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Peter Goebel (Topcon) und Thomas Muhr (geo-konzept)

Peter Goebel, Global OEM Business Development Manager bei Topcon Electronics GmbH & Co. KG, und Thomas Muhr, Geschäftsführer von geo-konzept Gesellschaft für Umweltplanungssysteme mbH, im Interview auf der Agritechnica mit LECTURA Press

Topcon ist mit geo-konzept eine Partnerschaft eingegangen. Welche Ziele werden damit verfolgt?

Peter Goebel (Topcon)

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Mit geo-konzept haben wir einen starken Vertriebspartner an unserer Seite. Mit dieser Partnerschaft haben wir uns ein größeres Kundenpotential für unsere digitalen Bedienkonzepte erschlossen. geo-konzept verfügt über eine solide Vertriebsstruktur und ist im Service und im Support sehr breit aufgestellt ist. Der gemeinsame Auftritt auf der Agritechnica zeigt außerdem unseren Kunden und der gesamten Branche, dass Topcon Agriculture und geo-konzept künftig als schlagkräftiges und kompetentes Team am Markt auftreten.

Thomas Muhr (geo-konzept)

Durch die Partnerschaft mit Topcon können wir auf ein noch umfassenderes Know-how zugreifen, um unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Viele Arbeitsschritte sind heute digitalisierbar – dies bietet viele Chancen für die Industrie und die Landwirtschaft. Gemeinsam mit Topcon können wir den Kunden passgenaue Lösungen an die Hand geben, mit denen sie effizienteste Ergebnisse erzielen können. 

Welche Anbaugeräte in der Landwirtschaft werden durch Ihre Produkte beeinflusst?

Peter Goebel (Topcon)

Vor allem der Anbaugeräteeinsatz im Bereich Säen, Spritzen und Düngen lässt sich durch unsere Produkte weiter optimieren. Hier auf der Agritechnica stellen wir eine Neuheit vor, unsere Cloud-Lösung TAP, die Topcon Agriculture Plattform. Alle gesammelten Daten, die aus den einzelnen Schritten eines Bearbeitungszyklus generiert werden, können in die Cloud-Lösung übertragen werden, sodass sie dem Landwirt in Echtzeit zur Verfügung stehen. Die TAP nimmt Daten aus praktisch jeder Quelle auf und macht den Prozess durch seine Schnittstellen effizienter und einfacher.

Thomas Muhr (geo-konzept)

Ich möchte den Bogen noch ein bisschen weiter spannen. Zum Thema Futtervorlage, Futterüberwachung – was gerade für Gemischtbetriebe durchaus wichtig ist – konnten wir bisher unseren Kunden keine Lösungen anbieten. Mit Topcon können wir sowohl in der Software als auch im Bereich der Wiegetechnik für Futtermischwagen, Sensorik für Futter-Trockenmassebestimmung und für die Gülleausbringung entsprechende Systeme anbieten.

In welcher Verbindung steht die Konsole X35 mit den Bediengeräten der Reihe Opus?

Peter Goebel (Topcon)

Zu allen unseren Lösungsansätzen ist das X35 eine Schnittstelle zum Bediener.

Das Thema Visualisierung und Usabillity gehen wir ganzheitlich an. Dazu gehören natürlich auch Punkte, die in die Hardware eingreifen: wie hell ist ein Display, wie reaktiv ist ein Touchscreen und so weiter. Die Displays werden in Deutschland hergestellt und entsprechen den höchsten Qualitätsstandards. Sie bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten an, wie beispielsweise die Ertragsdatenerfassung mit direkter Kartierung auf einer 2-D-animierten Karte im Taskcontroller und direkter Standardisierung im ISO-XML-Format. In Kombination mit der TAP Topcon Agriculture Plattform ist im Flottenmanagement noch sehr viel mehr möglich. Ein Landwirt mit mehreren Maschinen und weit ausgedehnterem Arbeitsgebiet kann seine Flotte dadurch noch effizienter einsetzen.

Thomas Muhr (geo-konzept)

Für geo-konzept ist vor allem die leichte Bedienbarkeit und die Kompatibilität mit den bisher genutzten Systemen wichtig. Eine einfache Handhabung reduziert die nötigen Schulungen und Supports für die Landwirte. Das wirkt sich positiv auf die tägliche Anwendung aus und verringert zudem die Kosten.

Was erwarten Sie sich von der Agritechnica 2019?

Peter Goebel (Topcon)

Auf der Messe präsentieren wir Lösungen für eine präzise Landwirtschaft. Topcon sieht sich als Lösungsanbieter für einen effizienteren, durchgängigeren Workflow – von der Bodenbearbeitung, über das Säen, bis hin zur Ernte und zum Fütterungsmanagement. Darüber hinaus bietet die Agritechnica uns eine wichtige Plattform für den Austausch mit den Landwirten. Denn neue, smarte und vernetzte Technologien verändern die Agrarbranche. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Doch worin liegt der Mehrwert dieser Technologien für den Landwirt? Wie können die Agrarunternehmer von der Digitalisierung profitieren? Genau das wollen wir an konkreten Anwendungsbeispielen auf der Agritechnica für jedermann verständlich präsentieren.

Thomas Muhr (geo-konzept)

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Wir sind hier um gegebenenfalls Meinungsbildnern und Presseleuten mitzugeben, dass wir ganz klar sagen – NEIN – „wir werden in einem Land, in dem der Quadratmeter Ackerland bis zu 10 Euro und mehr kostet, nicht den Rückwärtsgang einlegen und spannen wieder Ochsen zum Pflügen ein, weil das so umweltfreundlich ist“. Wir müssen mit den verfügbaren Technologien eine vernünftige und sichere Lebensmittelproduktion gewährleisten. Dann werden die Verbraucher sagen: „Privat setze ich auf die besten und neuesten Technologien. Warum nicht auch in der Landwirtschaft?“

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Quelle: LECTURA Verlag GmbH, Petra Konheiser

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