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Liebherr präsentiert den vier-achsigen LTM 1090-4.2 auf der Conexpo in Las Vegas (USA) Gehe zu Fotos
Liebherr präsentiert den vier-achsigen LTM 1090-4.2 auf der Conexpo in Las Vegas (USA)

Allrounder wirtschaftlich auf vier Achsen unterwegs – Liebherr stellt neuen LTM 1090-4.2 auf der CONEXPO in Las Vegas vor

Einen wirtschaftlichen Allrounder auf vier Achsen präsentiert Liebherr auf der CONEXPO in Las Vegas: der neue Mobilkran LTM 1090-4.2 vereint Mobilität, Leistung und Ökonomie auf höchstem Niveau. Der neue 90-Tonner von Liebherr ist weltweit wirtschaftlich mobil, denn er kann mit 10 Tonnen, 12 Tonnen und 16 Tonnen Achslast verfahren. Er bietet einen 60 Meter langen Teleskopausleger, 10 Meter mehr als sein Vorgänger LTM 1090-4.1. Der neue Kran führt 8,8 Tonnen Ballast bei 12 Tonnen Achslast mit, ein Plus von 2,1 Tonnen im Vergleich zum Vorgänger. In dieser Konfiguration ist der LTM 1090-4.2 jetzt der stärkste 4-Achser im Markt. Mit ECOdrive und ECOmode wird der neue 90-Tonner besonders umweltfreundlich, verbrauchs- und geräuscharm betrieben. Für mehr Leistung, Flexibilität und Sicherheit sorgen auch bei diesem neuen Krantyp die Liebherr-Innovationen VarioBallast und VarioBase®.

Weltweit wirtschaftliche Mobilität

Bei der Entwicklung des neuen LTM 1090-4.2 lag der Fokus darauf, unterschiedlichste Achslastanforderungen zu erfüllen, um weltweit wirtschaftlich mobil sein zu können. Denn selbst in Ländern, wo Mobilkrane mit 12 Tonnen Achslast zugelassen werden, fordern Kranbetreiber seit längerem Krane, die durch den einfachen Abbau des Ballastes mit 10 Tonnen pro Achse fahren können. Diese Variante bringt deutliche Vorteile bei Zulassungen und Streckengenehmigungen.

Trotz eines um 10 Meter längeren Auslegers im Vergleich zum Vorgänger, dessen Mehrgewicht insbesondere die Vorderachsen belastet, haben es die Liebherr-Ingenieure beim neuen LTM 1090-4.2 geschafft, gleichmäßige Achslasten von unter 10 Tonnen zu erreichen und ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen nicht zu überschreiten. Dazu wurde die erste Achse vor den vorderen Schiebeholmkasten platziert und der Achsabstand zwischen Achse 2 und 3 verlängert. Die größeren Achsabstände wirken sich in vielen Ländern zusätzlich günstig auf Straßengenehmigungen aus.

Auch im Bereich der Ballastablage auf dem Unterwagen entsteht so mehr Platz, der eine sehr große Verstellung des Ballastradius ermöglicht. Denn auch der neue LTM 1090-4.2 erhält den innovativen VarioBallast. Er kann mit zwei verschiedenen Ballastradien betrieben werden: 3,77 m oder 4,71 m. Über serienmäßige mechanisch schwenkbare Ballastierzylinder wird der Ballastradius schnell und einfach um 940 mm verkleinert, und der Ballastradius bleibt so innerhalb der Abstützung. Diese Lösung ist bei beengten Einsatzbedingungen ein wesentlicher Vorteil des neuen 90-Tonners.

Der maximal 22,5 Tonnen schwere Ballast ist so variabel aufgeteilt, dass außer den Achslastvarianten 10 und 12 Tonnen auch gleichmäßige Achslasten von 16 Tonnen zum Beispiel für Großbritannien, realisiert werden können.

Der größere Achsabstand zwischen Achse 2 und 3 wird als Stauraum für Unterleghölzer genutzt. So entfällt eine Hölzerkiste am Fahrzeugheck. Zusätzlich bietet der neue 90-Tonner weitere Staufächer für Anschlagmittel und Ausrüstung am Kranfahrgestell.

Auch mit 16.00 R25 Bereifung ist der neue Kran nur 2,55 Meter breit. Die um 0,25 Meter reduzierte Fahrzeugbreite ist nicht nur ein Vorteil bei der Fahrt auf öffentlichen Straßen sondern auch auf engen Baustellen.

Hohe Leistung mit 60 Meter langem Teleskopausleger

Das Mitführen von bis zu 8,8 Tonnen Gegengewicht bei einer Achslast von 12 Tonnen ist ein hervorragender Wert in der 4-Achsklasse. In Verbindung mit VarioBallast hat es Liebherr geschafft, mit dem neuen LTM 1090-4.2 den jetzt stärksten Kran in der 12-Tonnen-Achslast-Konfiguration anzubieten. So können Kranbetreiber einen großen Anteil der Kranjobs wirtschaftlich ohne zusätzliche Ballasttransporte erledigen. Zusätzlich generiert die optionale VarioBase® ein deutliches Plus an Tragkraft in Arbeitsbereichen über die Abstützungen. Die Vereinigung von VarioBallast und VarioBase® bietet dem Kranbetreiber erstmals in der 4-Achsklasse höchste Flexibilität für schwierige Baustellen.

Mit 60 Metern Länge ist der Teleskopausleger einer der längsten der gesamten 4-Achs-Klasse. Zusätzlich ist eine 9,5 bis 16 Meter lange Klappspitze erhältlich, die optional auch hydraulisch zwischen 0° und 40 ° verstellbar ist. Eine 2 Meter lange Montagespitze und eine seitlich klappbare Mastnase runden das Angebot ab.

ECOdrive und ECOmode reduzieren Kraftstoffverbrauch und Geräuschemission

Für einen leistungsstarken Fahrantrieb im Unterwagen des LTM 1090-4.2 sorgt ein Sechszylinder-Liebherr-Dieselmotor mit 330 kW / 449 PS und einem Drehmoment von 2.335 Nm. Der Motor erfüllt die Abgasemissionsrichtlinien Stufe IV / Tier 4f. Für Länder mit niedriger regulierten Abgasemissionen bietet Liebherr den Motor auch in der Variante Emissionsstufe ECE-R.96 (entspricht Stufe IIIa) an.

Für die Kraftübertragung auf die Kranachsen kommt das neue ZF-TraXon-Getriebe zum Einsatz. Wie beim Vorgänger, dem AS-Tronic, werden die 12 Gänge automatisiert geschaltet. Neu ist der ECOdrive: Im zuschaltbaren Eco-Betrieb wird eine optimierte Fahrabstimmung vorgegeben, welche Kraftstoff einspart und Geräusche reduziert.

Auch beim neuen LTM 1090-4.2 setzt Liebherr die Ein-Motor-Strategie fort. Das entfallende Gewicht des beim Vorgänger vorhandenen Oberwagen-Motors wird für einen längeren Ausleger und mehr Ballast bei 12 Tonnen Achslast genutzt.

Wie bei den jüngsten Entwicklungen der Liebherr-Mobilkranreihe gibt es auch beim neuen LTM 1090-4.2 den ECOmode im Kranbetrieb zur Kraftstoffeinsparung und Geräuschreduzierung. Zum einen kann im Motor-Leerlaufbetrieb der komplette Pumpenantrieb automatisch ausgekuppelt und bei Leistungsbedarf über die intelligente Steuerung sekundenschnell wieder zugeschaltet werden. Zum anderen errechnet die Kransteuerung die optimale Motordrehzahl für die jeweils über den Steuerhebel vorgewählte Arbeitsgeschwindigkeit, um unnötige überhöhte Motordrehzahlen zu vermeiden. Dies führt zu einer Kraftstoffreduktion von bis zu 10 % im Kranbetrieb.

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