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Geringfügig schwerer als ein SUV – aber deutlich mehr Nutzlast: Die Baustoffanhänger von Fliegl

Rund sechs SUV’s mit dem Q im Namen sind als Nutzlast auf dem zwei-achsigen Drehschemelanhänger ZPS 180 möglich – auf dem Stand FN 721/9 im Freigelände Nord zeigt Fliegl seinen gewichtsoptimierten Baustoffanhänger.

Neu: Fast exakt 3.000 kg Leergewicht und somit rund 15.000 kg Zuladung – hochfeste Stähle und aufwändige FEM-Berechnungen sind in die aktuelle Serie des Baustoffanhängers ZPS 180 eingeflossen. Fliegl ist einer der wenigen Hersteller, der auch in großen Stückzahlen zwei- oder dreiachsige Anhänger für den Transport von Baustoffen herstellt. Das gezeigte Fahrzeug wurde zur Bauma optimiert und unter anderem durch den Einsatz von hochfesten Stählen im Gewicht reduziert.

Technik: Baustoffanhänger werden in verschiedenen Varianten angeboten. Grundsätzlich besteht, je nach Anforderungsprofil, die Wahl zwischen zwei oder drei Achsen. Damit einher geht die Auswahl der Ladelänge. Hier kann zwischen 6.900 mm und 7.300 mm gewählt werden. 9 Paar Zurrösen bieten schon in der Serienausstattung alle Möglichkeiten der optimalen Ladungssicherung. Dieser wichtige Faktor wird bei dem gezeigten Fahrzeug noch durch einen speziellen Bodenbelag verstärkt. Der AntiSlip-Boden erhöht den Reibbeiwert, zusätzliche Anti-Rutschmatten sind damit oftmals nicht notwendig. Als zusätzliches Element zur Sicherung der Ladung ist auf der gesamten Länge des Anhängers mittig eine Verzurr/Rungenschiene im Boden eingelassen. Mit Steckrungen kann somit in Längs- und Querrichtung ein zusätzlicher Formschluss erzeugt werden. Auch sind damit noch mehr Zurrpunkte für Gurte und Ketten vorhanden, falls die serienmäßigen Zurrpunkte nicht ausreichen oder durch die Ladung verdeckt werden.

Vorteile: Anhänger bieten den großen Vorteil, dass mit ihnen das Rangieren in enge Zufahrten deutlich einfacher ist als mit einem Sattelauflieger. Gerade beim Transport von Baustoffen, die ja oftmals in engen und kaum erschlossenen Gebieten benötigt werden, sind Anhängerzüge einem Sattelzug überlegen.

Trennen von Motorwagen und Anhänger erhöht sich die Wendigkeit um ein Vielfaches. Die hohe Nutzlast wird vom dem 30 mm starken Holzboden mit AntiSlip sicher getragen. Durch die Chassiskonstruktion verträgt der Boden auch hohe Punktlasten, wie sie bei Baustoffen und Hilfsmaterialien immer wieder auftreten können.

Die Ladefläche ist umlaufend von 1.000 mm hohen Alu-Bordwänden umfasst. Diese sind, ausgenommen die Stirnwand, abklapp- und abnehmbar. Eine Hebeunterstützung erleichtert das Verschließen der Bordwände. Da es auf einer Baustelle oftmals robust zugeht, ist der Drehschemelanhänger mit einem stabilen Rammschutz am Heck und an den Seiten ausgestattet. Die stabilen Eckrungen sind feuerverzinkt. Auf Grund Ihrer Bauform ist die volle Pritschenbreite nutzbar – ein weiterer Vorteil des Baustoffanhängers. Dank einer längenverstellbaren Zuggabel kann der Baustoffanhänger schnell an unterschiedliche Motorwagen angepasst werden.

Optionen: Wichtigste Option ist sicher die Wahl der Ladelänge. 6.900 mm oder 7.300 mm stehen dabei zu Wahl. Auch die Anzahl der Achsen ist variabel. Je nach Einsatz kann der Baustoffanhänger als Zwei- oder Dreiachser ausgeführt werden. Und auch bei den Klapprungen steht es dem Kunden frei, die 700 mm oder die 1.000 mm hohe Variante zu wählen. Die im Standard vorhandenen 9 Paar Zurrösen können durch quer und längs eingelassene Zurrschienen/Rungenschienen viele weitere Zurrpunkte für Gurte oder Steckrungen geschaffen werden.

Zusammenfassung: Der Baustoffanhänger ist universell einetzbar. Hervorzuheben ist das geringe Eigengeweicht von nur rund 3.000 kg. Weiteres Highlight sind die vielfältigen Möglichkeiten der Ladungssicherung. Die Möglichkeit, mit Steckrungen Fixpunkte dort zu schaffen wo sie benötigt werden, versetzt den Anhänger in die Lage, auch unterschiedlichste Ladungen sicher zu befördern. Steckbare Bordwände, mehr Nutzlast mit optionalen drei Achsen, dieser Baustoffanhänger ist extrem flexibel. Auch bei den zweiachsigen Anhängern werden die Achsen per Laser eingemessen. Dies vermindert den Verschleiß und minimiert die Kraftstoffkosten.

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Durch die besseren Möglichkeiten des Rangierens, verglichen mit einem Sattelzug, ist die Einfahrt auch in schmale Zufahrten deutlich einfacher. Bei Teilladungen kann der Anhänger problemlos geparkt werden. Durch intelligente Steckrungen kann die Ladeflächenbreite voll ausgenutzt werden – nichts steht im Weg. Sollte eine Ladung überstehen, sind alle Bordwände und Rungen ohne Werkzeug einfach demontierbar. Als Serienfabrikant ist Fliegl einer der wenigen Fahrzeughersteller, der diese Anhänger noch schnell und in hohen Stückzahlen herstellt und auch über eine entsprechende Expertise bei Konstruktion und Bau dieser Fahrzeuge verfügt. Nur dank dieser langen Erfahrung kann ein so hervorragendes Leergewicht/Nutzlastverhältnis bei optimaler Praxisausstattung realisiert werden.

Quelle: Fliegl Fahrzeugbau GmbH

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