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Demag AC 1000 Prangl - Refinery Vienna

Kopfarbeit: Demag® AC 1000-9 hebt Kolonnenkopf auf Destillierturm in Wiener Raffinerie

Kurze rüstzeit und hohe hubkraft machten den demag ac 1000-9 zur ersten wahl des prangl Teams

Im Rahmen von Wartungsarbeiten stand in der Wiener Raffinerie OMV der Tausch eines rund 13 Tonnen schweren Kolonnenkopfes an. Mit dieser vor allem planerisch anspruchsvollen Aufgabe beauftragte OMV den österreichischen Krandienstleister Prangl, der sich dabei auf die Fähigkeiten des Demag® AC 1000-9 All-Terrain-Kran verließ.

„Jeder Tag Produktionsstopp in einer Raffinerie kostet ein Vermögen. Verzögerungen beim Hub des Kolonnenkopfes auf den Destillierturm in der Wiener Raffinerie OMV waren daher um jeden Preis zu vermeiden“, bringt es Christian Fida, Projektleiter bei Prangl, kurz und bündig auf den Punkt. Deshalb überließ das Prangl Team bei diesem Projekt nichts dem Zufall und plante den Einsatz mit höchster Akribie. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Wahl des für diesen Einsatz am besten geeigneten Krans von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts war.

Qual der Wahl: Wippausleger oder Hauptausleger?

„Der zur Verfügung stehende Platz wäre zwar auch für einen kleineren Kran mit wippbarer Gittermastspitze ausreichend gewesen. Allerdings hätten wir viel Gittermast über eine Rohrleitungsbrücke aufbauen müssen, so dass diese Variante aus sicherheitstechnischen Gründen nach reichlicher Überlegung ausschied“, erklärt Fida. Also blieb nur ein größeres Modell. Dieser musste jedoch hubstark genug sein, um die Last mit einer ausreichenden Sicherheitsreserve auf die erforderliche Höhe von 70 Metern zu bringen. Gleichzeitig sollte er so wendig sein, dass er sich in der verwinkelten und von zahllosen Rohrleitungen durchzogenen Raffinerie bewegen konnte. „Damit führte am Einsatz unseres Demag AC 1000-9 kein Weg vorbei, da dieser beide Bedingungen voll und ganz erfüllte. Der AC 1000 ist unser größter Teleskop-Kran, der auch weltweit zu den leistungsstärksten Kranen zählt. Deshalb haben wir ihn kurzerhand von seinem vorherigen Einsatzort in Hamburg nach Wien beordert“, so Fida weiter.

Hub mit stiller Reserve

Beim Einsatz in der Raffinerie konnten der AC 1000 aber noch mit einer weiteren Eigenschaft punkten – und zwar mit seiner montagefreundlichen Konstruktion. Denn die Prangl Monteure hatten ein Aufbaukonzept entwickelt, dass sich genau diese Eigenschaft zunutze machte: Zunächst wurde der Kran vor den Toren der Raffinerie mit 100-Meter-Teleskop, Superlift samt Windenrahmen sowie vier Stützen vormontiert und anschließend von Kranfahrer Heinz Schuller unter zwei Rohrbrücken hindurch zum Kranaufstellplatz manövriert. Dort wurde er dann mit 188 Tonnen ballastiert und die Abstützbasis voll ausgefahren. So gerüstet, war er in der Lage, den inklusive Anschlagmitteln 13 Tonnen schweren Kolonnenkopf bei einer Ausladung von 60 Metern auf eine Höhe von 70 Metern anzuheben, um diesen auf dem Destillierturm montieren zu können. „In dieser Konfiguration hätte ich sogar noch 3,5 Tonnen mehr heben können. Damit war unsere Sicherheitsreserve für den Raffinerie-Einsatz mehr als ausreichend“, betont Schuller, für den sich sein Arbeitsgerät auch bei diesem Einsatz wieder einmal als Idealbesetzung bewährt hat. „Der AC 1000 lässt sich super feinfühlig fahren und er hat eine enorme Hubkraft. Bei schwierigen Einsatzbedingungen wie sie in Raffinerien oder sonstigen industriellen Anlagen häufig anzutreffen sind, hat sich diese Kombination schon oft als unschätzbarer Vorteil erwiesen.“

„Besser hätte es nicht laufen können!“

Für das Prangl Team und die Raffinerie jedenfalls ging das Hubkonzept ohne Abstriche auf: Eine professionelle Planung in Verbindung mit dem richtigen Arbeitsgerät und einem qualifizierten Team brachte am Ende des Tages den Erfolg, so dass der Hub termingerecht und ohne Verzögerungen über die Bühne ging. Und dass zu guter Letzt auch noch das Wetter passte, darf man daher getrost unter der Rubrik „Glück des Tüchtigen“ verbuchen. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Christian Fida aus: „Besser hätte es wirklich nicht laufen können!“

Quelle: Terex Cranes Global Marketing

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