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Matthias Goeke, Geschäftsführer der IBG Automation GmbH, im Gespräch mit LECTURA Press, Petra Konheiser

Matthias Goeke
LECTURA GmbH Europa
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Matthias Goeke

Bildquelle: IBG Automation GmbH

Die IBG / Goeke Technology Group ist ein innovativer Entwicklungspartner für Technologien im Bereich Automatisierung von Produktionsverfahren in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie.

Wann war die Gründung des Unternehmens und welche Ideen waren der Anstoß dafür?

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1982 als Ingenieurbüro in einem Wohnhaus mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Produktion von Automatisierungsanlagen gegründet. Ich habe schon früh an das Potenzial von Automationslösungen geglaubt und angetrieben von dieser Vision haben wir die ersten Herausforderungen der Industrie angenommen, um bestimmte Aufgaben zu automatisieren. Wir, bei der IBG Automation GmbH, legen einen großen Wert auf die technische Perfektion. Dabei steht der Kundennutzen immer im Vordergrund.

Heute sind wird ein unabhängiges, weiterhin wachsendes Familienunternehmen mit über 280 Mitarbeitern weltweit und wir verstehen uns als innovative und forschende Unternehmensgruppe.

Sie bieten Lösungen im Bereich der Green Technology, Greiftechnik, Montagetechnik, Robotik, Schaltschrankbau, Fügetechnik, Software aber auch im Bereich Logistik. Mich interessiert vor allem Ihre „Fahrerlosen Transportsysteme“. Wie muss man sich das als Laie vorstellen? Woher weiß z.B. der neue FC Lifter wo er hin soll?

Zunächst muss der FC Lifter wissen, wo er sich auf der hinterlegten Karte befindet. Zur Lokalisierung werden Laserscan-Daten und Odometrie-Daten der Räder, die Wegmessungs-Daten, benutzt. Objekte wie Wände oder statische Körper werden auf der Karte als Bezugspunkt definiert und gewährleisten eine Präzision von bis zu +/- 3 mm. Die Routen sind virtuell festgelegt und der Flottenmanager organisiert, regelt und überwacht die virtuellen Routen. Mit Hilfe des Fahrzeugpositionierungssystems wird dementsprechend eine virtuelle Route abgefahren.

Wie lange kann man mit dem FC Lifter bis zum nächsten Aufladen der Batterie arbeiten?

Der FC Lifter kann bis zu 24 Stunden betrieben werden. Die Ladezeit beträgt, je nach Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus 45 Minuten.

FC Lifter <br> Bildquelle: IGB Automation GmbH

Wie schnell kann sich der FC Lifter bewegen und birgt das Führerlose Transportieren von Paletten nicht eine Gefahr für herumlaufende Menschen im Betrieb?

Die maximale autonome Geschwindigkeit des FC Lifter beträgt 1,2 m/s. Im manuellen Modus beträgt des AGVs die Geschwindigkeit bis zu 2,2 m/s. Laser-Sicherheitssensoren am FC Lifter gewährleisten in jeder Situation eine Personensicherheit.

Für welche Einsätze eignet sich der neue FC Load mit seinem kompakten und effizienten Design?

Der FC Load eignet sich zum Transportieren von spezifischen Paletten und Gitterboxen mit einer Last von bis zu 1.000 kg. Selbst das seitliche Verfahren stellt für das AGV keine Problematik dar. Selbst in schmalen Gängen transportier der FC Load das Lastgut sicher und zuverlässig.

FC Load <br> Bildquelle: IGB Automation GmbH

Müssen für den Einsatz des FC Loads Signale im Boden installiert werden? Oder woher weiß er was er zu tun hat?

Die freie Navigation des FC Loads erfordert keine Änderung der Infrastruktur. Das spurgebundene System erfordert eine Magnetspur und RFID-Tags für hinterlegte Informationen wie beispielsweise Geschwindigkeitsumschaltungen und Verkehrsregelungen.

Quelle: LECTURA Verlag GmbH

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