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IFOY AWARD 2016: Jungheinrich gewinnt in der Kategorie „Special Vehicle“

IFOY AWARD 2016: Jungheinrich gewinnt in der Kategorie „Special Vehicle“

  • Internationale Fachjournalisten-Jury wählt den Jungheinrich Radwechsler EJQ 325 zum Sieger in der Kategorie "Special Vehicle".

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    Glanzvolle IFOY Preisverleihung der „Intralogistik Oscars“ anlässlich der CeMAT in Hannover.

  • Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik, übergibt die begehrte IFOY-Trophäe.

Der IFOY Award in der Kategorie “Special Vehicle" geht an den EJQ 325 von Jungheinrich. Gebaut wurde der EJQ für die Deutsche Bahn zur Aufnahme und Vereinzelung der ICE-Radsätze sowie des Radsatzwechslers.

Der Sieger war ein gut gehütetes Geheimnis bis zum Schluss. Vergangenen Dienstagabend wurde es anlässlich der CeMAT-Eröffnung gelüftet, als Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik, die aus Metall und Glas gefertigte Trophäe an die jubelnden Gewinner übergab.

„Jungheinrich ist es im Sonderfahrzeugbau gelungen, eine Maschine zu produzieren, die dem Kundenwunsch nach absoluter Genauigkeit nachkommt. Dass die Verwendung bewährter Standardkomponenten im Ganzen mehr ergibt als Summe der Teile zeichnet dieses Gerät aus“, urteilt die Jury.

Auch der IFOY Innovation Check stuft den Innovationsgrad als sehr hoch ein, da eine derartige Kombination mehrerer Fahrzeuge mit jeweils eigenem Fahrantrieb, eigener Lenkung und Bremse technisch äußerst anspruchsvoll ist und in dieser Form bei Flurförderzeugen bisher noch nicht realisiert worden ist. Eine echte Besonderheit stellt auch die Möglichkeit dar, das Fahrzeug von zwei gegenüberliegenden Positionen aus bedienen zu können.

Die Lösung besteht aus Standardkomponenten, die Jungheinrich weitgehend selbst produziert. So sind die 2,8 kW-Antriebsmotoren zum Beispiel aus dem Junior-Bereich bekannt und die Deichsel kommt unter anderem bei Elektro-Hubwagen zum Einsatz. Die besondere Herausforderung besteht in der Längs- und Querfahrt. Die Arbeitsgangbreite, in dem die Radsätze mit einer Länge von 2,40 Meter gehandelt werden beträgt nur 2,90 Meter. Darüber hinaus befinden sich verschiedene Hindernisse im Gang.

Der EJQ 325 lässt sich in vier verschiedenen Fahrmodi präzise und feinfühlig manövrieren: Geradausfahrt, Querfahrt, Kreisfahrt und Hundefahrt (leicht diagonal). Die Modi werden über eine Anzeige auf der Steuereinheit ausgewählt und angezeigt. Zur genauen Positionierung auf den letzten Millimetern bei der Querfahrt sind zwei Tasten (eine für linkshändige Bedienung und eine für rechtshändige Bedienung) auf der Deichsel vorgesehen. Sobald diese gedrückt werden, ist nur eine der beiden Antriebseinheiten aktiv.

Zwei synchron funktionierende Hydraulikmotoren heben schließlich die Radsätze mit einem Maximalgewicht von 2,5 Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 1000 mm bis zur gewünschten Hubhöhe (maximal 550 mm). Für eine sichere und genaue Positionierung ist der Stapler ausgestattet mit einem Seitenschieber, mit einer Reichweite von bis zu 700 mm, und einem integrierten Gabelversteller.

Der IFOY Award hat sich seit 2013 als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik.

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Gewählt werden die Gewinner jährlich von einer unabhängigen Jury international führender Fachjournalisten. Basis der Entscheidung bilden ein neutraler Test und ein wissenschaftlicher Innovation Check. Beide Testreihen vergleichen die Finalisten mit ihren jeweiligen Wettbewerbsgeräten Träger des IFOY Award, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. Offizieller IFOY Partner ist die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik, Hannover. Palettenpartner des IFOY Award ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius.

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