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Vincent Lognay, Projektleiter bei ENGIE (Bildnachweis: BEUMER Group GmbH & Co. KG) Gehe zu Fotos
Vincent Lognay, Projektleiter bei ENGIE (Bildnachweis: BEUMER Group GmbH & Co. KG)

Interview mit Vincent Lognay, Projektleiter bei ENGIE

Herr Lognay, wie lief die Zusammenarbeit mit der BEUMER Group?

Vincent Lognay: Die Zusammenarbeit lief von Beginn an auf einer sehr vertrauensvollen Basis. Auf der anderen Seite überzeugte uns das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Team der BEUMER Group kümmerte sich unter anderem auch um alle weiteren Aspekte bei diesem Projekt. Dazu gehörten die Einhaltung öffentlicher Regularien sowie die besonders herausfordernde Montage, teilweise über Schluchten hinweg.

Wie hat die BEUMER Group diese Aufgabe gemeistert?

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Vincent Lognay: Die BEUMER Group hat dazu drei Teams aufgestellt. Um das Fördersystem sicher zu gestalten, damit es beim Schüttguttransport weder zu Umwelt- noch zu Lärmbelastungen kommen kann, arbeiteten im ersten Team Mitarbeiter der Kommunalbehörden eng mit den Fachleuten der BEUMER Group zusammen. Das zweite Team bestand aus zehn Mitarbeitern der BEUMER Group, die das System montierten. Und das war in dieser malerischen, aber eben auch sehr bergigen Umgebung eine ziemliche Herausforderung. Für die Montagearbeiten kamen Spezialkräne und Hubschrauber zum Einsatz. Dazu beauftragte der Systemanbieter das dritte Team: die Heliswiss International AG aus dem schweizerischen Küssnacht. Sie bieten Transport- und Montageflüge mit Schwerlast-Hubschraubern.

Können Sie die Herausforderungen bei der Montage beschreiben?

Vincent Lognay: Zentimetergenaue Flugmanöver waren erforderlich, damit die Techniker, die an den Hubschraubern befestigten, schwebenden Elemente des Förderers mit der Stahlkonstruktion sicher montieren konnten. Um die Komponenten miteinander zu verschrauben, musste der Pilot diese exakt an die Bohrlöcher des Anschlussstücks leiten. Dabei standen die Mitarbeiter der BEUMER Group auf an Kranen befestigten Plattformen in Höhen von bis zu 45 Metern. Das war sehr beeindruckend. Das komplette Baustellenteam hat diese Aufgabe sehr gut gelöst.

Wie sah der Zeitrahmen bei diesem Projekt aus?

Vincent Lognay: Im April 2016 begannen die Arbeiten, im Oktober erfolgte bereits die Inbetriebnahme. Die BEUMER Group lieferte alles aus einer Hand. Damit ließen sich Schnittstellen vermeiden. Gemeinsam konnten wir den Energieversorger ENGIE Electrabel umfassend betreuen.

Ist die Zusammenarbeit für Sie nun beendet?

Vincent Lognay: Nein, auch nach der Inbetriebnahme sorgt der Systemanbieter mit einem umfangreichen Customer Support für eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Um im Falle eines Falles Störungen und Maschinenstillstände und damit lange Ausfallzeiten zu vermeiden, kommen bei Bedarf Servicemitarbeiter der BEUMER Group nach Flémalle, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.

Quelle: BEUMER Group GmbH & Co. KG

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