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Herr Evert van den Broek Gehe zu Fotos
Herr Evert van den Broek

Interview Tobroco-Giant auf der bauma 2019

Interview mit Evert van den Broek, Marketing & Kommunikation, Tobroco-Giant durch LECTURA Press auf der bauma 2019

Auf der Intermat Paris in April 2018 haben Sie ein brandneues Modell in einer ganz neuen Produktklasse vorgestellt, nämlich den Radlader G4500. Was ist das Besondere an diesem Modell und wie wird es von den Kunden akzeptiert?

Es wurde sehr gut von unseren Kunden aufgenommen, weil diese Tonnage bisher nicht in unserer Produktpalette vorgekommen ist. Wir hatten Lader mit 6 Tonnen und 3,5 Tonnen Einsatzgewicht. Zwischen diesen beiden Maschinen war kein Typ verfügbar. Daher ist dies die perfekte Ergänzung unserer Produktrange. Der G4500 ist zudem unser erster Lader, der den Stufe V Abgas-Standards entspricht. Der G4500 war auch unser Testfall, der zeigen sollte, wie alles mit den neuen Motoren funktioniert; und das war wirklich ein erfolgreicher Test. Die Produktion hat im Dezember des vergangenen Jahres begonnen und die Produktionslinie ist für die kommenden Monate komplett ausverkauft. Somit kann man sagen, dass die Maschinen sehr gut angekommen.

2017 erweiterte Tobroco-Giant seine Zusammenarbeit mit dem Systempartner Kiesel. Werden Sie diese Zusammenarbeit mit weiteren Maschinentypen ausdehnen oder nur in Bezug auf Radlader und Telehandler?

Der Vertrag wurde um 5 Jahre verlängert, weil Kiesel der perfekte Partner für uns ist. Sie sind in Deutschland ein sehr bekannter Händler für Bau- und Landmaschinen und haben dort spezielle Kompaktmaschinenpartner, wie sie sie nennen. Kiesel verfügt über unsere komplette Produktpalette. Sie vertreiben nicht nur Radlader und Telehandler, sondern auch unsere Skidsteers und Teleskoplader. Sie haben in Stockstadt das Coreum gebaut, wo sie unsere Maschinen ausstellen und Kunden empfangen, die dort die Maschinen selbst testen können. Sie sind ein sehr professioneller Partner für uns und ein perfekter für Deutschland.

Hier auf der bauma stellen Sie den ersten elektrischen GIANT-Lader vor. Ist das Ihre Lösung für eine Null-Emissions-Zukunft? Wie denken Sie darüber?

Im Moment ist es das. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringen wird, ob es Wasserstoff oder etwas anderes sein wird, dennoch haben wir bereits 2015 den elektrischen Skidsteers herausgebracht, der noch mit Bleibatterie ausgestattet war. Diese Maschine ist bereits in Zusammenarbeit mit Jungheinrich gebaut worden, aber sie war durch die Bleibatterie zu schwer. So ging es zurück in die Entwicklung und in den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam mit Jungheinrich die Maschine entwickelt, wie sie heute ist. Wir bekommen die Batterien, das Batterie-Management-System sowie das Antriebssystem von ihnen, alles andere entwickeln wir selbst. In den letzten Jahren haben wir die Anzahl an Ingenieuren für die Elektrifizierung unserer Produktlinie stark erweitert. Der G2200E und G2200E-X-TRA sind die ersten beiden Maschinen, die serienreif sind. Die Produktion wird bereits im Oktober starten und wir planen, in diesem Jahr 60 Maschinen und 2020 250 Maschinen zu bauen. Die Produktion dieses Jahres ist bereits ausverkauft, sodass wir sagen können, dass es sehr viel Interesse für Elektro-Lader gibt.

Wie wichtig ist die Messe bauma für Ihr Unternehmen?

Sie ist sehr wichtig für uns, da wir uns als international tätiges Unternehmen weiterentwickeln. Wir haben mittlerweile mehr als 450 Händler in über 50 Ländern und wir expandieren immer weiter. Für uns geht es nicht nur darum, unsere Händler aus der ganzen Welt zu empfangen, sondern auch zusammen mit Kiesel die deutschen Kunden. Außerdem ist es für uns der perfekte Ort, um neue Händler für Länder zu finden, in denen wir momentan noch keine Händler haben. Und natürlich ist diese Messe auch das beste Forum für uns, um unsere elektrischen Lader vorzustellen.

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Quelle: LECTURA GmbH Verlag

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