20. Januar 2026, 10:15
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John Deere präsentiert in der Grünen Woche 2026 seinen ersten vollelektrischen E-Power-Traktor als Prototyp.
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Die Antriebsstrategie umfasst neben Elektrifizierung auch die Weiterentwicklung konventioneller Motoren sowie den Einsatz von Biokraftstoffen und regenerativem Dieselkraftstoff.
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In Zusammenarbeit mit KREISEL Electric entwickelt John Deere modulare Hochleistungsbatterien mit innovativer Kühl- und Softwaretechnologie für verschiedene Maschinen.
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Die Strategie unterstützt Landwirte und Lohnunternehmer bei der Umstellung auf emissionsarme Landwirtschaft, ohne Leistung und Zuverlässigkeit einzuschränken.
Auf der Grünen Woche 2026 stellt John Deere seinen ersten vollelektrischen E-Power-Traktor als Prototypen vor. Dies unterstreicht das strategische Engagement des Unternehmens für alternative Antriebskonzepte in sämtlichen landwirtschaftlichen Segmenten. John Deere verfolgt eine mehrgleisige Antriebsstrategie mit mehreren Entwicklungspfaden, die sowohl die Weiterentwicklung konventioneller Verbrennungsmotoren als auch die Integration erneuerbarer Kraftstoffe und die Elektrifizierung von Antriebssträngen umfasst. Diese technologieoffene Herangehensweise ermöglicht es Landwirten und Lohnunternehmern, bedarfsgerechte Lösungen zu wählen, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den sich wandelnden gesetzlichen und energiepolitischen Rahmenbedingungen gerecht werden.
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Elektrifizierung
John Deere nutzt die Expertise von KREISEL Electric, um modulare Hochleistungsbatterien mit hoher Energiedichte und langer Laufzeit zu entwickeln. Die flexible Architektur ermöglicht eine skalierbare Integration in unterschiedliche Maschinenplattformen. Alle KREISEL-Batterien verfügen über ein Dynamic Performance Management, das auf patentierter Zell-Immersionskühlung und fortschrittlicher Software basiert. Diese Technologie optimiert die Tagesleistung, die Lebensdauer sowie die Performance unter extremen Temperaturbedingungen – bei gleichzeitig hoher Sicherheit gemäß Industriestandards.
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Biokraftstoffe
Der Einsatz von Biokraftstoffen wie Ethanol, Biodiesel und erneuerbarem Diesel trägt wesentlich zur Reduktion von CO₂-Emissionen über die gesamte Well-to-Wheel-Bilanz bei. John Deere investiert gezielt in die Forschung und Entwicklung fortschrittlicher Verbrennungstechnologien, um eine hohe Kraftstoffkompatibilität und Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Voraussetzung ist die Einhaltung der Qualitätsnormen ASTM D6751 oder EN 14214, um eine zuverlässige Motorfunktion sicherzustellen.
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Regenerativer Dieselkraftstoff
Regenerativer Dieselkraftstoff, insbesondere hydrierte Pflanzenöle (HVO), stellt eine weitere emissionsarme Kraftstoffoption dar. Als paraffinischer Dieselkraftstoff kann HVO sowohl als Beimischung als auch in Reinform ohne technische Anpassungen am Motor verwendet werden. John Deere Motoren sind kompatibel mit regenerativen Dieselkraftstoffen gemäß den Spezifikationen ASTM D975, EN 590 oder EN 15940. Die hohe Energiedichte und geringe CO₂-Intensität machen diesen Kraftstoff besonders relevant für europäische Märkte mit Fokus auf Dekarbonisierung.
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Die alternative Antriebsstrategie von John Deere unterstützt damit den Übergang zu einer emissionsarmen Landwirtschaft, ohne Kompromisse bei Leistung und Zuverlässigkeit eingehen zu müssen. Mit einem breiten Spektrum technisch validierter Lösungen hilft das Unternehmen Landwirten und Lohnunternehmern in Europa, sowohl betriebliche als auch regulatorische Anforderungen in einem dynamischen Energiemarkt zu erfüllen.
Quelle: John Deere Walldorf GmbH & Co. KG