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Asphaltmischanlage ist Leuchtturmprojekt in São Paulo

Die RPP  4000 HG ermöglicht die wirtschaftliche und nachhaltige Herstellung von konventionellem Asphalt, in seiner gewohnten Qualität, ohne Einschränkungen und mit einem hohen Anteil an RAP-Material.
Benninghoven (WIRTGEN Group) Amerika
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Die RPP 4000 HG ermöglicht die wirtschaftliche und nachhaltige Herstellung von konventionellem Asphalt, in seiner gewohnten Qualität, ohne Einschränkungen und mit einem hohen Anteil an RAP-Material.

Bildquelle: WIRTGEN GROUP

  • In São Paulo wurde die erste RPP 4000 HG Recycling-Asphaltmischanlage der südlichen Hemisphäre in Betrieb genommen, die hohe Recyclingquoten und eine signifikante CO₂-Reduktion ermöglicht.

  • Die Anlage ist für ein Produktionsvolumen von bis zu 1 Million Tonnen Asphalt pro Jahr ausgelegt und bietet dem brasilianischen Markt neue Perspektiven für ressourcenschonenden Straßenbau.

  • Technisch überzeugt die RPP 4000 HG durch hohe Mischleistungen, flexible Rezepturen und erfüllt Emissionsstandards für die kommenden 30 Jahre.

  • Zukünftige Umstellung auf grünen Wasserstoff ist möglich, unterstützt durch eine enge Partnerschaft zwischen Benninghoven, Ciber und dem Betreiber Usicity, die den erfolgreichen Start der Anlage sichert.

Betreiber möchte mit der RPP 4000 HG den Technologiewandel in der brasilianischen Asphaltproduktion einleiten

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Etwa 30 km vom Stadtzentrum São Paulos entfernt wurde die erste Recycling-Anlage RPP 4000 HG auf der südlichen Halbkugel in Betrieb genommen. Usicity, ein Tochterunternehmen von CITYS und des Bau- und Infrastruktur-Unternehmens Turita Holding Group hat sich bewusst für zukunftsweisende Technologie von Benninghoven entschieden, die höchste Recyclingquoten erzielt und neben der hohen Wiederverwendung von Baustoffen auch den CO₂-Ausstoß signifikant reduziert. Die qualitativ hochwertigen Heißasphaltmischung erfüllen alle Anforderungen im Straßenbau.

In der Nähe von São Paulo wurde erstmals in der südlichen Hemisphäre eine RPP 4000 HG von Benninghoven in Betrieb genommen. Die Anlage gilt als Referenz für eine moderne, ressourcenschonende Asphaltproduktion und eröffnet dem brasilianischen Markt neue Perspektiven: hohe Recyclingquoten, Wiederverwendung statt Entsorgung und eine deutliche Senkung des CO₂-Ausstoßes.

Großes Marktpotenzial für Heißasphalt

Die RPP-Anlage steht im Stadtteil Jaraguá, rund 30 km vom Stadtzentrum der Metropole entfernt. Der Ballungsraum mit über 20 Millionen Einwohnern umfasst etwa 17.000 km an Straßen und innerstädtischen Verkehrswegen sowie 1.059 Autobahnkilometer, die sich auf Konzessionäre und Kommunen verteilen. So plant der Anlagenbetreiber, künftig 1 Mio. Tonnen hochwertiger Asphalt pro Jahr zu produzieren. Das entspricht dem sechsfachen Produktionsvolumen vieler Asphaltmischanlagen in Deutschland. Während in Europa Chargenanlagen mit hohen Recyclingraten bereits Standard sind, steht das Heißrecycling in Brasilien noch am Anfang. Fräsgut wird in vielen Fällen als Sondermüll deklariert und dem Produktionskreislauf in der Regel nicht wieder zugeführt. Auch wenn der Markt zunehmend nach entsprechenden Lösungen verlangt, bestehen noch immer Vorbehalte hinsichtlich der Verwendung von Mischgut mit hohem Recyclinganteil.

In Chargenanlagen werden die einzelnen Bestandteile präzise dosiert und in definierten Chargen gemischt. Dadurch entsteht eine hohe Flexibilität, da das Mischrezept je nach Baustellenanforderung individuell angepasst werden kann. Gleichzeitig lassen sich durch die exakte Dosierung und präzise Steuerung besonders homogene und leistungsfähige Asphalte von hervorragender Mischgutqualität herstellen. So zeigt sich mit der neuen Benninghoven Anlage vor Ort erstmals in großen Maßstab, der ausgebaute Asphalt (RAP) wirtschaftlich und für qualitativ hochwertige Mischgutarten für unterschiedlichste Anwendungen wiederverwendet werden kann.

Die RPP-Anlage von Benninghoven fügt sich optimal in den Steinbruch zwischen der Aufbereitung des Weißmaterials und der Recycling-Deponie ein.<br>BILDQUELLE: WIRTGEN GROUP

Leistungsfähige RPP-Anlage

Die RPP 4000 HG ist für ein hohes Produktionsvolumen ausgelegt und erreicht Mischleistungen von bis zu 320 t – 400 t pro Stunde. Der Kunde fährt mit einer Tagesleistung von 4.000 bis 5.000 t. Die Heißgaserzeuger-Technologie erlaubt eine Recycling-Zugaberate von bis zu 100 %. Kombiniert mit einem Zweistoffbrenner, Heizöl und Flüssiggas ist die Anlage für den wirtschaftlichen Dauerbetrieb ebenso wie für anspruchsvolle Mischgutarten ausgelegt. Dazu zählen von Autobahnbelägen über Start- und Landebahnen bis hin zu klassischen Stadtstraßen. Die infrastrukturellen Voraussetzungen für dieses Vorhaben sind optimal: Direkt neben der Anlage befinden sich ein Steinbruch und ein großes Lager für Recyclingmaterial.

Damit Recyclingasphalt am Markt akzeptiert wird, ist die Güte des Mischguts entscheidend. Die RPP 4000 HG ermöglicht maßgeschneiderte Rezepturen. Homogenität, Haltbarkeit, Fahrkomfort und Sicherheit werden durch regelmäßige Labortests bestätigt. Damit erfüllt die Anlage zentrale Anforderungen für einen ressourcenschonenden Straßenbau.

Investitionen in Zukunftstechnologien

Die RPP 4000 HG ist auf eine langfristige Entwicklung ausgelegt. Sie erfüllt bereits heute die Emissionsstandards der kommenden 30 Jahre. In einem nächsten Schritt kann die Energieversorgung auf Wasserstoff ausgerichtet werden. Benninghoven hat hierfür die weltweit erste Brennergeneration entwickelt, die zu 100 % mit grünem Wasserstoff betrieben werden kann. Die Technologie lässt sich an Neuanlagen aber auch als Retrofit-Lösung bei bestehenden Asphaltmischanlagen einsetzen, sodass der Wechsel von den Asphaltmischanlagen-Betreibern jederzeit vollzogen werden kann.

Die fortschrittliche Anlagensteuerung BLS4 mit einem optimierten Bedienkonzept legt den Fokus auf Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit.<br>BILDQUELLE: WIRTGEN GROUP

Partnerschaft und innovatives Denken machen den Wandel möglich

Als Basis für einen erfolgreichen Anlagenstart diente die enge Zusammenarbeit des brasilianischen Unternehmens mit Ciber und Benninghoven. Bereits im Vorfeld wurden die Mitarbeitenden intensiv geschult. Hier standen die Steuerung BLS4 inklusive Rezeptgenerator im Fokus – zwei wichtige Bausteine für den sicheren und effizienten Betrieb der Anlage. „Ein Projekt dieser Größenordnung am anderen Ende der Welt zu realisieren, birgt die unterschiedlichsten Herausforderungen. Durch die engagierte Arbeit des gesamten Benninghoven Teams und die exzellente Zusammenarbeit mit unserem Partner Usicity konnten wir jede dieser Herausforderungen erfolgreich lösen“ sagen Daniel Siebrecht, Technischer Direktor und Christian Bode, Leiter Projektmanagement bei Benninghoven.

Vorbild und Wegweiser für Südamerika

Die neue Anlage in São Paulo übertrifft aktuell sogar alle Erwartungen des Betreibers, der sich auch darin bestätigt fühlt, mit der RPP 4000 HG die richtige Wahl für sich getroffen und damit vielleicht auch den Technologiewandel in der brasilianischen Asphaltproduktion eingeleitet zu haben.

Quelle: WIRTGEN GROUP

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WIRTGEN GROUP

Adresse

Reinhard-Wirtgen-Straße 2
53578 Windhagen | Deutschland

Kontakt

Timo Schnitzer, Vertriebsleiter und Gesellschafter
+49 (0) 176 47354235

E-Mail

[email protected]

Webseite

www.wirtgen-group.com