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12. IFK 2020 – „Fluid Power – Future Technology“ IFK findet digital statt

Eine innovative Online-Plattform wird genutzt
Technische Universität Dresden Europa
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Eine innovative Online-Plattform wird genutzt

Das 12. Internationale Fluidtechnische Kolloquium (12. IFK) wird vom 12.10. bis 14.10.2020 als virtuelle Veranstaltung stattfinden. Das IFK-Team um Prof. Jürgen Weber stellt sich damit der Herausforderung eine attraktive Plattform bereitzustellen, die den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die wichtigste internationale Konferenz der Fluidtechnikbranche gerecht wird.

Kurz vor dem ursprünglichen Termin im März entschied sich das IFK Team um Prof. Jürgen Weber das 12. IFK auf den 12.10 bis 14.10.2020 zu verschieben. Angedacht war zunächst eine Präsenzveranstaltung mit vergleichbaren Rahmenbedingungen und flexiblen Hygienekonzepten. Der Kontakt zu Referent*innen und Aussteller*innen wurde in dieser schwierigen Zeit aufrechterhalten, um ein Programm mit über 100 internationalen Fachbeiträgen und einer begleitenden Fachausstellung zu gewährleisten. Auch wenn einige coronabedingte Beschränkungen mittlerweile aufgehoben wurden, ist besonders die Situation im Herbst unvorhersehbar und eine „zweite Welle“ erscheint jederzeit möglich. Das Organisationsteam entschied sich daher, die bisherigen Teilnehmenden mittels einer Umfrage aktiv in den Entscheidungsfindungsprozess einzubinden. Bei dieser Umfrage äußerten 49 % der Befragten Bedenken gegenüber einer

Präsenzveranstaltung aufgrund von Reisebeschränkungen durch Behörden oder Unternehmen sowie wegen gesundheitlichen Risiken. 75% der Befragten antworteten, dass für sie die Teilnahme an einer Onlinetagung prinzipiell in Frage kommt. Die Veranstalter von der Professur für Fluid-Mechatronische Systemtechnik der TU Dresden haben dies gemeinsam mit dem Fachverband Fluidtechnik im VDMA zum Anlass genommen, Gewissheit über die Austragung des IFK zu forcieren und die Entscheidung getroffen, dieses Jahr das IFK als digitales Event durchzuführen. „Die für die ursprünglichen Veranstaltungsräume geforderten Hygienekonzepte hätten uns leider keinen Spielraum für ein IFK gegeben, das uns zufrieden gestellt hätte“, so Prof. Weber.

„Daher haben wir uns für ein digitales Konzept entschieden, das unter diesen Randbedingungen deutlich attraktiver erscheint. Insgesamt haben mich in diesem Jahr die Teilnahme und Diskussionskultur in virtuellen Veranstaltungen positiv überrascht, sodass ich mit Vorfreude auf das IFK blicke“.

Für die digitale Konferenz kommt ein Web-Tool zum Einsatz, welches das Konferenzgefühl in die jeweiligen vier Wände der Teilnehmer transportiert. Prinzipiell ist das Tool wie ein reales Messezentrum aufgebaut und bildet virtuell den typischen Tagungsalltag ab. Zu Beginn erfolgt der Check-In, bei dem sich Teilnehmende ein individuelles Profil anlegen. Im Anschluss daran gelangt man in das Foyer, der den zentralen Knotenpunkt der Konferenz darstellt und in dem live durch Moderatoren durch das Programm geführt wird. Hier finden sich u.a. nützliche Informationen, wie das aktuelle Programm oder die Möglichkeit sich einen individuellen Tagungskalender zu erstellen. Des Weiteren gelangt man von hieraus in die einzelnen Konferenzräume. Referent*innen halten hier live per Videostream ihre Vorträge, während die Zuschauer*innen sich via Gruppenchat austauschen können. Im Anschluss daran besteht im sog. Speaker‘s Corner für Teilnehmende die Möglichkeit den Vortragenden Fragen zu stellen. Auch besteht die Möglichkeit vom Foyer aus in die digitale Ausstellung zu wechseln. Unternehmen können hier ihre digitalen Ausstellungsstände frei gestalten und beispielsweise mit Videos, Präsentationen oder Broschüren schmücken. Mittels eines Chatfensters können Teilnehmende und Aussteller direkt in Kontakt treten oder einen Termin für einen Videochat vereinbaren.

Generell soll der persönliche Austausch auch auf der digitalen Fachtagung nicht zu knapp kommen. So finden sich zum einen im Foyer, den Konferenzräumen und den Speaker‘s Corners jeweils Gruppenchat-Fenster, welche die Interaktion mit einer großen Community erlauben. Zum anderen besteht die Möglichkeit, private Konferenzräume für zwei oder mehr Gesprächspartner zu nutzen.

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Als traditionell einem der wichtigsten Branchentreffs auf dem Gebiet der Fluidtechnik stellt das IFK ein Forum für Anwender, Hersteller und Forscher aus der ganzen Welt dar. Diese Maßstäbe haben die Veranstalter für die Transformation in ein digitales Event angelegt und laden ein, die auch aufgrund geringerer Kosten zugängliche Tagung zu besuchen und die Antriebssysteme der Zukunft mit zu gestalten. Weitere Informationen, Details zum Programm sowie Kontaktmöglichkeiten zu den Veranstaltern finden Sie unter www.ifk2020.com

Quelle: Technische Universität Dresden