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Die Mannschaft in Lauenbrück Gehe zu Fotos
Die Mannschaft in Lauenbrück

50 Jahre Atlas von der Wehl

Am 1. April 1965 meldete Burghard von der Wehl in Lauenbrück einen Gewerbebetrieb für „Atlas-Verkauf (Bagger und Lader), Kundendienst und Ersatzteillager“ (so lautete der Originalantrag) an. Damit und mit zwei Mitarbeitern begann die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens Atlas von der Wehl. In gemieteten Räumen unweit des heutigen Standortes wurde nicht nur mit dem „Bauernlader“ eine erste Erfolgsmaschine verkauft. Von Anfang an arbeitete von der Wehl mit einem sehr guten Konzept: Der Dienst am Kunden. Monteure wurden geschult, um sofort und fachlich bestens helfen zu können. Beratung und Maschineneinweisung gehörten ebenso zum Konzept. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Zuverlässigkeit. Das, was vereinbart war, wurde auch eingehalten. Damit begann der Erfolgsweg und diese Grundsätze gelten bis heute und werden von Reinhard und Hermann von der Wehl, der zweiten Generation, und von allen Mitarbeitern aktiv gelebt. Übrigens zur Erinnerung: Die Anfänge des Unternehmens fielen in die Zeit, in der mit dem Early Bird der erste Nachrichtensatellit ins Weltall geschossen wurde.

So startete Burghard von der Wehl vor 50 Jahren in Lauenbrück

Es wird gebaut und erweitert

Nur fünf Jahre nach der Gründung musste, um dem Wachstum gerecht zu werden, ein eigener, neuer Betrieb gebaut werden. Am heutigen Standort in Lauenbrück, nahe der B 75, wurden 10.000 m² Fläche gekauft und es entstanden Werkstatt-, Lager- und Bürogebäude. Auch hier wurde eine vorausschauende Konzeption realisiert, die perfekte Möglichkeiten für die späteren Erweiterungen schaffte. Eine war der Start der Sparte Fahrzeugbau, die Hermann von der Wehl 1979 gründete und die später in den Betrieb in Lauenbrück integriert wurde. Die Expansion ging auch regional weiter. Im Jahr 1982 wagte man den Schritt nach Hamburg. Als Standort für Atlas Hamburg, mit Reinhard von der Wehl als Geschäftsführer, wählte man die Fangdieckstraße im Westen der Stadt. Das Verkaufsgebiet für Atlas-Produkte umfasste nun Nord-Niedersachsen und Hamburg.

 

Bis heute ist daraus die von der Wehl Gruppe gewachsen. Das  Betriebsgelände in Lauenbrück umfasst 63.000 m² (Foto). Die Firmen der Gruppe in Hamburg sind hinzuzurechnen (nicht im Bild)

Auf mehreren Beinen stehen

Die Aufgaben wuchsen und man wollte dem vielfältigen Kundenbedarf an Maschinen, Geräten und Service entsprechen können. So kam 1987 die Westphal GmbH für kleinere Maschinen und Geräte zur von der Wehl Gruppe und 1992 gründete man die Kleenoil Hamburg GmbH. 1997 konnte das Unternehmen Gelände in der Werner-Siemens-Straße 89 in Hamburg erwerben. Hier entstand, südlicher in Hamburg gelegen, die zweite Niederlassung für Atlas Hamburg. Auch die Firma Westphal verlegte ihren Standort hierher. Die Expansion ging weiter. 2002 wurde die O&K-Niederlassung Hamburg übernommen und somit eine Zwei-Marken-Strategie verwirklicht. Auch regional vergrößerte sich von der Wehl. Im selben Jahr konnten die Aktivitäten auf das Atlas-Verkaufsgebiet Schleswig-Holstein ausgeweitet werden. Nun verfügte man auf der Atlas-Schiene über ein homogen zu betreuendes Gebiet, das Nord-Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein umfasste und auch aktuell bearbeitet wird. Der temporären Entwicklung des Unternehmens O&K folgend fand die Umwandlung in New Holland statt, bis man 2011 den Vertrag beendete. Direkt im Anschluss daran erfolgte 2012 der Start als Doosan-Vertragshändler im gesamten Verkaufsgebiet.

Lust und Leistung

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Die Basis für diese strukturellen Entwicklungen war der große Kundenzuspruch. Das Konzept, dem Kunden nicht nur erstklassige Maschinen sondern auch hervorragenden Service, Beratung und vor allem Zuverlässigkeit anzubieten, hatte und hat Erfolg. Das Betriebsgelände in Lauenbrück musste durch Flächenzukäufe auf heute nunmehr 63.000 m² erweitert werden. Anlässlich seines 25-jährigen Gründungsjubiläums zählte das Unternehmen bereits 65 Mitarbeiter. Heute sind es – in Lauenbrück und Hamburg –mehr als 200. Nicht nur Verkauf sondern auch Stahlbau, Prüfstände, Lackierhalle, Werkstatt, Waschhalle, Lagergebäude, Präsentationsflächen, Büro- und Ausbildungsräume - alles zertifiziert nach ISO 9001 - sind Bestandteil der Atlas von der Wehl Gruppe und wachsen mit, so wie es erforderlich ist. Immer aber in solidem Tempo. Zum 40-jährigen Jubiläum sagte der Seniorchef Burghard von der Wehl: „Starten ist einfach, man muss auch durchhalten“. Und das bedeutet, immer am Ball und am Puls der Entwicklung bleiben. Nun, zum 50-jährigen Bestehen und mit Reinhard und Hermann von der Wehl an der Spitze der Gruppe, stellt sie sich als dynamisches Familienunternehmen dar. Zu ihm gehört mittlerweile auch ein Mietpark mit über 500 Maschinen und Geräten. Ein Jahresumsatz von etwa 70 Mio. € beschreibt die wirtschaftliche Seite. Eine insgesamt gute Basis um in die Zukunft zu starten.

Die zweite Generation führt nun die Geschäfte. Reinhard von der Wehl und Hermann von der Wehl (v.l.) bei der Jubiläumsfeier

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