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Die Geräte von Fronius verfügen über den intelligenten Ri-Ladeprozess, der jede Batterie mit einer individuellen Kennlinie auflädt. Das schont die Batterie, erhöht ihre Lebensdauer und senkt die Betriebskosten. Gehe zu Fotos
Die Geräte von Fronius verfügen über den intelligenten Ri-Ladeprozess, der jede Batterie mit einer individuellen Kennlinie auflädt. Das schont die Batterie, erhöht ihre Lebensdauer und senkt die Betriebskosten.

Batterieladetechnik von Fronius senkt Betriebskosten bei Vestel Poland

Flurförderzeuge nachhaltig und energieeffizient laden

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Der Hersteller für Unterhaltungselektronik Vestel Poland Sp. z o.o hat in seinem Produktionswerk nahe Breslau die Ladetechnik seiner elektrischen Flurförderzeug-Flotte modernisiert. Insgesamt 32 Fahrzeuge sorgen dort für einen reibungslosen Materialfluss. Um die Antriebsbatterien der Stapler möglichst effizient zu laden, setzt Vestel auf die Selectiva-Geräte des österreichischen Spezialisten Fronius. Diese verfügen über den intelligenten Ri-Ladeprozess, der jeden Akku seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend auflädt. Das schont die Batterie, erhöht ihre Lebensdauer und Vestel kann die Betriebskosten erheblich senken.

Das Thema Energieeffizienz ist derzeit in aller Munde. Denn durch die heutige Energiepolitik und das weltweite Klimaabkommen rücken der schonende Umgang mit Ressourcen und die Reduzierung des Stromverbrauchs immer mehr ins zentrale Bewusstsein – auch in der Intralogistik. Um Waren möglichst energieeffizient und zuverlässig an ihren Bestimmungsort zu transportieren, setzen viele Unternehmen bereits auf elektrisch betriebene Flurförderzeuge. Diese sind im Vergleich zu Staplern mit Verbrennungsmotor nicht nur wesentlich leiser und umweltschonender, sondern können auch dauerhaft die Betriebskosten senken. Für den sparsamen Betrieb der elektrischen Helfer spielt die richtige Ladetechnik eine entscheidende Rolle. Auch beim Hersteller für Unterhaltungselektronik Vestel, der sich 2013 auf die Suche nach einer effizienteren und kostengünstigeren Lösung für seine Flurförderzeug-Flotte machte.

Das 1984 im türkischen Manisa gegründete Unternehmen, das seit 1994 Teil der Zorlu Group ist, ist einer der weltweit bedeutendsten OEMs (Original Equipment Manufacturer) und ODMs (Original Design Manufacturer) für Haushalts- und Elektrogeräte. Die Vestel Gruppe besteht aus 24 Einzelunternehmen, die auf Fertigung, Software- und Technologieentwicklung sowie Marketing und Vertrieb unterschiedlicher Produkte spezialisiert sind. Unter verschiedenen japanischen und europäischen Marken exportiert Vestel Fernsehgeräte, Waschmaschinen, Kühlschränke oder LED-Beleuchtungen in insgesamt 149 Länder. Das Unternehmen hat seine Kapazitäten, die Exportaktivitäten und seinen Marktanteil kontinuierlich erweitert und besitzt mittlerweile nicht nur in der Türkei, sondern auch international zahlreiche Standorte. Einer davon befindet sich in Polen, unweit von Breslau. 330 Mitarbeiter sind hier mit der Produktion von LCD-Fernsehern beschäftigt.

Einsparpotenziale aufdecken und effektiv nutzen

Das polnische Werk beinhaltet auch ein Lager mit einer Fläche von 21.000 Quadratmetern. Um sämtliche Waren effizient zu ihrem Bestimmungsort zu transportieren, hat Vestel 32 elektrische Flurförderzeuge im Einsatz – darunter zehn Schubmaststapler, 16 Gabelstapler und sechs Palettenhubwagen. Das Laden der verschiedenen Antriebsbatterien und der damit verbundene Stromverbrauch stellten jedoch einen erheblichen Kostenfaktor dar. Um Betriebskosten im Werk zu reduzieren, nahm Vestel unter anderem die Ladetechnik seiner Flotte genauer unter die Lupe und kam zu dem Ergebnis, dass hier enorme Einsparpotenziale in Bezug auf den Energieverbrauch wie auch auf die Prozesseffizienz schlummerten. „In der Vergangenheit hatten wir beim Laden der Batterien immense Stromkosten“, erinnert sich Rafal Barcikowski, Lagerleiter bei Vestel. „Der Ladevorgang verlief nicht immer zufriedenstellend. Die unterschiedlichen Batterien waren oft entweder zu viel oder zu wenig geladen.“ Bei herkömmlichen Ladeprozessen wird ein großer Teil der eingesetzten Energie in Wärme umgewandelt und geht ungenutzt verloren. Das mindert den Wirkungsgrad und verbraucht damit unnötig viel Strom. Zudem kann es zu einer starken Überladung der Batterien kommen. Das hat zur Folge, dass die teuren Bleiakkus oft schon frühzeitig am Ende ihrer Brauchbarkeitsdauer anlangen.

Mit der neuen Ladetechnik steigt nicht nur die Verfügbarkeit der Flurförderzeug-Flotte, auch die Gesamtbetriebskosten können deutlich reduziert werden.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Ladeprozess zu optimieren, stießen die Verantwortlichen von Vestel schnell auf Fronius: „Die Marke war uns bereits aus den Fachmedien bekannt“, erinnert sich Barcikowski. „Wir vereinbarten einen Termin mit einem Experten von Fronius, der uns das gesamte Angebot im Detail vorstellte und Einsparpotenziale bei uns vor Ort aufdeckte.“ Der Technologieführer mit Sitz im österreichischen Pettenbach hat mit den Ladegeräten der neuen Selectiva-Generation eine Lösung entwickelt, die einen schonenden und vor allem kostensparenden Ladevorgang sicherstellt, der die Lebensdauer der Antriebsbatterien deutlich erhöht. „Diese neue Technologie sowie die Erfahrung und das Know-how von Fronius haben uns von Anfang an überzeugt“, sagt Barcikowski.

Innovative Ladetechnik steigert Leistung und senkt Kosten

Die Basis der neuen Geräte-Generation von Fronius ist der innovative Ri-Ladeprozess. Anwender können damit Batterien mit unterschiedlichen Spannungen und Kapazitäten flexibel laden – und das immer mit einer individuellen Kennlinie. Die Geräte messen automatisch den Innenwiderstand (Ri) des angeschlossenen Akkus, der unter anderem von dessen Alter, Temperatur und Zustand abhängt, und passen die Ladekurve entsprechend an. „Damit findet fast keine Überladung statt, und die Akkus werden deutlich schonender und zugleich sparsamer geladen“, erklärt Mateusz Kaleja, Fachberater bei Fronius. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von bis zu 84 Prozent sind die Geräte effizienter als herkömmliche Lösungen. Außerdem verlängern sie die Lebensdauer der teuren Antriebsbatterien erheblich. „Unsere Ladetechnik senkt damit die Gesamtbetriebskosten, die Total Cost of Ownership, signifikant“, erklärt Kaleja.

Mateusz Kaleja (l.), Fachberater bei Fronius, Rafał Barcikowski (vorne Mitte), Lagerleiter bei Vestel, und die Mitarbeiter von Vestel freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Vestel hat in seinem polnischen Werk 25 Selectiva-Geräte der Leistungsklassen 3kW und 8kW im Einsatz. Vor allem die Handhabung der Geräte überzeugte die Verantwortlichen von Anfang an: „Alle neuen Geräte verfügen über eine intelligente Start-Stop-Automatik. Unsere Mitarbeiter müssen die Batterien damit nur noch ein- und ausstecken, die optimale Einstellung der Kennlinie nimmt das Gerät dann automatisch vor“, erklärt Barcikowski. Ein weiterer Vorteil: Dank eines LED-Streifens am Ladegerät erkennt der Benutzer sofort, welcher angeschlossene Akku bereits komplett geladen und ausgekühlt ist. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Auslastung der Stapler und Batterien. „Damit können wir die Lebensdauer der Akkus nachhaltig erhöhen“, freut sich Barcikowski. „Außerdem funktionieren die Ladegeräte absolut zuverlässig und problemlos. Bedienfehler und Schäden, die durch falsches Laden hervorgerufen werden, gehören bei uns der Vergangenheit an.“

Dank der intelligenten Start-Stop-Automatik der Selectiva-Geräte müssen die Mitarbeiter bei Vestel die Batterien nur noch ein- und ausstecken. Die optimale Einstellung der Kennlinie nimmt das Gerät automatisch vor.

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Vestel konnte mit der Erneuerung seiner Ladetechnik die Kosten für den Betrieb seiner elektrischen Flurförderzeuge erheblich senken. Gleichzeitig bedeutet dieser Umstieg einen weiteren Schritt in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Auch über die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller ist man bei Vestel mehr als zufrieden: „Bereits von Anfang an hat uns Fronius mit seinen Lösungen und vor allem dem fachlichen Know-how überzeugt“, resümiert Rafal Barcikowski. „Müssten wir uns heute noch einmal für eine neue Batterieladetechnik entscheiden, würde unsere Wahl immer wieder auf Fronius fallen.“

Quelle: Fronius International GmbH; Fronius Schweiz AG; a1kommunikation Schweizer GmbH

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