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Beim bundesweiten Baumaschinenerlebnistag öffnen
Unternehmen ihre Türen, um Nachwuchskräfte von morgen für
Jobs rund um das Bauen und die Baumaschine zu begeistern.
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Beim bundesweiten Baumaschinenerlebnistag öffnen Unternehmen ihre Türen, um Nachwuchskräfte von morgen für Jobs rund um das Bauen und die Baumaschine zu begeistern. (Foto: VDBUM)

Die Zukunft fest im Blick

Die Nachwuchsförderung des VDBUM ist breit aufgestellt

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Der Nachwuchs ist die Zukunft. Dieser auf den ersten Blick so einfach wie richtig erscheinende Satz stellt allerdings eine riesengroße Herausforderung für die gegenwärtig in der Verantwortung stehenden Führungskräfte in den Unternehmen dar. Bei der praktischen Nachwuchsförderung unterstützt der VDBUM die Unternehmen der Branche mit verschiedenen Angeboten.

Schon früh hat der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik die Zeichen der Zeit erkannt. Der demografische Wandel ist geprägt von einer großen Zahl älterer und entsprechend erfahrener Mitarbeiter und einer kleiner werdenden Anzahl junger Menschen, die die anstehenden Aufgaben in die Zukunft weiterführen sollen. Dieser Übergang erfordert eine große Anstrengung, um den Know-how-Transfer auf die nachfolgende Generation aktiv zu planen und umzusetzen.

Als eine branchenweite Initiative hat der VDBUM vor mehreren Jahren den Baumaschinenerlebnistag ins Leben gerufen. Er wendet sich an Schüler der Abschlussklassen an berufsbildenden Schulen, Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. Unter der Koordination des VDBUM öffnen Unternehmen ihre Türen, um Nachwuchskräfte von morgen für Jobs rund um das Bauen und die Baumaschine zu begeistern. Die als Imagekampagne für die gesamte Baubranche gestartete Initiative hat sich zum Selbstläufer entwickelt, der den teilnehmenden Unternehmen wie auch den Schülerinnen und Schülern konkrete Perspektiven für die eigene Zukunftsplanung eröffnet. „Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Selbstläufer, das heißt, die Firmen entwickeln mehr Eigeninitiative und nehmen von sich aus Kontakt zu den Schulen auf“, sagt VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer.

„Das freut uns als Initiator und Organisator dieser Veranstaltung natürlich ganz besonders, zeigt es doch, dass der zündende Funke übergesprungen ist, die Unternehmen die Idee verinnerlicht haben und weitertragen. Einen besseren Beleg für die Sinnhaftigkeit dieser Kampagne angesichts des immer stärker spürbar werdenden Fachkräftemangels kann es gar nicht geben.“ In den letzten Jahren stieg die Zahl der Migranten unter den Teilnehmern deutlich an. Das Patenschaftsprogramm beim VDBUM-Großseminar ist ein zweites wichtiges Standbein der Nachwuchsförderung. Dabei bieten Unternehmen zusammen mit dem VDBUM aussichtsreichen Studentinnen und Studenten, die von Hochschulen und Universitäten mit Baumaschinenschwerpunkt, Bauingenieurwesen und digitalen Studiengängen benannt werden, die Möglichkeit, an den Fachvorträgen und den Rahmenveranstaltungen auf dem Seminar teilzunehmen. Die Studierenden bekommen so die Gelegenheit, Unternehmen und Akteure der Branche hautnah kennenzulernen.

Der „Zukunftszirkel VDBUM“ möchte potenzielle Führungskräfteaus Unternehmen der Baubranche frühzeitig einbinden, fördernund qualifizieren. Die Teilnehmer erarbeiten bei ihren TreffenLösungsansätze zur Gestaltung der digitalen Zukunft. (Foto:VDBUM)

Unternehmen bietet das Programm die Chance, mit engagierten Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen und ihnen ihr Unternehmen mit seinen Menschen und Produkten nahezubringen.Eine weitere Aktion zur Mobilisierung der engagierten Ideenträger ist der in der Branche einmalige und inzwischen sehr renommierte VDBUM-Förderpreis. Er startete mit dem Anspruch, den Fortschritt der Baubranche fördern, und wird 2019 zum siebten Mal verliehen. Ziel der eigereichten Arbeiten soll es sein, den Einsatz von Baumaschinen und Komponenten noch wirtschaftlicher zu gestalten und mit klugen Bauverfahren die Effizienz auf der Baustelle zum Nutzen der Bauunternehmen und ihrer Kunden weiter zu steigern. Das Nachdenken lohnt sich: Die Gewinner dürfen sich in drei Kategorien auf ein Preisgeld von jeweils 2500 Euro freuen. Mit seinem fachlichen Anspruch hat sich der Förderpreis in der Baubranche zu einem hoch geschätzten Instrument entwickelt, um Anreize für Verbesserungen zu schaffen und das vorhandene Ideen-Potenzial zu erschließen und zu nutzen.

Aber auch die jüngsten Initiativen wie der Zukunftszirkel und die Silver Worker haben sich die Nachwuchsförderung auf die Fahnen geschrieben. Um junge Nachwuchskräfte frühzeitig einzubinden, zu fördern und zu qualifizieren, hat der Verband den „Zukunftszirkel VDBUM“ ins Leben gerufen und organisiert. Dazu sind potenzielle Führungskräfte aus Unternehmen der Baubranche eingeladen. Der Zukunftszirkel hat seit seiner Gründung vor einem Jahr mehrmals getagt, um an der Gestaltung der digitalen Zukunft in der Baubranche mitzuwirken. Im Rahmen des Seminars in Willingen wird er auf seiner Arbeitskreissitzung erste Ergebnisse in Form einer Podiumsdiskussion vorstellen. Mit seiner Initiative „Silver- Worker“ beschreitet der VDBUM einen neuen, zukunftsweisenden Weg des Know-how-Transfers zwischen der älteren und der jüngeren Generation in der Baubranche. Die Initiative bietet ausgeschiedenen ehemaligen Führungskräften die Gelegenheit, ihre über Jahre aufgebaute Fachkompetenz nutzbringend an junge Nachwuchskräfte in Baufirmen weiterzugeben.

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In zahlreichen weiteren Arbeitskreisen, beispielsweise zu den Themen Elektrik, Telematik oder Turmdrehkrane, bringt der Verband Spezialisten zusammen, um branchenübergreifende Lösungen zu erarbeiten, die dann wieder in die Unternehmen zurückfließen. Dabei wirkt der VDBUM themenbezogen mit zahlreichen Partnerverbänden wie dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA, dem Deutschen Abbruchverband oder dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie eng zusammen. Bei all diesen Aktivitäten behält der VDBUM sein übergeordnetes Ziel, die Zukunft mitzugestalten und die dazu erforderlichen Nachwuchskräfte zu qualifizieren, fest im Blick.

Quelle: VDBUM

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