden. Die Linser Ketten und Bodenplatten aber sind absolut in Ordnung. (Rechts im Bild Hans-Georg Leichtenberger) Gehe zu Fotos
Bei der Winterinspektion muss ein Kettenschutz repariert werden. Die Linser Ketten und Bodenplatten aber sind absolut in Ordnung. (Rechts im Bild Hans-Georg Leichtenberger)

Ersatzketten halten doppelt so lang

Bayerische Staatsforsten verwenden Linser Baggerketten - über 5.000 Stunden ohne Probleme im schweren Einsatz - Linser Ketten werden sowohl bei Baggern wie auch bei Harvestern genutzt - viel Strecke auf granithaltigem Boden

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„Seit vier Jahren haben wir auf unseren Harvestern, aber auch auf einigen Baggern, Ersatzketten von Linser montiert. Heute, nach etwa 5.000 Stunden, in denen die Ketten im Einsatz waren, können wir feststellen, dass die Ersatzketten doppelt so lange halten wie die der Originalausrüstung“, sagt Hans-Georg Leichtenberger, Werkstattleiter der Zentralwerkstatt der Bayerischen Staatsforsten in Bodenwöhr. Alle vier Harvester - zwei Kern T 23 und zwei Kern T 40 Maschinen - sind mit Ketten von Linser Industrieservice GmbH (LIS), Troisdorf, ausgerüstet. Ebenso einige New Holland Bagger.

Granitboden und Hanglagen belasten die Laufwerke

Sie werden für das Anlegen und Unterhalten von Rückegassen u. a. eingesetzt. Das sehr Anspruchsvolle und Ungewöhnliche für die Ketten und Laufwerke ist, dass sie nicht wie bei einem Kettenbagger im Baueinsatz üblich wenig Strecke zurücklegen müssen. Hier, in den bayerischen Wäldern ist das Gegenteil der Fall. Es werden mit den Kettenfahrzeugen viele Kilometer gefahren und dies auf felsigem Untergrund oder an steilen Hanglagen. „Wenn man die Bodenplatten und Ketten während der Winterinspektion genauer in Augenschein nimmt, kann man feststellen, dass der Verschleiß der Linser Ketten ausgesprochen minimal ist und eine Laufzeit von 5.000 Stunden oder mehr selbstverständlich“, berichtet Leichtenberger.

Einsatz in ganz Bayern

Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften eine Fläche von etwa 808.000 Hektar Waldfläche. Das Unternehmen ist dezentral organisiert und verfügt über 41 Forstbetriebe mit 370 Revieren. Die Zentrale liegt in Regensburg, die Zentralwerkstatt in Bodenwöhr, etwa 50 km von Regensburg entfernt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2.700 Mitarbeiter. Seinen Umsatz von 404 Mio. Euro im Jahr macht es vornehmlich durch die Holzwirtschaft mit etwa 5,2 Mio m³ nachhaltig genutztem Holz. Um die Bestände erschließen zu können, sind Forststraßen, Rückegassen, Rückewege und Seillinien angelegt. Das Befahren der Waldflächen zur Holzernte ist nur auf diesen speziellen Erschließungslinien erlaubt. Rückewege werden an Hängen mit 30 - 40° Steigung angelegt. Rückegassen können hier nicht mehr in Falllinie angelegt werden. Hier und auch beim Anlegen und der Pflege von Forststraßen sind die Bagger vornehmlich im Einsatz. Zur Holzernte werden die Harvester genutzt. Insgesamt sind etwa 25.000 km Wegstrecke zu pflegen und zu befahren.

Großer Maschinenpark - robuste Technik

Etwa 50 große Bagger, Lader, Harvester, Forwarder, Grader und Raupen gehören zum Maschinenpark. Dabei sind auch zwei Kern T 23 Harvester mit einer Leistung von 180 kW und 26 t Dienstgewicht. An ihnen sind fettgeschmierte Linser B 60 Laufwerke mit Einstegbodenplatten von 600 mm Breite montiert. Die beiden Kern T 40, die ebenfalls 180 kW, aber 46 t Dienstgewicht haben, sind mit Zweistegbodenplatten von 700 mm Breite ausgestattet. Die 25 t-Bagger sind mit fettgeschmierten Linser HD-Ketten mit 190 mm Teilung bestückt. Sowohl Buchse als auch Bolzen sind verstärkt. Verwendet werden Zweistegbodenplatten mit 600 mm Breite. Um die Festigkeit zu erhöhen, sind sie ohne Schmutzloch gearbeitet.

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In der Zentralwerkstatt in Bodenwöhr arbeitet Hans-Georg Leichtenberger als Werkstattleiter. Er und vier weiteren Mitarbeiter sind für den gesamten Maschinenpark der Bayerischen Staatsforsten zuständig. „Wir stellen fest, dass bei allen Maschinen die Elektronik sehr robust ist während wir bei der Mechanik reparieren müssen. Der Grund dafür sind die hohen Belastungen, die bei den Arbeiten entstehen. Umso erstaunlicher ist es für uns, nun festzustellen, dass die Linser Ketten, die wir regelmäßig überprüfen, eine solch hohe Standzeit haben“, resümiert Leichtenberger.

 

Quelle: Linser Industrie Service

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