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Das Schmitz Cargobull-Konzept „EcoDuo“ – flexible Fahrzeug-Kombination für effizienten Transport und Klimaschutz

Mit dem Konzept „EcoDuo“ tritt Schmitz Cargobull für die europaweite Einführung eines Transport-Konzepts ein, das trotz steigendem Transportvolumen die vorhandene Infrastruktur nicht weiter belastet, den CO 2 Ausstoß reduziert, aktuelle Standards im Transportgewerbe berücksichtigt und für Punkt-zu-Punkt Verkehre außerhalb der Städte optimal geeignet ist.

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In der Kombination EcoDuo werden zwei – miteinander über einen Dolly verbundene – Standard-Sattelauflieger an eine Sattelzugmaschine gekoppelt. Das Gesamtzuggewicht von Sattelzugmaschine und erstem Trailer liegt dabei weiterhin bei 40 Tonnen, das Zuggewicht des zweiten Trailers kann variieren und z.B. bis zu 36 Tonnen betragen, was den Regularien in Skandinavien entspricht. In Spanien wird diese Fahrzeugkombination aktuell in einem Versuch mit einem Zuggewicht von 40 Tonnen am ersten und 30 Tonnen am zweiten Trailer erprobt. „Zur Zeit gilt diese Fahrzeug-Kombination nur in Skandinavien, langfristig sehen wir den „EcoDuo“ europaweit als ökologisch und ökonomisch effiziente Transportlösung“, so Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG.

Für dieses flexible Konzept, das in erster Linie auf Standardfahrzeuge setzt, sprechen mehrere Gründe. Die herkömmlichen Lang-LKW-Konzepte bringen unterschiedliche Längen der eingesetzten Ladungsträger mit sich, die nicht flexibel kombinierbar sind und deshalb zusätzliche Investitionen in die Fuhrparks erfordern. Da diese Kombinationen nicht überall erlaubt sind, wird durch unterschiedliche Ländergesetzgebungen zudem durchgehender, länderübergreifender Transport erschwert. Im Gegensatz hierzu kann die „EcoDuo“ Fahrzeug-Kombination ohne Probleme z.B. an Landesgrenzen oder in definierten Gebieten auf zwei Zugmaschinen aufgeteilt werden.

Für das Konzept „EcoDuo“ gibt es gegenüber den herkömmlichen Sattelzügen mit einem Auflieger mit 40t Gesamtzuggewicht folgende Vorteile:

  • Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und damit des CO 2 -Ausstoßes pro beförderter Tonne

  • Reduzierung der Einzelachslasten

  • Erhöhung der Gesamtkapazität des Güterverkehrs auf der Straße bzw. Reduzierung des Verkehrs/der Sattelzüge

  • Entlastung der Straßen und Brücken durch die Reduzierung der Achslast und Anzahl der Sattelzüge

  • Abschwächung des Fahrermangels – Ein Fahrer, zwei Auflieger für die Langstrecke

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Die vorhandenen Sattelzugmaschinen-Flotten können weiterhin genutzt werden und durch den Einsatz von zwei Standard-Aufliegern bleiben die bestehenden Abmessungen im Transportgewerbe gleich. Sämtliche existierende Infrastruktur kann weiterhin, ohne teure Investitionen, genutzt werden. Hierdurch wird auch die Bahnverladbarkeit weiterhin gewährleistet und auch bei den Be- und Entladevorgängen ändert sich nichts.

Mit modernen Fahrzeugen, die technologisch in Hinsicht z.B. auf Achs- und Bremssysteme auf dem letzten Stand sind, erfüllt der EcoDuo alle Sicherheitsstandards. Dies Konzept ist daher ohne zusätzliche Gefahr für den Straßenverkehr umsetzbar – Sicherheitsabstände und Hinweisschilder sorgen auch weiterhin für ungefährliche Überholmanöver durch PKW. Zudem ist er für zukünftige Technologien wie dem Platooning und automatisiertes Fahren geeignet.

Quelle: Schmitz Cargobull AG

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