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Neues Service- und Schulungscenter in Nordrhein-Westfalen eröffnet

Als „eine sehr wichtige und zukunftsweisende Investition für Husqvarna Construction Products Deutschland“ hat Präsident Anders Ströby das neue Service- und Schulungscenter in Mülheim an der Ruhr bezeichnet. Bei der Eröffnung Mitte September betonte er als weltweit Verantwortlicher für die Baumaschinensparte des schwedischen Konzerns, dass dieser neue Standort das Unternehmen und die Marke Husqvarna in Deutschland und vor allem in der Rhein-Ruhr-Region „hervorragend repräsentiert und uns nachhaltig auf unserem steilen Wachstumskurs unterstützt“.  

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Auch für Mathias Pfitzenmeier, der als Managing Director den Bereich Construction Products in der Husqvarna Deutschland GmbH von Niederstotzingen bei Ulm aus verantwortet, unterstreicht diese Investition den Anspruch von Husqvarna als „weltweiter Innovationsführer“ mit dem umfangreichsten Heavy-User-Produktportfolio in den Bereichen Sägen, Bohren, Schleifen und Abbruch, in Deutschland zum Marktführer aufzusteigen. „Wir wollen unsere Offensive in Deutschland fortsetzen und unsere Marktanteile weiter so ausbauen wie in den vergangenen beiden Jahren mit einem Umsatzplus im jeweils zweistelligen Prozentbereich“, sagte Pfitzenmeier. „Wir können immer öfter verständlich machen, dass wir die richtigen Produkte haben.“ So ist mittelfristig geplant, neue Servicecenter auch in anderen Regionen aufzubauen. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen dabei die Standorte Berlin und Hamburg.

Dass Husqvarna Construction Products mit seiner neuen Strategie auf dem richtigen Weg ist, zeigte die große Resonanz bei der Eröffnung und der damit verbundenen Hausmesse. So konnten Mathias Pfitzenmeier und Servicecenter-Leiter Bodo Rheinbach an den drei Tagen neben Anders Ströby und der kompletten Führungscrew von Husqvarna Construction Products aus Schweden auch zahlreiche Kunden, Partner und Vertreter vom Fachverband Betonbohren und -sägen sowie der regionalen Wirtschaft begrüßen, deren Urteil einhellig ausfiel. „Dass wir jetzt einen Ansprechpartner direkt in Nordrhein-Westfalen haben, ist einfach super“, sagte beispielsweise Guido Huth von BBG Betonbohr-Brühl. „Jetzt können wir die vielen neuen Produkte auf Herz und Nieren testen und haben einen Service direkt vor Ort.“ Ebenfalls nicht mit Lob sparte Anne Paulus, Geschäftsführerin des Fachverbands Betonbohren und -sägen: „In unserem Ausbildungszentrum in Hamm arbeiten wir schon länger sehr eng und gut mit Husqvarna zusammen. Dass dieser renommierte Hersteller jetzt quasi unser direkter Nachbar ist, begrüßen wir als Fachverband ausdrücklich.“

Im Mittelpunkt des Interesses standen bei den Vorführungen die neuen auf der Hochfrequenztechnik basierenden Maschinen, mit deren Premiere auf der BAUMA in München Husqvarna für einen Paukenschlag in der Branche gesorgt hat. Jetzt konnten die Wand- und Seilsägen sowie die Bohrmotoren und Trennschleifer auf dem Demogelände des Service- und Schulungscenters in Mülheim auf Herz und Nieren getestet werden. Dabei beeindruckte nicht allein die Produktivität dieser neuen Maschinen, sondern auch deren hohe Einsatzflexibilität, die leichte Handhabung sowie die außergewöhnliche Energieeffizienz, die bis zu 90 Prozent beträgt. Wie beispielsweise bei der Wandsäge 482 HF, die nach Guido Huths Ansicht „von der Leistung her unschlagbar ist“ im Vergleich zu den Maschinen der Wettbewerber. „Auch halte ich es für vernünftig, dass immer auch der Anwender bei den Husqvarna-Produkten im Vordergrund steht, diese einfach zu transportieren, zu installieren und zu warten sind.“ Ähnlich positiv beurteilte  Bernd Themlitz von BT Betontechnik Themlitz (Troisdorf) die neue Seilsäge CS 10 als ein „wirklich gut durchdachtes System, wie ich es so noch nicht gesehen habe“.

Für Ströby und Pfitzenmeier ist das ein Ergebnis der Husqvarna-Philosophie der vergangenen fünf Jahre, als der Konzern trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise so viel in die Erforschung und die Entwicklung neuer Produkte investiert habe wie noch nie zuvor. „Dabei war es immer unser erklärtes Ziel, die Arbeitsprozesse beim Betonbohren und -sägen so zu automatisieren, damit der Anwender effizienter, ergonomischer und sicherer arbeiten kann. Das steht auch heute im Zentrum aller unser Produktentwicklungen.“

Dazu gehört auch, das Feedback und die Erfahrungen der Anwender zu berücksichtigen. Ist doch für Ströby und Pfitzenmeier „die Nähe zum Kunden und unsere permanente Lernfähigkeit“ einer der Schlüssel des Erfolgs von Husqvarna. Denn alle Produkte – von der kleinsten Diamanttrennscheibe bis zum 2020 kg schweren Abbruchroboter DXR 310 – werden von den Schweden selbst entwickelt und produziert. „Deshalb registrieren wir ganz genau, was uns unsere Kunden zu sagen haben. Und durch das neue Service- und Schulungscenter in Mülheim erhalten wir jetzt auch in Deutschland ein besseres und schnelleres Feedback.“

Auf einer Gesamtfläche von rund 550 Quadratmetern bietet Husqvarna in Mülheim zahlreiche Dienstleistungen für die Bereiche Sägen, Bohren, Schleifen und Abbruch an. Neben dem Demogelände verfügt das Servicecenter über einen großen Schulungsraum, einen großzügigen Showroom und eine Werkstatt, die unter anderem mit einer CNC-Fräse, einer Sandstrahlkabine und einem umfangreichen Bohrkronenrohr-Lager ausgestattet ist. Dort werden unter der Leitung von Björn Rheinbach künftig Kernbohrtechnik, Wand- und Seilsägen, Trennschleifer oder Abbruchroboter gewartet sowie Diamantwerkzeuge wiederbelegt und repariert. Ein weiterer Schwerpunkt ist zudem die Vorführung neuer Maschinen und Geräte. „Denn wenn der Anwender unsere Produkte im Einsatz sieht, erkennt er auch schnell, welche großen Vorteile sie bieten“, sagte Rheinbach.

Zur Eröffnung des neuen Service- und Schulungscenters in Mülheim an der Ruhr war auch die komplette Führungscrew von Husqvarna Construction Products aus Schweden mit Präsident Anders Ströby (re.) angereist.

Quelle: CP² Werbeagentur GmbH; Husqvarna Group