Filter
Zurück
Der sanierungsbedürftige Straßenbelag und die komplette Tragschicht werden zu 100 Prozent wieder verwertet. Nachdem der Wirtgen WR das recycelte Material in-place aufbereitet hat, wird es von einem Grader geebnet und mit einer Walze verdichtet. Gehe zu Fotos
Der sanierungsbedürftige Straßenbelag und die komplette Tragschicht werden zu 100 Prozent wieder verwertet. Nachdem der Wirtgen WR das recycelte Material in-place aufbereitet hat, wird es von einem Grader geebnet und mit einer Walze verdichtet.

Kaltrecycling-Technologie –zukunftsweisende Lösungen von Wirtgen

Die Nachfrage nach Ressourcen schonenden Technologien ist in jüngster Zeit enorm gestiegen. Im Straßenbau hat sich dazu das Kaltrecyclingverfahren weltweit bewährt. Marktführer Wirtgen hält mit 10 Maschinen und Anlagen das passende Equipment bereithält – von rad- und kettenmobilen Kaltrecyclern über die Kaltrecycling-Mischanlage KMA 220i bis hin zu Zusatzgeräten wie dem neuen Laborverdichter WLV 1. Auf der Conexpo-Con/Agg 2017 in Las Vegas zeigt Wirtgen den kettenmobilen Kaltrecycler 3800 CR.

Straßen, die anhaltenden und schweren Belastungen unterliegen, weisen häufig Schäden im Unterbau auf. Um diese zu beheben, muss die gesamte Struktur des Straßenaufbaus instand gesetzt werden. Die vollständige Wiederverwertung des Ausbaumaterials sowie dessen kosteneffektive Aufbereitung machen das Kaltrecycling umweltfreundlich und wirtschaftlich. Als Pionier der Kaltrecycling-Technologie hat Wirtgen das Verfahren in den vergangenen 30 Jahren entscheidend geprägt und die Kaltrecycling-Produktpalette in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt.

Kaltrecycling in-place

Radmobile Kaltrecycler der WR-Baureihe

Mit den Modellen WR 200i, WR 200 XLi, WR 240i und WR 250 bietet Wirtgen drei radmobile Recycler. Ausgestattet mit einem leistungsfähigen Fräs- und Mischrotor sowie hochmodernen Einsprühanlagen fräsen sie in einem Arbeitsgang Asphaltbefestigungen auf, granulieren sie, sprühen Bindemittel und Wasser exakt dosiert hinzu und vermischen das Ganze.

Kettenmobile Kaltrecycler und ein neues Verfahren

Mit den Kaltrecyclern 2200 CR und 3800 CR stehen darüber hinaus auch zwei kettengeführte Maschinen mit Arbeitsbreiten von 2,2 m (7 ft., 3 in.) und 3,8 m (12 ft., 6 in.) zur Verfügung. Wie die Modelle der WR-Baureihe bereiten sie Asphaltstraßen an Ort und Stelle (in-place) auf. Beide können jedoch auch mit einer integrierten, stufenlos einstellbaren Vögele Einbaubohle mit Tamper und Verteilerschnecke ausgestatte werden, um den frisch recycelten Asphalt profil- und lagegerechte vor zu verdichten.

Neben dem Recycling im herkömmlichen Upcut-Verfahren (Gegenlauf) beherrschen beide Modelle darüber hinaus das so genannte Downcut-Verfahren (Gleichlauf), das Wirtgen im Rahmen der Optimierung des Kaltrecycling-Verfahrens neu entwickelte. In diesem Fall wird das recycelte Material per Heckverladung direkt auf einen Straßenfertiger übergeben, der es umgehend einbaut und verdichtet. Walzen übernehmen anschließend die finale Verdichtung. Durch das Downcut-Verfahren ist bei der Aufbereitung des Materials – gerade von sehr brüchigen, alten Asphaltstraßen – eine präzise Stückgrößenbeeinflussung möglich.

Der Wirtgen 3800 CR bereitet in einem Übergang 3,8 m (12 ft., 6 in.) breite Fahrspuren nahtlos auf: Schadhafte Asphaltschichten verwandelt der starke Kaltrecycler in-place unter Zugabe von Bindemitteln schnell und wirtschaftlich in hochwertige, vorverdichtete Tragschichten – und das bei minimaler Verkehrsbeeinträchtigung.

Wirtgen Zusatzgeräte steigern Qualität der Baumaßnahme

Um die Qualität der Einbauergebnisse bereits im Vorfeld bestimmen zu können, bedarf es im Vorfeld umfangreichen Untersuchungen des gesamten Straßenoberbaus und einer ausführlichen Eignungsprüfung des Mischgutes. Wirtgen bietet eine Reihe an Zusatzgeräten, die genau hierfür entwickelt wurden. Sie ermöglichen die 1:1-Simulation des Kaltrecycling-Prozesses im Straßenbaulabor.

Laborverdichter WLV 1

Für die Herstellung von Probekörpern aus Kaltrecyclingmischgut in einem Labor hat Wirtgen den neuen Laborverdichter WLV 1 entwickelt. Das speziell auf die Kaltrecycling-Anwendung entwickelte Verdichtungsverfahren ermöglicht die

Herstellung von großen Probekörpern mit einem Durchmesser von 150 mm x 300 mm (6 in. x 12 in.) zur Durchführung von Triaxial-Tests.

Zudem können kleine Probekörper mit einem Durchmesser von 150 mm x 95 mm (6 in. x 3.74 in.) hergestellt werden. Mit ihnen wird die Spaltzugfestigkeit des Kaltrecyclingmischguts gemessen. In Kombination mit einem zum WLV 1 gehörigen Prüfsystem werden vom Probekörper Werte ermittelt, aus denen sich die benötigten Materialeigenschaften zur Dimensionierung des Straßenoberbaus ableiten lassen.

Der Wirtgen WLV 1 wurde speziell für das Verdichtungsverfahren von Kaltrecycling-mischgut entwickelt. Anhand der mit dem Laborverdichter hergestellten Probekörper wird die ideale Zusammensetzung des Mischguts bestimmt sowie wichtige Materialeigenschaften ermittelt.

Schaumbitumen-Laboranlage WLB 10 S

Beim wirtschaftlichen Kaltrecycling kommt das Bindemittel Schaumbitumen mehr und mehr zur Anwendung. Durch Voruntersuchungen mit der fahrbaren Laboranlage WLB 10 S kann die Schaumbitumenqualität bereits vor Baubeginn im Labor exakt definiert werden. Durch einfachste Bedienung werden Parameter wie Wassermenge, Druck und Temperatur schnell variiert.

Labor-Zweiwellenzwangsmischer WLM 30

In Verbindung mit dem Zweiwellenzwangsmischer WLM 30 lässt sich die optimale Mischgutzusammensetzung festlegen. In großzügigen Chargen von 30 kg (66 lbs.) erzeugt der kraftvolle Mischer zuverlässig homogene Probemischungen mit Kalk, Zement, Bitumenemulsion sowie Schaumbitumen. In Verbindung mit der Schaumbitumen-Laboranlage WLB 10 S wird das Schaumbitumen direkt in den laufenden Mischprozess gegeben.

Kaltrecycling in-plant

Wirtgen Kaltrecycling-Mischanlage KMA 220i

Das mobile Anlagenkonzept der Wirtgen KMA 220i bietet einen einfachen Aufbau und eine leistungsstarke Mischgutproduktion in Baustellennähe. Asphaltfräsgut wird zu 100% wiederverwendet bzw. aufbereitet. Umweltfreundlich ist die Mischanlage in jeder Hinsicht: Die Ausgangsstoffe für die Mischgutproduktion müssen weder getrocknet noch erhitzt werden, was eine enorme Energie- und Kostenersparnis bedeutet. Zeitintensive Fahrten der Lkw zwischen Mischgut-Produktion und Baustelle sind auf ein Minimum reduziert. Das wirkt sich sehr positiv auf die Kraftstoffkosten aus. Zudem wird der CO2-Ausstoß drastisch gesenkt.

Sponsoren

Diese Website nutzt Cookies um mehr Informationen für Sie zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. mehr Informationen

ich verstehe