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Dr. Klaus P. Strautmann, geschäftsführender Gesellschafter von Langendorf zum Thema Covid-19

Dr. Klaus P. Strautmann, geschäftsführender Gesellschafter von Langendorf
LECTURA GmbH Europa
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Dr. Klaus P. Strautmann, geschäftsführender Gesellschafter von Langendorf

Innovation mit Tradition. Seit 125 Jahren stellt die Firma Langendorf Kipper, Innenlader, Tieflader und Spezialfahrzeuge her.

Wie versuchen Sie das Beste aus dieser Situation zu machen?

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Zunächst einmal müssen wir alle einsehen, dass diese Krise uns maßgeblich treffen wird und keiner nur die Chance hat dieser zu entgehen. Das Schlimmste daran ist, dass unsere Kunden den Mut verlieren zu investieren, denn wer investiert schon in totale Unsicherheit. Unsere Regierung hat bisher mit großer Vernunft und Besonnenheit reagiert und sich selbstverständlich vor die Erhaltung der Gesundheit der Gesellschaft gestellt. Zur Erhaltung der Wirtschaft und der Industrie fällt aber nur ein großer Geldregen ein. Was anderes kann die Politik auch gar nicht machen. Gefragt sind Menschen und Unternehmer, die auch an die Zeit nach der Krise glauben. Und insofern bleibt die Unsicherheit.

Das einzige, was wir machen können ist die Verbreitung von Zuversicht, dass die Krise vorbeigeht und von Optimismus, dass nach der Krise ein besonderer Bedarf auf uns alle zukommen wird. Und den stützen wir indem wir unseren Kunden spezielle Angebote machen, die auch Ihnen so viel Freiraum lassen, dass sie mit Ihrer Entscheidung nicht in ein Dilemma hineinlaufen, uns aber die Möglichkeit geben auch noch ein wenig Auslastung für unsere Fertigung planbar zu erhalten. Außerdem haben wir sämtliche Schutzmaßnahmen ergriffen, dass unsere Mitarbeiter ihre Arbeit mit einem höchsten Maß an Sicherheit leisten können.

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Viele reden davon, dass die Welt nach der Krise eine völlig andere sein wird. So leicht sich dieser Satz spricht, so schwer ist er verdaulich. Denn das würde bedeuten, dass wir nicht nur die Unsicherheit der Krise, sondern auch die Unsicherheit einer nicht bekannten Welt tragen müssen. Aber so unsicher ist sie gar nicht. Wenn es ein Leben nach der Krise gibt, dann wird das Thema der erneuerbaren Energien genauso eine Rolle spielen, wie die Erneuerung der Infrastruktur auf Schiene und Straße, der Ausbau von Wohnungen in den Städten, die Entwicklung von Krankenstationen in den ländlichen Räumen, der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos, die Produktion von E-Autos, etc. Es gibt also genügend Spielraum für Erneuerung und eine positive und von Wachstum geprägte Welt. Daran müssen wir wieder glauben!

Wir wünschen allen ein baldiges Ende der Corona-Krise, bitte bleiben Sie gesund!

Dr. Klaus P. Strautmann

Quelle: LECTURA Verlag GmbH, Petra Konheiser