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Der ASW Stone Offroad in 450 Metern Tiefe

Drahtseil-Akt in 450 Metern Tiefe – der ASW Stone Offroad auf dem Weg zum Einsatz

Zerlegt, verpackt, hinabgelassen und tief unter der Erde wieder zusammengebaut – ein ASW Stone Offroad wird vorbereitet für seinen Einsatz im Salzbergwerk Bernburg. Ein echtes Abenteuer für die Monteure des Fliegl-Partners Gress + Zapp GmbH.

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Bereits im Fliegl-Werk in Mühldorf wurden in der Mulde spezielle Trennnähte eingearbeitet, damit man sie sauber in zwei Hälften zerlegen kann. Anders hätte diese auch nicht in den ca. acht Meter langen und breiten Lastenaufzug gepasst.

Die Eisentür rastet ein und der Aufzug braust hinab, hundert, zweihundert, dreihundert Meter unter die Erde. In 450 Metern Tiefe im angekommen, befindet man sich in einer anderen Welt: Neonlicht erhellen ein Labyrinth aus Stollen und Tunneln, deren Wände glitzern und der erfrischende Geruch von Salz liegt in der Luft. Aus einem der Tunnel kommt eine MAN-Zugmaschine mit einem Fliegl-ASW-Aufbau gefahren, er transportiert Sprengstoff. Seit 2015 leistet das Fahrzeug hier im Salzbergwerk in Bernburg an der Sale Tag für Tag seinen Dienst. Doch bevor es unter Tage zum Einsatz kommen konnte, musste es erst Stück für Stück in seine Einzelteile zerlegt und hinabgelassen werden.

Der ASW Stone Offroad auf dem Weg zum Einsatz

Drei Versuche, bis es klappt

„Den Lkw hier herunterzukriegen war ein echtes Abenteuer“, erzählt Uwe Müller, Betriebsleiter von Gress + Zapp, Servicepartner von MAN und Partner von Fliegl Baukom. „Allein das Auseinandernehmen dauerte eine Woche. Drei meiner Monteure waren Tag für Tag damit beschäftigt.“ Die Männer wickelten jedes Teil ein und verstauten es in Kisten. „Die einzelnen Teile dann am Haken nach unten zu lassen ging ohne Probleme“, sagt Müller. „Aber eine echte Herausforderung waren die Fahrerkabine und vor allem das Chassis. Es ist mehr als acht Meter lang und nur um ganz wenige Zentimeter kleiner als der Transportschacht. Wir haben immer wieder den richtigen Winkel gesucht, damit es nicht aneckte und verkantete. Erst beim dritten Versuch hat es geklappt. Wir waren alle froh, als das Chassis heil unten angekommen war.“

Einsatz im Salz

Unten im Bergwerk dauerte es noch einmal zwei Wochen, bis der Truck zusammengebaut und startklar war für den ersten Einsatz.

Unter Tage geht es nicht nur alleine um den Abbau der Bodenschätze und Rohstoffe. In vielen Bergwerken ist es inzwischen Vorschrift, dass diese nach dem Abbau wieder verfüllt werden müssen.

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Hier ist der Fliegl ASW Stone Offroad in seinem Element. Vor allem der tiefe Schwerpunkt bei niedriger Abladehöhe und die schnelle, störungsfreie und vollständige Entladung zeichnen die Abschiebetechnik aus. Vorzuheben wäre der tiefere Schwerpunkt: Konkret bedeutet dies, eine niedrigere Überladekante, ein geringerer Bremsaufwand vor Kurven und somit weniger Verschleiß, weniger Spritverbrauch und ein großes Zeitersparnis.

Mittlerweile werden fünf Fliegl ASW-Stone in Bernburg eingesetzt. Aber auch weitere Bergwerkbetreiber schwören auf die bewährte Fliegl-Technik, wie zum Beispiel die Grube Teutschenthal.

Quelle: Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH

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