21. Mai 2026, 11:30
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Pflasterklinker sind langlebige, widerstandsfähige Naturprodukte mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 150 Jahren und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.
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Die Herstellung erfolgt aus heimischem Ton ohne chemische Zusätze, mit kurzen Transportwegen und rekultivierten Tongruben, die zur Biodiversität beitragen.
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Pflasterklinker können wiederverwendet oder recycelt werden, was sie zu einem wichtigen Baustoff für nachhaltige Kreislaufwirtschaft macht.
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Moderne Produktionsverfahren reduzieren Energieverbrauch und CO2-Emissionen, wodurch Pflasterklinker als umweltfreundliches Baumaterial gelten.
Zahlreiche Faktoren aus dem Klima- und Umweltschutz spielen heute eine zentrale Rolle bei der Wahl der Baumaterialien für die Gestaltung des öffentlichen Freiraums. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei der Rohstoffgewinnung, Energieeffizienz und möglichst geringe CO2 Emissionen in Produktion und Transport, Schadstoffarmut, Langlebigkeit und die Möglichkeit zur Wiederverwendung oder Recycling am Ende des Lebenszyklus haben ebenso Einfluss auf die Produktbewertung eines Baustoffs wie seine Materialeigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.
Ein seit Jahrtausenden bewährter Baustoff für hochwertige Bodenbefestigungen ist der aus Ton gebrannte Pflasterklinker. Das nachhaltige Naturprodukt hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 150 Jahren, ist überdurchschnittlich widerstandsfähig und bietet eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten.
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Nachhaltiger Baustoff
Pflasterklinker werden aus heimischem Ton ohne Zusatz von Chemikalien gebrannt. Die Tongruben befinden sich meist in der Nähe der Produktionsstätten, sodass lange Transportwege entfallen. Tongruben werden rekultiviert, bieten Tieren und Pflanzen neuen Lebensraum und tragen zur Biodiversität bei. Häufig werden sie zudem zu beliebten Naherholungsgebieten umgestaltet.
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Robust und langlebig
Eine wichtige Eigenschaft von Pflasterklinkern ist ihre Langlebigkeit. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der farb- und lichtechten Klinker liegt bei 150 Jahren. Durch ihre dicht gebrannte keramische Oberfläche sind sie überdurchschnittlich widerstandsfähig und unempfindlich gegen Verschmutzung, Abrieb, Temperaturschwankungen, Frost, Schnee, Salze, Säuren, Fette und UV-Einstrahlung. Sind Pflasterklinkerflächen in der Regelbauweise verlegt, also in einem flexiblen, ungebundenen Splittbett, können sie einzeln aufgenommen werden. Verschmutzte oder defekte Klinker lassen sich leicht reinigen, austauschen oder auch einfach umdrehen.
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Versickerungsfähige und lärmarme Bauweisen
Pflasterklinker lassen sich mit Hilfe aufgeweiteter Fugen oder speziellen Sicker- oder Lochklinkern auch versickerungsfähig verlegen. Das wirkt der Versiegelung von Flächen entgegen und trägt dazu bei, Überschwemmungen bei Starkregen zu vermeiden. Niederschlagswasser kann in den Untergrund versickern und zur Grundwasserbildung beitragen. Mit speziellen lärmarmen Bauweisen lässt sich zudem die Lärmbelastung im Straßenverkehr verringern.
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Gebrauchte Pflasterklinker sind beliebt
Im Sinne der Kreislaufwirtschaft spielt die Frage eine zentrale Rolle, was mit dem Baustoff am Ende seiner Nutzungsdauer geschieht. Nur wenige Bauprodukte erlauben eine echte Wiederverwendung. Pflasterklinker gehören dazu. Denn die Tonziegel altern in Würde und erhalten mit den Jahren eine charmante Patina, die bei Kennern beliebt ist. Gebrauchte Pflasterklinker sind wegen ihrer individuellen Optik ein gefragtes Baumaterial. Auch für Bauvorhaben im historischen Umfeld und im Denkmalschutz kommen alte Pflasterklinker zum Einsatz. Der städtebauliche Kontext bleibt somit erhalten.
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Recycling
Ist keine Wiederverwendung mehr möglich, sind die sortenrein rückbaubaren Ziegel ein gesuchter Wertstoff für technische Gesteinskörnungen im Straßen-, Wege- und Sportplatzbau oder für Vegetationssubstrat aber auch für Tennenflächen auf Tennisplätzen. Bei der Ziegelproduktion entstehender Brennbruch ist kein Abfall, sondern wird ebenfalls recycelt.
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Rohstoffersatz für Ziegelproduktion
Als weiterer Beitrag zur Ressourcenschonung können Ziegelbruch oder Baustellenaushub je nach Art des Tonvorkommens und der Produktion bis zu 30 Masseprozent der Rohstoffe für die Produktion neuer Ziegel substituieren.
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Rezyklierte Gesteinskörnungen
Weiteres Potenzial steckt in der Verwendung rezyklierter Gesteinskörnung für ressourcenschonenden Beton, sogenanntem R-Beton. Kies oder gebrochenes Primärgestein werden hier durch eine aufbereitete RC-Gesteinskörnung ersetzt. Diese kann, abhängig von Anwendungsbereich und Liefertyp, 2 bis 10 Volumenprozent an aufbereitetem Ziegelbruch enthalten. R-Beton verhält sich in der Nutzungsphase wie konventioneller Beton – ohne Abstriche an den technischen Eigenschaften. Die Anwendung in der Schweiz zeigt, dass man mit R-Beton 90 Prozent des für den Hausbau verwendeten Betons substituieren kann.
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Weniger Energieverbrauch in der Produktion
Natürlich wird für das Brennen und Trocknen von Pflasterklinkern Energie benötigt. Aber mit der Investition in innovative Öfen und Verfahren konnten die Pflasterklinkerhersteller Energieverbrauch und CO2-Emissionen bei der Produktion gegenüber den vergangenen Jahrzehnten deutlich senken. Auch die Nutzung regenerativer Energien und moderner Technologien zur Wärme- und Wasserrückgewinnung tragen zur positiven Bewertung des nachhaltigen Naturproduktes Pflasterklinker bei.
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Nachhaltiges Produkt mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten
Pflasterklinker sind ein nachhaltiges Produkt, das sich durch natürliche Schönheit, hervorragende Produkteigenschaften und einen langen Lebenszyklus auszeichnet. Die Vielfalt der keramischen Farbpalette, die große Auswahl an verschiedenen Formen und Formaten und der kreative Gestaltungsspielraum durch zahlreiche Verlegemuster sind weitere Aspekte, die Pflasterklinker zu einem gefragten Material für hochwertige und langlebige Flächenbefestigungen im öffentlichen und privaten Bereich machen.
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Quelle: Pflasterklinker e.V.
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