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Ein Hitachi für alle Fälle

Am Haken hantiert der Mobilbagger mit Kraftstofftanks über das Baustellenfeld.
Kiesel GmbH Europa
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Am Haken hantiert der Mobilbagger mit Kraftstofftanks über das Baustellenfeld.

Mobiler Tausendsassa in ständiger Verfügbarkeit

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Dass nicht immer die mächtigsten Maschinen im Mittelpunkt stehen, zeigt ein kompakter Mobilbagger Hitachi ZX145W in Ostfriesland. Hier baut die Max Streicher GmbH aus dem bayrischen Deggendorf an einem ambitionierten Projekt. Im Zuge der Energiewende wird eine 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Emden und Conneforde errichtet und streckenweise als Erdkabel ausgeführt. Der Rohrleitungsspezialist Streicher zieht dabei bis zu 14 Stränge parallel im Horizontalspülbohrverfahren durch den Untergrund. 

Immer am Ball 

Leistungsstarke Bohrgeräte arbeiten sich mit bis zu 550 Millimeter mächtigen Aufweitungsbohrern und gezogenen sogenannten Räumern jeweils bis zu einem Kilometer durch den lehmigen Untergrund. Flankierend bereitet eine umfangreiche Anlagentechnik den Bohrschlamm auf. Der Hitachi ZX145W muss tagtäglich flexible Tugenden unter Beweis stellen, denn: Auch und grade große Projekte brauchen kleine Helferlinge, auf die sich die gesamte Crew verlassen kann. Da ist ein zuverlässiger beweglicher Alleskönner gefragt. Nach dem Motto: Aufsteigen – anmachen – los geht’s! ist der Hitachi ZX145W permanent gefordert. 

Mit kurzem Heck und starkem Arm arbeitet der kompakte Hitachi ZX145W auf engstem Raum.

Mobilität und Flexibilität 

Dass von dem agilen 15-Tonner viel erwartet wird, zeigt sich schon am mitgeorderten Equipment. Neben mehreren Löffeln kommen beispielsweise eine Kette mit Haken zum Einsatz. Aufwendiger sind Schlauch-/Kabelhaspel sowie eine Palettengabel. Da wird der angebaute OilQuick-Schnellwechsler zum unverzichtbaren Accessoire, der im Minutentakt wechselt. „Dazu erweitert ein OilQuick-Tiltrotator-Sandwich die Möglichkeiten ganz wesentlich, den wir aus unserer reichhaltigen Palette kurzfristig nachrüsten konnten,“ erklärt Kiesel-Nord-Mietparkleiter Nic Hofschröer. Neben Vielseitigkeit ist aber auch Präzision in ebensolcher Verlässlichkeit gefordert, wie Bauleiter Uwe Seeliger betont: „Wenn zwischen den exakt ausgerichteten Bohranlagen neue Gestänge zugeführt werden müssen, ist Höchstleistung gefragt.“ Die gefüllte Gestängebox zum Austausch mit den Abmaßen von 6,5 Meter Länge und ca. 2,5 Tonnen Last, muss zum Teil mit gestrecktem Arm aufgelegt werden. „In so einem Moment darf einfach nichts schiefgehen,“ weiß Seeliger, „sonst steht der Vortrieb.“ Ähnliches gilt für die Kraftstofftanks der zahlreichen Aggregate, mit der sich die Baustelle weitgehend autark hält. Sie werden am Haken von und zur zentralen Tankanlage gefahren.

Der kompakte mobile 15-Tonner Hitachi ZW145W hat sich als flexibler Allrounder bewährt, wie alle Beteiligten finden. Im Bild v.l.n.r.: Uwe Seeliger, Nic Hofschröer

Kaufanreiz durch ständigen Bedarf 

Seit Mai schon steht der Hitachi ZX145W auf den Baustellenstandorten rund um Großefehn. Genug Zeit, um sich ein Bild zu machen. Das fällt beim verantwortlichen Bauleiter Uwe Seeliger kurz und bündig aus: „Der passt optimal für uns.“ In die Beurteilung fließt die geballte Erfahrung von Jahrzehnten ein. In Sachen Einsatzflexibilität und vor allem in Sachen Zuverlässigkeit sind keine Wünsche offen. Daher ist der Bauleiter auch zuversichtlich, die ausgehandelte Mietkaufoption zu ziehen. „Für unsere deutschlandweiten Projekte mieten wir häufig vor Ort die Peripheriemaschinen zu, wie auch hier den Hitachi Mobilbagger. Der hat sich jetzt ohnehin schon fast unentbehrlich gemacht, sodass wir das Gerät eigentlich permanent einsetzen. Dann können wir ihn besser gleich kaufen.“ 

Dank der guten Erfahrungen hat der Bauleiter kurzerhand noch einen Kompaktradlader ZW75 und einen zusätzlichen ZX145W zur Miete bestellt. Beide Maschinen wurden zur allgemeinen Freude innerhalb kürzester Zeit auf der Baustelle angeliefert.

Quelle: wyynot GmbH;Kiesel