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Baukosten stiegen im Mai 2017 weiter an

Der Baukostenindex (Basis 2015) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für Mai 2017 104,1 Punkte. Damit waren die Baukosten um 3,0% höher als im Mai des Vorjahres und um 0,2% höher als im April 2017.

Auch im Tiefbau sind die Kosten im Mai weiter gestiegen. Im Detail erreichte der Index für den Straßenbau 103,0 Punkte, womit sich dieser im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3% erhöhte, aber gegenüber April 2017 unverändert blieb. Der Brückenbau (104,6 Punkte) stieg sowohl gegenüber dem Vorjahres- als auch gegenüber dem Vormonat (+4,6% bzw. +0,2%). Die Kosten für den Siedlungswasserbau (103,0 Indexpunkte) verteuerten sich um 2,2% zum Mai 2016 und um 0,1% zum April 2017.

Eine wichtige Komponente der Baukostenveränderungen für alle Bausparten waren die neuen Kollektivvertragsabschlüsse einiger baurelevanter Branchen (z.B. Bau-, Zimmermeister- oder Malergewerbe), welche seit 1. Mai 2017 gültig sind. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Lohnkosten um 1,1% (Gesamtbaukosten) bzw. um 1,0% (Baumeisterarbeiten) gestiegen.

Abgesehen von den Lohnkosten gibt es weitere Warenkorbelemente, die im Vorjahresvergleich eine Steigerung aufweisen. Dies betrifft z. B. "Bituminöse Dichtungsbahnen", "Bituminöses Mischgut", "Stahl, Bleche, Träger" oder "Aluminiumblech". Negative Kostenentwicklungen verzeichneten nur wenige Elemente, wie etwa "Düngemittel" und "Elektrizität".

Baukostenindex Hoch- und Tiefbau, Gesamtbaukosten, Basisjahr 2015

Quelle: MAWEV

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