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SENSOSAFE direkt am Balken Gehe zu Fotos
SENSOSAFE direkt am Balken

Pöttinger SENSOSAFE schützt Rehkitze

Zwei neue Varianten zur Tiererkennung

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Das Familienunternehmen Pöttinger hat sich nachhaltige Bewirtschaftung und Verantwortung für die Umwelt auf die Fahnen geheftet. Neben dem hohen Innovationsgrad waren das die Motive zur Entwicklung eines Assistenz-Systems zur Tiererkennung mit dem Namen SENSOSAFE. Nach intensiven Tests der weiter- entwickelten Details gehen im nächsten Frühjahr, bei ausgewählten Kunden, die zwei neuen Systeme an den Start.

Besonders bei den ersten Schnitten im Frühjahr sind junge Rehe und andere kleine Wildtiere sehr gefährdet, von den Messern des Mähwerks erfasst und „vermäht“ zu werden. Mit SENSOSAFE, dem weltweit ersten Assistenz-System zur Tiererrettung direkt am Mähwerk montiert, gelang Pöttinger eine richtungsweisende Entwicklung. Diese wurde mit dem Innovation Award AGRITECHNICA 2017 in Silber ausgezeichnet. Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, wurden einige Details weiter verbessert. Das optimierte System wurde bei ausgewählten Kunden und in der firmeneigenen Versuchsabteilung ausgiebig getestet. Dadurch können auf der Agritechnica 2019 gleich zwei Varianten einer noch effektiveren Lösung präsentiert werden:

SENSOSAFE am Balken und am  Frontmäher

Variante 1 – Sensorbalken direkt am Frontmähwerk

Der direkt am Mähwerk angebrachte, verbesserte optische Sensorbalken SENSOSAFE erkennt Rehkitze, die vor dem Mähwerk im Gras verborgen liegen und für den Fahrer auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Detektiert SENSOSAFE ein Kitz, sendet es ein Signal an die Mähwerkshydraulik und das Mähwerk wird blitzschnell automatisch angehoben. Das Rehkitz bleibt ohne Schaden.

Variante 2 – Zwischenrahmen mit Sensorbalken

Hierbei wird zwischen Traktor und Frontmähwerk ein eigener Zwischenrahmen mit einem Sensorbalken eingefügt, der in Arbeitsstellung nach außen geklappt ist. Die Arbeitsfläche des Heckmähers wird sensorisch erfasst. Wenn man nur mit einem

Frontmäher arbeitet, dann wird die nächste Bahn erfasst. Zwischen Sensor und Heck-Mähwerk ist ein genügend großer Abstand. Dadurch kann der Traktorfahrer - nach Erhalt eines Signal (optisch und akustisch) - den Traktor anhalten und absteigen. Er kann auch einfach das Heckmähwerk heben und eine kleine ungemähte Fläche hinterlassen. Dabei werden die Rehkitze nicht berührt und somit ein zweites Mal geschützt: Denn bei Geruchsübertragung werden die kleinen Säugetiere von ihrer Mutter verstoßen und müssen verhungern. Diese Lösung mit SENSOSAFE wird Pöttinger in Zukunft, unabhängig von Größe und Bauweise des Heckmähwerks, anbieten.

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Die Sensoren von SENSOSAFE wurden eigens für diese Anwendungen entwickelt und detektieren auch bei vollem Tageslicht oder Sonneneinstrahlung optimal. Aufgrund der Verwendung eines optischen Sensors kann zielgerichtet das Kitz oder ein anderes Wildtier detektiert und von anderen Hindernissen wie zum Beispiel einem Maulwurfshügel unterschieden werden.

Zusammengefasst bringt SENSOSAFE enorme Vorteile: Schutz der Tiere, höhere Futterqualität, durch die Vermeidung tierischer Bestandteile im Futter, dadurch konstante Milchleistung und Tageszunahmen sowie Erhalt der Tiergesundheit, Vermeidung unnötiger Ballen- und Tierverluste sowie Vereinfachung der nachfolgenden Ernteprozesse und damit höhere Wirtschaftlichkeit.

Quelle: PÖTTINGER Landtechnik GmbH