Filter
Zurück
Fertig zur Auslieferung: Die 200.000. CO mit Klaus Müller, Leiter der CO-Abteilung bei Linde Material Handling. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg. Gehe zu Fotos
Fertig zur Auslieferung: Die 200.000. CO mit Klaus Müller, Leiter der CO-Abteilung bei Linde Material Handling. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

„Customized Options“ für optimalen Materialfluss

Für jeden Kunden und jede Anwendung die exakt passgenaue Materialfluss-Lösung: Das hat sich der Hersteller und Lösungsanbieter Linde Material Handling auf die Fahnen geschrieben. Diese Woche wurde bereits die 200.000. „Customized Option“ an den Kunden ausgeliefert.

Linde Material Handling hat ein breites Produktspektrum, bietet im Flurförderzeug-Portfolio 85 verschiedene Baureihen mit mehr als 6.000 Ausstattungsvarianten an. Doch der Hersteller und Lösungsanbieter kann noch mehr, geht auf Kundenwünsche individuell ein und kann direkt ab Werk individuelle Erweiterungen anbieten.

Hoch hinaus geht es bei dieser CO – mit der Hubkabine behält der Fahrer auch bei sperrigem Gut die Übersicht. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

Immer im Fokus: der Kunde mit seinen jeweiligen Anforderungen. „Jeder Fall ist anders“, sagt Klaus Müller, Abteilungsleiter Customized Options bei Linde, „viele unserer Geräte werden im Kühlhaus eingesetzt, andere unter der Wüstensonne – um nur ein Beispiel zu nennen. Wir versuchen, auf alle Besonderheiten einzugehen und jedem Kunden eine passgenaue Lösung anzubieten.“ Die Käufer wissen das zu schätzen: „Inzwischen sind 45 Prozent der Aufträge bei Linde Material Handling Customized Options“, sagt Müller.

In dieser Woche wurde bereits der 200.000. derartige Auftrag ausgeführt und an den Kunden ausgeliefert: Geodis Logistics aus Frankreich hatte einen Treibgasstapler Linde H35 bestellt – und als Sonderwunsch ein Sicherheitsfeature: eine automatische Motorabstellung. Sobald der Fahrer also den Sitz verlässt, schaltet sich der Motor automatisch aus und die Bremse wird aktiviert.

In den vergangenen Jahren hat Linde Material Handling die unterschiedlichsten Sonderwünsche erfüllt. Einige davon gingen später in Serie, andere waren technisch herausfordernd, wieder andere waren „nur“ optische Anpassungen nach dem jeweiligen Geschmack des Kunden.

Von der Einzellösung zum Serienprodukt – der L06 Hochhubwagen. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

Einige Beispiele:

Der Stapler für Fahrer mit Handicap: Bei Lithionplus in Schönewalde (Brandenburg) arbeitet ein Fahrer, der ein Bein verloren hat. Linde Material Handling baute daher einen Gegengewichtsstapler, der sowohl mit einem Bein als auch mit zwei Beinen bedient werden kann.

Die Flachpaletten-Lösung: Ein internationaler Möbelkonzern wollte Wellpappen- statt Holzpaletten verwenden. Weil die deutlich flacher sind als herkömmliche Paletten, passten die Lagertechnikgeräte nicht mehr. Linde rüstete zunächst einige Geräte um – und bietet die Lösung inzwischen sogar in Serie an.

Die Pinocchio-Nase: In der Papierindustrie werden tonnenschwere Rollen üblicherweise per Ballenklammer transportiert, dabei aber oft beschädigt – bis zu 100 Kilogramm Papier werden so unbrauchbar. Linde entwickelte einen „Pinocchio“-Schubmaststapler, der die Rollen mit seiner Nase „aufspießt“ und den Ausschuss deutlich verringert.

Die Kartonage-Hülse der Papierrolle kommt auf einem 3,10 Meter langen und 23 Zentimeter starken Dorn zu liegen, der ein bisschen wie Pinocchios lange Nase aussieht. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

Der Holz-Joystick: Bei Alfing, einem Gießereibetrieb, war wegen der Umgebungsbedingungen der Verschleiß am Joystick außergewöhnlich hoch. Linde Material Handling entwickelte deshalb einen Joystick-Knauf aus Holz. Der findet auch bei Allergikern und aus ästhetischen Gründen viele Anhänger.

Der Rundum-Überblick: Sperriges und hohes Transportgut – das ist der Alltag in einem holzverarbeitenden Betrieb. Die Staplerfahrer hatten es oft schwer, aus der Kabine den Überblick zu behalten. Linde bietet daher eine bewegliche Fahrerkabine an, die bis zu einer Höhe von 5,48 Metern ausgefahren werden kann – damit der Fahrer stets den Überblick behält.

Ob mit körperlicher Einschränkung oder ohne – dieser Stapler kann von beiden gefahren werden. Foto: Linde Material Handling GmbH, Aschaffenburg.

Sponsoren

Diese Website nutzt Cookies um mehr Informationen für Sie zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. mehr Informationen

ich verstehe