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Teamwork: Mit Hydraulikhammer ausgestattet stemmte ein HKL Kurzheckbagger die alte Betonbodenplatte auf, ein zweiter nahm das abgebrochene Material auf. Gehe zu Fotos
Teamwork: Mit Hydraulikhammer ausgestattet stemmte ein HKL Kurzheckbagger die alte Betonbodenplatte auf, ein zweiter nahm das abgebrochene Material auf.

Baggern für die Geschichte

Maschinen aus dem HKL MIETPARK halfen beim Neubau des Sudetendeutschen Museums in München.

In München-Haidhausen entsteht derzeit auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern das neue Sudetendeutsche Museum. Generalunternehmer ist die PROBAT Bau AG aus München. Für den Abbruch und Tiefbau wurde die Seidl Tiefbau GmbH (Seidl Tiefbau) aus Straßlach-Dingharting beauftragt. Dafür mietete das Unternehmen zwei 14-Tonnen-Raupenbagger und einen 5-Tonnen-Raupenbagger aus dem HKL MIETPARK an. Im Juni 2016 starteten die Arbeiten, die noch vor Frostbeginn im Dezember abgeschlossen werden konnten. Derzeit werden die Hochbaumaßnahmen ausgeführt.

Das neue Museum schließt direkt an das Sudetendeutsche Haus an, am Standort der ehemaligen Gaststätte „Wallenstein Stuben“. Im ersten Schritt wurde diese abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Dabei kam ein Yanmar ViO50 von HKL beim Abbruch und Aushub zum Einsatz. Für die Arbeiten in der entstandenen neun Meter tiefen Baugrube setzte Seidl Tiefbau unter anderem einen 35-Tonnen-Bagger aus dem eigenen Maschinenpark ein. Doch fiel dieser aufgrund eines Motorschadens wenige Wochen vor Ende der Maßnahme aus. Um keine Zeit zu verlieren, musste schnell Ersatz beschafft werden. Zwei Kurzheckbagger wurden bei HKL angefordert. Deutschlands Branchenführer reagierte sofort und lieferte die gewünschten Bagger Doosan DX140 sehr kurzfristig auf die Baustelle. Per Autokran wurden sie in die Baugrube gehoben und übernahmen unten angekommen den Restabbruch der alten Bodenplatte und Fundamente, den Fundamentaushub sowie die Feinplanie für die neue Bodenplatte. Die Maschinen wurden speziell für Arbeiten auf beengtem Raum entwickelt und zeichnen sich durch einen extrem kleinen Heckschwenkradius von nur 1.530 mm aus. Zudem sorgt ihr zweiteilige Ausleger für einen verbesserten Arbeitsbereich. Mit Hydraulikhammer ausgestattet stemmte einer der Bagger die alte Betonbodenplatte auf, der zweite Bagger nahm das abgebrochene Material auf. Um es aus der Baugrube zu befördern, reichte er es an einen mit Verlängerung und Greifer versehenen Bagger der Firma Seidl Tiefbau weiter, der am oberen Baugrubenrand positioniert war. So wurde stets genügend freier Arbeitsraum in der beengten Baugrube sicher gestellt.

Thomas Wasmer ist Betriebsleiter im HKL Center München Ost.

Thomas Wasmer, Betriebsleiter im HKL Center München Ost, sagt: „Bei Einsätzen wie diesen werden die Vorteile von HKL sehr klar: Mit unseren über 140 miteinander vernetzten Centern können wir schnell reagieren. Es lagen weniger als 48 Stunden zwischen dem ersten Anruf der Firma Seidl Tiefbau und unserem einsatzbereiten Bagger in der Baugrube.“

„Wir schätzen sehr an HKL, dass man gemeinsam nach Lösungen sucht und diese auch immer findet“, sagt Gregor Vester, Technischer Leiter der Firma Seidl Tiefbau GmbH. „Das Team rund um Thomas Wasmer hat vollen Einsatz gezeigt und uns innerhalb kürzester Zeit mit den wichtigen Ersatzmaschinen beliefert. So konnten wir das Projekt doch noch im vorgegeben Zeitrahmen beenden. Ein toller Service.“

Ein Yanmar ViO50 von HKL half beim Abbruch der ehemaligen Gaststätte „Wallenstein Stuben“.

Weiterführende Informationen

Der Freistaat Bayern errichtet das Sudetendeutsche Museum für die Sudetendeutsche Stiftung als staatliche Baumaßnahme. Das Museum soll ein Ort werden, der Geschichte, Schicksal und Kultur der Sudetendeutschen lebendig im Bewusstsein hält. Die unmittelbare Nähe zu den Einrichtungen der Sudetendeutschen Stiftung fördert die Idee eines überregional bedeutsamen Sudetendeutschen Zentrums in München und sichert zugleich die Identität des Standortes. Die Finanzierung dieses zentralen Projektes deutscher Vertriebenenpolitik übernehmen zu 2/3 der Freistaat Bayern und zu 1/3 der Bund. Insgesamt wurden für den Neubau 18 Millionen Euro veranschlagt. Stellvertretend für den Freistaat Bayern übernimmt das Staatliche Bauamt Rosenheim die Rolle der baudurchführenden Ebene. Zur Umsetzung des Projektes in attraktiver Architekturqualität wurde im September 2014 ein nichtoffener europaweiter Realisierungswettbewerb ausgelobt. Diesen gewann das Büro pmp Architekten GmbH aus München.

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