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Gemäßigter Anstieg des Baukostenindex in allen Bausparten im Mai 2014

Der Baukostenindex betrug im Mai 2014 laut Berechnungen von Statistik Austria für den Wohnhaus- und Siedlungsbau 107,8 Punkte. Damit erhöhte sich der Index im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8%. Gegenüber dem Vormonat April 2014 stiegen die Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau um 1,0%.

Die beiden Tiefbausparten hielten im Mai 2014, wie auch schon in den Monaten davor, bei höheren Indexständen als der Wohnhaus- und Siedlungsbau. Der Baukostenindex für den Straßenbau hielt im Mai 2014 bei 111,2 Indexpunkten und wuchs somit um 0,5% bzw. 0,4% gegenüber April 2014 bzw. Mai 2013. Der Baukostenindex für den Brückenbau verzeichnete einen Indexstand von 108,6 Punkten und stieg damit gegenüber dem Vormonat um 1,0% - gegenüber dem Vorjahr blieb der Index unverändert (siehe auch Tabelle).

Eine wichtige Komponente der Baukostenveränderungen für alle Bausparten waren die neuen Kollektivvertragsabschlüsse einiger baurelevanter Branchen (z.B. Bau-, Zimmermeister-, Hafner-, Platten und Fliesenlegergewerbe), welche ab 1. Mai 2014 gültig sind. Den Steigerungen der Lohnkosten (Gesamtbaukosten: 2,4%, Baumeisterarbeiten: 2,3%) steht im Vorjahresvergleich ein stärkerer Rückgang der Kosten für das Material gegenüber, wodurch sich bei den Gesamtbaukosten ein gemäßigter Anstieg ergibt.

Die Materialkosten im Hochbau weisen im Vorjahresvergleich unter anderem bei den Pegelstoffen "Aluminiumwaren", "Bituminöse Dichtungsbahnen" und "Stahl" einen stärkeren Rückgang auf. Lediglich leichtere Steigerungen einzelner Warenkorbelemente wie z.B. "Schalter" wurden beobachtet. Im Tiefbau stiegen die Kosten für die Warenkorbelemente "Deponiekosten", "Faserplatten" und "Kunststoffwaren", wohingegen die Pegelstoffe "Gas", "Bitumen" und "Stahl" leichte Rückgänge registrierten.

Detaillierte Ergebnisse und weitere Informationen zum Baukostenindex finden Sie auf unserer Webseite.

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