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Landmaschinen-Fachbetriebe: Umsatz im vierten Quartal 2015: -2,1%

Der Bundesverband LandBauTechnik musste auch im vierten Quartal 2015 einen Umsatzrückgang gegenüber Vorjahresquartal feststellen, wenn auch „nur“ noch von im Durchschnitt 2,1%. Das ergab die quartalsweise Umfrage bei den etwa 4.ooo Mitgliedern aus den Bereichen Landtechnik-, Baumaschinen, Garten- und Kommunaltechnik. Damit setzt sich wie erwartet der seit dem Frühjahr 2015 nachweisbare Negativtrend fort, der sich auch im Quartal der Branchemesse Agritechnica nur leicht abgemildert zeigt. Erneut ist es das Investitionsverhalten bei Neumaschinen, das im Vergleich zum Vorjahresquartal zurückgegangen ist (-2,9%), während demgegenüber der Gebrauchtmaschinenmarkt sogar leicht zulegte (+0,6%); der Werkstattumsatz hat ebenfalls leicht angezogen (+1,5%), der für Ersatzteile nur wenig (+0,8%). Die Spannweite der gemeldeten Umsätze war dabei deutlich geringer als in vergleichbaren Jahresquartalen.

Die Kostenseite (Personalkosten +2,2% und Betriebskosten +1,7%) verläuft entsprechend umgekehrt, so dass mit 44% fast die Hälfte der Mitglieder eine negative Entwicklung bei den Rohgewinnen vermelden musste.

Die Personalsituation in den Fachbetrieben zeigte sich erstmals seit vielen Quartalen gegenüber Vorjahr kaum verändert (+0,4%), auch die Zahl der Auszubildenden zeigt sich stabil: Über drei Viertel aller Mitglieder (77%) hat konstant gleich viele in der Ausbildung.

Die Lager in den Fachbetrieben sind randvoll, insbesondere mit Neumaschinen. Die Investitionen waren im vierten Quartal mit +1,9% ggü. Vorjahr wieder leicht höher.

Die Erwartungen an die Zukunft zeigen sich deutlich pessimistisch, nur 11% erwarten im Frühjahr 2016 Umsatzzuwächse – eine nach nunmehr fast vier guten Jahren sicher erwartbare Einschätzung: Das Jahr 2016 wird schwierig.