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Jörg Majoli, Geschäftsführer von Avant Techno

Jörg Majoli, Geschäftsführer Avant Tecno Deutschland GmbH, im Interview mit LECTURA Press

Sie haben vor kurzen die Geschäftsleitung von Avant Tecno Deutschland GmbH übernommen. Was haben Sie sich in Ihrem neuen Wirkungskreis zum Ziel gesetzt?

AVANT TECNO Deutschland ist in über 28 Jahren eine anerkannte Größe geworden im deutschen Markt. Mit weit über 30 Händler und damit über 130 Standorten für die Endkunden, ist immer ein Service- und Ansprechpartner in der Region zu finden. Das gilt es für mich zu festigen und auszubauen, wie auch aufzuzeigen. Der wichtigste Grundpfeiler sind die Mitarbeiter, sowohl die eigenen von Avant wie auch die der Händler. Denn das sind die Menschen, die Kunden für das Produkt begeistern und Lösungen präsentieren. Hier die richtigen Wege zu finden für Motivation, Begeisterung und der Wille weiter zu lernen sind heute die Aufgaben und werden immer wichtiger. Gute, motivierte Mitarbeiter sind die absolute Basis des Erfolges und damit eine meiner Hauptaufgaben.

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Parallel ist die weitere Entwicklung der Maschinen und des Unternehmen Avant eine Aufgabe, an der ich gerne teilnehme. Als Berater und klarer Beobachter der Märkte stehe ich hier objektiv in der internen Firmenkommunikation. Avant mit seinem Gründer Risto Käkela und dessen Sohn Jani sind innovativ und ständig in Bewegung um den Anforderungen der Kunden, der unterschiedlichen Märkte die innovativen Lösungen zu bringen für Erfolge in allen Arbeitsbereichen. Ja Lösungen, denn der Multifunktionslader mit seinen über 200 Anbaugeräten bietet in vielen Bereichen Know how und Möglichkeiten

In welchen Bereichen kann man die Avant Lader einsetzten?

Klassisch gibt es hier die Bereiche Landwirtschaft, Bau, Industrie, Kommunen, wie auch private Haushalte. Um die richtige Lösung dem richtigen Partner anzubieten gehen wir hier pro Bereich in die Segmentierung. Denn Landwirtschaft hat den Viehbetrieb, die Milchwirtschaft, den Ackerbau, den Lohnleister, den Pferdebetrieb,….

Man muss verstehen was arbeitet der Kunde und wie, dann kann man gezielt die richtige Lösung anbieten. Bedeutet im Verkauf zuhören , verstehen und hinterfragen. Aus der Vielzahl der Avant Multifunktionslader und der Anbaugeräte die Lösungen aufzeigen , die dem Endkunden das Leben vereinfachen.

So ist auch der Bereich Bau mit Tief- Kabel-, Wasser,- Gala- Hoch- , ….nach Segmenten zu betrachten und aktiv zu bearbeiten. Das Feld ist sehr groß und bietet Chancen für alle. Es wird auch auf Dauer eine Möglichkeit geben mit einer größeren Verfügbarkeit an Mietmaschinen und Anbaugeräten über unsere Händlerstandorte in Deutschland

Avant e6

Der Avant e5 ist im Sinne der zero emission zukunftsweisend. Werden in absehbarer Zeit auch die stärkeren Modelle mit einem Elektromotor ausgerüstet?

Ja definitiv geht es in die Richtung und es werden größere Modelle mit E- Motor angeboten. Der Marktanteil beträgt derzeit nur 10 – 15 % was entwicklungsfähig ist. Ist der E- Motor die Zukunft oder kommt Wasserstoff? Forschung und Politik müssen hier Weichen stellen. Die geforderten Veränderungen beim Verbrennungsmotor waren in den letzten Jahren zu rasch in Folge gefordert und überfordern die Hersteller wie auch den Endverbraucher. Saubere Luft benötigen wir sicher. Lösungen müssen aber sicher sein, langfristiger geplant und vernünftig umsetzbar.

Die Politik spricht immer wieder von Fachkräftemangel. Gibt es Ihrer Meinung nach dieses Problem auch in der Maschinenbaubranche?

Fachkräftemangel, lassen sie uns über Menschen sprechen, die arbeiten wollen, können und angemessen dafür bezahlt werden. 3 komplexe Themen. Es gibt ihn heute schon den Fachkräftemangel und er wird sich verstärken. Daher die heutigen Mitarbeiter motivieren und trainieren. Arbeit muss sich lohnen dafür hat die Politik Weichen zu stellen und ist aufgefordert aus dem Brutto ein höheres Netto zu machen.

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Handwerk benötigt mehr Anerkennung, denn ein guter Platz mit einer guten Ausbildung bietet im Handwerk und in der Industrie immer noch perfekte Zukunftsaussichten. Denn bei digital 2.0, 4.0 müssen immer noch Menschen schrauben, Computer, Maschinen, Motoren - analysieren, reparieren. Das sind die Fachkräfte, die die Zukunft komplett innovativ gestalten. Zu wissen wie man Finger, Hände, Arme und Verstand zusammen einsetzt macht zukünftig den großen Unterschied. Daran ist viel zu arbeiten.

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Quelle: LECTURA Verlag GmbH

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