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Ein starker Sommer für Engcon: In mehreren Märkten zieht die Nachfrage deutlich an

engcon & Yanmar
Engcon Europa
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In welchem Umfang sich die Corona-Pandemie negativ auf die Wirtschaftsentwicklung eines Unternehmens mittel- und langfristig auswirkt, kann derzeit meist noch nicht abschließend beurteilt werden. Bei Engcon als weltweit größter Hersteller von Tiltrotatoren hingegen haben sich die positiven Signale in diesem Sommer verstärkt. So gab es einen so nicht erwarteten Anstieg der Verkäufe im Juni und Juli, weshalb im Engcon-Werk in Strömsund derzeit Überstunden in der Produktion gemacht werden, um die Produkte zeitgerecht an die Kunden ausliefern zu können.

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Engcon erging es wie den allermeisten Unternehmen, als Covid-19 im Frühjahr mit voller Wucht zuschlug. So musste der Tiltrotator-Hersteller Mitte März vorzeitig von der Conexpo in Las Vegas abreisen und war in den folgenden Wochen und Monaten vor allem damit beschäftigt, die Auswirkungen des sehr volatilen Auftragseingangs zu bewältigen. Das gelang dank eines guten Finanzmanagements und einem sofort initiieren Maßnahmenpaket, zu dem neben Stellenstreichungen auch Budgetanpassungen sowie eine Optimierung der Prozesse in der Produktion und in der Verwaltung gehörten. Da die Verkaufszahlen in diesem Sommer jedoch besser sind als erwartet, ist die Produktion wieder hochgefahren worden, um den erhöhten Auftragseingang abarbeiten zu können.

„Für uns ist es von größter Bedeutung, das Unternehmen seriös und langfristig zu führen“, sagt Krister Blomgren, CEO der Engcon Holding. „In diesen unsicheren Corona-Zeiten setzen wir alles daran, um die negativen Auswirkungen so weit und so gut wie möglich zu minimieren.“ Allerdings habe sich nach dem ersten Schock recht schnell gezeigt, dass trotz der Pandemie die Bauarbeiten weltweit nahezu uneingeschränkt fortgesetzt worden seien. „Baggerfahrer auf der ganzen Welt waren weiterhin gut beschäftigt, sei es bei Infrastrukturprojekten, wie den Bau von Straßen oder Eisenbahnen, sei es in der Forstwirtschaft oder im Hochbau.“

„Positive Auswirkungen“

„Das hat sich für uns als Hersteller von Produkten, durch die sich die Effizienz bei Baggerarbeiten nachhaltig erhöht, natürlich positiv auf die Verkaufszahlen ausgewirkt“, so Krister Blomgren weiter. So habe die Engcon Group zwar im Zeitraum von Januar bis Juli einen Umsatzrückgang von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen müssen, gleichzeitig aber sei der Umsatz in den Märkten außerhalb Skandinaviens um 18 Prozent gestiegen. „Es ist bemerkenswert, dass die Nachfrage in unseren wichtigsten Märkten in Nordeuropa derzeit eher schleppend ist, während viele andere Märkte unter Hochdruck stehen.“ Vor allem in den USA und in Kanada, in Australien, in Großbritannien und in Dänemark sei man mit den Verkaufszahlen deutlich im Plus. 

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Zwar habe auch Engcon festgestellt, dass die Kunden bei größeren Investitionen eher vorsichtig agierten, erläutert Krister Blomgren. Gleichzeitig aber hätten derzeit viele Baggerfahrer so viel Arbeit, dass sie diese kaum bewältigen könnten. „Da der Faktor Zeit aber immer auch ein Kostenfaktor ist, machen viele Baggerfahrer den klugen Schritt und investieren in Zeiten der wirtschaftlichen Stagnation, um so für den kommenden Aufschwung gerüstet zu sein.“

„In die Ausrüstung investieren“

„Die Investition in einen Tiltrotator macht das Baggern wesentlich effizienter“, betont Krister Blomgren. Dadurch schaffe man die Voraussetzung, auch in diesen hektischen Zeiten mehr Aufträge zu generieren. „Es macht einfach Sinn, in die Ausrüstung zu investieren – und zwar egal, ob es sich um ein lokales Baggerunternehmen handelt oder um eine global agierende Firmengruppe.“

Quelle: Engcon Group