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MAN punktet zur Messe bauma 2013 mit robusten und wirtschaftlichen Fahrzeugen im Bergbau

 

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Speziell für das Bergbaugewerbe stellt MAN auf der bauma 2013 einen schweren TGS WW Hinterkipper für 50 Tonnen Gesamtgewicht aus.

Im Bergbau fallen große Mengen an Abraum, taubem Gestein und bodenschatzhaltigen Materialien an. Diese müssen vom Gewinnungsort auf steilen und ungeteerten Wegen zur Weiterverarbeitung oder zur Abraumhalde transportiert werden. Lastwagen bieten flexiblere Einsatzmöglichkeiten als Grubenbahnen oder Förderbandanlagen und sind in der Anschaffung deutlich günstiger als Knicklenker oder schwere Dumper. Hierfür kommen Mulden- oder Hinterkipper auf drei- oder vierachsigen Fahrgestellen zum Einsatz. Die Anforderungen sind hoch: Harter Mehrschichtbetrieb bei maximaler Tagesförderleistung, schwerste Beladung, Geländeeinsatz und hohe Staubbelastung. Mining-Fahrzeuge müssen deshalb sehr robust sein, eine hohe Nutzlast aufweisen, über kraftvolle Motoren verfügen und zugleich mit wirtschaftlichem Betrieb überzeugen. MAN bietet aus den Baureihen CLA, TGM, TGS und TGS WW unterschiedliche Fahrzeuglösungen an, die den Erwartungen der Bergbauunternehmen entsprechen.

Für Lastwagen fallen im Bergbau vielfältige Transportaufgaben an: Bodenschätze müssen zwischen den Aufbereitungsstationen wie Brecher, Sieb- und Mischanlagen sowie Lagerhalden bewegt und anschließend zum Versand zu einem Bahnhof oder Hafen transportiert werden. Zur Aufforstung stillgelegter Tagebaubereiche und Abraumhalden müssen große Mengen Erdreich bewegt werden. Je nach Gewicht und Aggregatszustand des Ladegutes, der Entfernung sowie des Straßenzustandes kommen auf maximale Transportlast und Transportgeschwindigkeit ausgelegte Fahrzeuge zur Verwendung. Dafür stellen die Bergbauunternehmen Zugkombinationen aus Sattelaufliegern und Anhängern zusammen, die ein Zuggesamtgewicht von weit über 100 Tonnen erreichen können. Im Mehrschichtbetrieb laufen diese Fahrzeuge fast rund um die Uhr. Die Unternehmen setzen daher auf Robustheit und Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeugflotte. Fahrzeuge von MAN haben sich seit vielen Jahren erfolgreich in der Miningbranche bewährt.

Das Aufgabenfeld für Lastwagenchassis im Mining stellt sich jedoch viel umfangreicher dar. Beispiele sind Wassertankwagen zum Besprengen der Fahrtrassen, um die Staubaufwirbelung zu minimieren, Pumpwägen für Bohrschlämme oder Spritzansaaten auf Rekultivierungsflächen. Schwere Plattformwagen übernehmen den Maschinen- und Materialtransport. Containerfahrzeuge kommen als rollende Werkstätten zum Einsatz, Tankzüge versorgen die Bergbaumaschinen mit Kraftstoff und die Mitarbeiter werden mit Personaltransporter auf allradgängigen Chassis zu ihrem Arbeitsplatz gefahren. Weitere Anforderungen an die Fahrzeugkonfiguration ergeben sich aus den klimatischen Gegebenheiten, denn Tagebauanlagen finden sich in arktischen Gebieten genauso wie in den Tropen.

Für diese Vielfalt bietet MAN in seinem Fahrzeugprogramm mit den Baureihen CLA, TGM, TGS und TGS WW die passenden Fahrgestelle. Die in Indien hergestellte Baureihe MAN CLA reicht von 15 bis 31 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit Motoren von 220 PS (162 kW) bis 280 PS (206 kW) in Euro 2 oder Euro 3-Abgaseinstufung. Kraftvoller und variantenreicher präsentieren sich die in Europa produzierten MAN Baureihen TGM, TGS und TGS WW. Zwei bis vier Achsen, Motoren von 250 (184 kW) bis 540 PS (397 kW), Abgaseinstufungen ab Euro 2 und ein zulässiges Gesamtgewicht von 12 bis 50 Tonnen zeichnen sie aus.

Um den hohen Anforderungen der Bergbaubetriebe an kürzesten Standzeiten zu genügen, bietet MAN auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte Servicekonzepte bis hin zu kompletten mobilen Werkstattlösungen für die Fahrzeugflotte an.

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Exakt angepasst an die Anforderungen im chilenischen Kupfertagebau wird MAN auf der Messe bauma 2013 einen TGS 50.440 8x4 BB zeigen. Fahrgestell und Aufbau sind für diesen Einsatz aufeinander abgestimmt. In Verbindung mit einem verstärkt ausgeführten Hilfsrahmen ist der vierachsige Hinterkipper für ein zulässiges Gesamtgewicht von 50 Tonnen ausgelegt. Die Kippmulde verfügt über ein Volumen von 20 Kubikmeter. Bodenblech und Wände bestehen aus hochverschleißfestem Stahl.

Branchengerecht haben die Ingenieure von MAN das Fahrzeug für seine Aufgabe konfiguriert: Der kraftvolle aber wirtschaftliche 6-Zylinder-Reihenmotor in Euro 4-Abgaseinstufung leistet 440 PS (324 kW). Die Motorkraft gelangt über ein automatisiertes Getriebe MAN TipMatic® an die beiden angetriebenen Hinterachsen, die auf 24 Zoll großer Zwillingsbereifung rollen.

 

Kontakt

Dr. Detlef Hug
MAN Truck & Bus
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dachauerstr. 667
D-80995 München
Deutschland

Tel: +49 (0)89 1580-2001
Fax: +49 (0)89 1580-912485
E-Mail:Detlef.Hug@man.eu

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