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Ein Nichteisenscheider mit besonderen technischen Neuerungen ist die Antwort des Heimertinger Maschinenenbauers Wagner Magnete auf die immer größeren Produktströme in der Altholz- und Sperrmüllaufbereitung. Gehe zu Fotos
Ein Nichteisenscheider mit besonderen technischen Neuerungen ist die Antwort des Heimertinger Maschinenenbauers Wagner Magnete auf die immer größeren Produktströme in der Altholz- und Sperrmüllaufbereitung.

Neue Präzisions-Rotoren für Altholz-Recycling: Wagner Magnete bringt größten Nichteisenscheider der Firmengeschichte auf den Markt

Der neue Wirbelstromscheider mit exzentrisch gelagertem Rotorsystem kann dank neuer, ausgefeilter Auswuchttechniken jetzt auch mit einer Arbeitsbreite von 3,0 Metern gebaut werden und läuft ebenfalls mit einer Rotordrehzahl von 3.000 Umdrehungen in der Minute. Mit der sehr hohen Polwechselfrequenz kann der fünf Tonnen schwere NE-Scheider bis zu 50 Tonnen Recycling-Altholz pro Stunde verarbeiten, ohne den Stoffstrom teuer und aufwändig auf zwei Linien verteilen zu müssen. Die neue Wagner-Technologie der Baureihe 0429 ist der bislang größte NE-Scheider, den der Maschinenbauer aus Heimertingen (Allgäu) auf den Markt gebracht hat. Wagner-Magnettechnik ist weltweit in Altholz-Aufbereitungsanlagen zu finden. 

„Die Präzisionsrotoren unserer neuen NE-Spitzentechnologie steigern den Durchsatz um satte 50 Prozent gegenüber den bisherigen Standardmaschinen mit 2000 mm Arbeitsbreite. Dank der großen Arbeitsbreite ist es nun nicht mehr notwendig, den Massestrom zwischen den Aggregaten aufzuteilen – Engstellen, Einschnürungen und kritische Störkonturen in der Materialführung lassen sich somit vermeiden“, sagt Wolfgang Wagner, Geschäftsführer von Wagner Magnete.

Zunächst ziehen Wagner-Magnetabscheider das grobe Eisen aus dem Materialstrom, damit Mühlen das Holz zu Hackschnitzeln zerkleinern können. Extrem starke Magnettrommeln mit Selten-Erden-Magnetmaterial entfernen anschließend alle beim Zerkleinern frei werdenden Nägel und Schrauben, anschließend werden die Hackschnitzel einer NE-Metallabscheidung zugeführt.

„Der Wirbelstromscheider wirft alle störenden Nichteisenmetalle aus – beim Altholz sind das insbesondere Möbelbeschläge aus Aluminium, Messing und Zink sowie Aluminiumprofile- und Griffe aus alten Holzfenstern. Die Metalle können gewinnbringend verkauft werden und sind somit eine wichtige Komponente, um   Anlagen wie diese profitabel zu betreiben“, erklärt Firmenchef Wolfgang Wagner.

Die von Metall befreiten Holzhackschnitzel werden häufig von Spanplattenwerken weiterverarbeitet. Deren Vorgaben sind streng: Um die Herstellprozesse nicht zu beeinträchtigen, muss der Metallanteil im gelieferten Holz extrem niedrig sein.

Für Wagner ist es die bislang größte Maschine dieser Art, die am Stammsitz im Unterallgäu entwickelt und gebaut wurde.

Die Vorteile des Nichteisen-Scheiders der Baureihen 0429 im Überblick    

  • Robustes Design

  • Hohe Betriebssicherheit

  • Wartungsarme Ausführung

  • Exzentrisches, einstellbares Polrad

  • Sehr große Tiefenwirkung

  • Größtmögliches Magnetvolumen

  • Hochkoerzitives Magnetmaterial

  • Schnelle Polwechselfrequenz durch 3000 1/min Rotordrehzahl

  • Effektive Resteisenabscheidung durch vorgeschaltete Neodym-Magnettrommel   

Quelle: Denkinger Kommunikation; Wagner Magnete GmbH

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