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Sebastian Behr (Platz eins, Zweiter von rechts), Holger Quehl (Platz drei, links), Robert Weiss (Platz vier, Zweiter von links) und Wolfgang Rathei (Platz fünf, rechts) zusammen mit Peter Kirch (Mitte), der seitens des Zeppelin Fahrerclubs die Fahrer vor Ort betreute. (Fotos: Caterpillar) Gehe zu Fotos
Sebastian Behr (Platz eins, Zweiter von rechts), Holger Quehl (Platz drei, links), Robert Weiss (Platz vier, Zweiter von links) und Wolfgang Rathei (Platz fünf, rechts) zusammen mit Peter Kirch (Mitte), der seitens des Zeppelin Fahrerclubs die Fahrer vor Ort betreute. (Fotos: Caterpillar)

Europas fünf beste Fahrer kommen aus Deutschland

Titelverteidiger Sebastian Behr gewinnt Caterpillar Operator Challenge zum dritten Mal in Folge

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Eins, drei, vier und fünf – hier hat sich niemand verzählt, sondern das sind die Plätze, die die Mitglieder des Zeppelin Fahrerclubs 2018 abräumten. „Das deutsche Fahrer-Team hat bei den europäischen Fahrermeisterschaften, die Caterpillar in Málaga auf dem Demo- und Testgelände ausgetragen hat, für eine große Überraschung gesorgt. Alle vier teilnehmenden Fahrer aus Deutschland finden sich auf den ersten fünf Plätzen. Wir freuen uns riesig über das sensationelle Abschneiden und können stolz darauf sein, dass die Besten der Besten unter den europäischen Baumaschinenfahrern aus Deutschland kommen“, so Hagar Valentin, Leiterin des Zeppelin Fahrerclubs. Acht Nationen schickten ihre 17 besten Baumaschinen-Profis nach Málaga, wo Anfang Oktober der Wettbewerb, der in der Fahrerszene als Gradmesser für Vollprofis gilt, ausgetragen wurde. Drei Tage lang galt es, starke Nerven zu behalten beim Umgang mit Dozer, Deltalader und Dumper.

Zum dritten Mal in Folge holte er sich den Titel „Bester Baumaschinenfahrer“: Sebastian Behr (links). Der Gewinner absolvierte die Aufgaben als Schnellster und mit den wenigsten Fehlern in 20 Minuten und 14 Sekunden.

Der Titelverteidiger von 2014 und 2007, Sebastian Behr, trat erneut mit dem Anspruch an, die Auszeichnung wieder nach Deutschland zu holen. Vier Jahre nach seinem letzten Titelgewinn sicherte er sich in einem anspruchsvollen Wettbewerb in sechs Disziplinen wieder den ersten Platz und wird Gewinner der für Maschinisten so begehrten Auszeichnung: bester Baumaschinenfahrer 2018. Er darf sich nun auf eine USA-Reise für zwei Personen nach Peoria und Las Vegas inklusive Business-Flüge, Limousinen-Service und Hotel-Suite freuen. Auf dem Programm stehen ein Helikopterrundflug über den Grand Canyon, ein Musical-Besuch sowie ein Abstecher ins Spielkasino – sogar für die Ausstattung mit Spielgeld wird gesorgt sein. Darüber hinaus wird er Einblicke in die Welt der Baumaschinen von morgen gewinnen, indem er bei einem Besuch von Caterpillars Technik-Center mehr über den 3D-Druck für Cat Baumaschinen erfährt und das Virtual-Reality-Labor kennenlernen darf. Ein Preis, der alle Teilnehmer anspornte, ihr Bestes zu geben.

Für Sebastian Behr war es das dritte Mal in Folge, dass er sich gegenüber der starken internationalen Konkurrenz durchgesetzt hat. Er hat in vier von sechs Wettkampfdisziplinen mit Baumaschinen das beste Ergebnis erzielt und alle Aufgaben als Schnellster und mit den wenigsten Fehlern innerhalb von 20 Minuten und 14 Sekunden mit Bravour gemeistert. Der Zeitvorsprung zum Zweitplatzierten aus Großbritannien betrug vier Minuten. „Ein Wahnsinnsergebnis. Aber auch die Plätze drei, vier und fünf sind eine überragende Leistung, zu der wir allen herzlich gratulieren“, so Hagar Valentin. Auf das Siegertreppchen schaffte es Holger Quehl – er holte Platz drei und festigte die Position des deutschen Teams. Robert Weiss kam auf Platz vier, gefolgt von Wolfgang Rathei, der Platz fünf belegte. Wie Sebastian Behr ist auch er ein Wiederholungstäter – er trat ebenfalls schon 2014 bei den europäischen Fahrermeisterschaften an.

Alle deutschen Fahrer verfügen über 30 Jahre Erfahrung mit Baumaschinen. Einzig Wolfgang Rathei gibt einem Radlader den Vorzug, doch die anderen favorisieren als ihr bevorzugtes Arbeitsgerät einen Kettenbagger. Das gilt für Sebastian Behr wie für Robert Weiss. Auch wenn dieser schon die unterschiedlichsten Geräte bewegt hat und erst seit Kurzem Kettenbagger und Lader steuert, so ist auch bei ihm der Kettenbagger die Baumaschine, die ihm am meisten beeindruckt, weil sich damit große Mengen an Material mit geringer Anstrengung bewegen lassen. Holger Quehl verdankt seine Fertigkeiten einem Cat 953 – die Laderaupe, inzwischen 30 Jahre alt, hat seine Vorliebe für Cat Geräte entfacht. Inzwischen wird auch von ihm vor allem ein Cat Kettenbagger 323E eingesetzt. „Bei der Siegerehrung und Preisverleihung in Málaga konnte mancher es nicht fassen, dass das deutsche Team so gut abgeschnitten hat und meinte: Die deutschen Fahrer trainieren jeden Sonntag. Doch was sie auszeichnet und meiner Meinung nach zu dem Ergebnis führte: Sie haben den Umgang mit Baumaschinen von der Pike auf gelernt und sind meistens schon seit ihrer Kindheit damit vertraut“, meint die Leiterin des Fahrerclubs, die zusammen mit ihrem Zeppelin Kollegen Peter Kirch die Fahrer während des Wettkampfs betreut hat. Auch Caterpillar griff auf das Know-how des Zeppelin Fahrerclubs zurück. „Im Vorfeld wurden wir nach unseren Erfahrungen, wie so ein Wettbewerb professionell auszurichten ist, kontaktiert. Aber auch unsere eigens für Fahrerwettwerbe entwickelte App hat Caterpillar erworben, um dadurch schneller und übersichtlicher die Ergebnisse zu dokumentieren, wenn Zeit, Fehler und Strafpunkte erfasst werden“, berichtet Hagar Valentin. Laut Aussage von Caterpillar gilt der Fahrerclub, wie ihn Zeppelin im Lauf von 23 Jahren aufgebaut hat, als führend unter allen Händlern.

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Begleitet wurden die Baumaschinen-Profis in Málaga von einem Fernsehteam des Senders DMAX, das schon angekündigt hat, nächstes Jahr von Anfang an dabei sein zu wollen, wenn die Vorentscheide in Deutschland ausgetragen werden, um den Weg von den Qualifikationsrunden bis zum Finale mit der Kamera zu dokumentieren. In Zukunft wird die Fahrermeisterschaft noch internationaler werden. Wer im nächsten Jahr bester Fahrer in Europa wird, darf an der Weltmeisterschaft für Baumaschinen, die Caterpillar 2020 austragen will, mitwirken. „Jeder ist herzlich eingeladen, dann Sebastian Behr herauszufordern“, fordert Hagar Valentin alle Baumaschinen-Profis auf, sich im nächsten Jahr dafür zu qualifizieren.

Quelle: Zeppelin Baumaschinen GmbH

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