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PÖTTINGER LION

PÖTTINGER LION: Die „Löwen“ gegen Maikäferlarven

Aktive Bekämpfung der Schädlinge mit der Kreiselegge

In der vergangenen Erntesaison 2018 sind auf Grünlandflächen in weiten Teilen Oberösterreichs aber auch in den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und in Gebieten des bayerischen Waldes vermehrt Fraßschäden durch Engerlinge, die Larven des Feld-Maikäfers, aufgetreten. Diese Larven fressen die Wurzeln, wodurch die Pflanzen absterben.  

Die großen Schäden sind zum einen auf den Vermehrungszyklus des Maikäfers zurückzuführen, zum anderen ist die Problematik zusehends durch die Trockenheit in den Sommermonaten des letzten Jahres in Österreich angeheizt worden. Nach der Expertenmeinung von DI Peter Frühwirth (Landwirtschaftskammer OÖ) werden sich die betroffenen Gebiete noch längere Zeit mit der Bekämpfung und Revitalisierung der Flächen beschäftigen müssen.

Besonders betroffen sind Flächen auf leicht erwärmbaren, leichten Böden. Auch der Junikäfer kann in einigen Gebieten für Schäden sorgen. Der Entwicklungszyklus ist etwas kürzer als beim Maikäfer. Ob und wie sich die Larven der beiden Insekten abwechseln und Schäden verursachen, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Eine aktive Bekämpfung dieser Schädlinge ist dringend notwendig und finanziell aufwendig. Nicht nur offensichtlich befallene Flächen müssen bekämpft werden, sondern auch die umliegenden Flächen. Der chemische bzw. biologische Pflanzenschutz, etwa mit Pilzgerste, bietet die Möglichkeit, die Schäden zu reduzieren.

Mechanische Bekämpfung

Wirklich effektiv ist jedoch nur eine mechanische Bekämpfung. Diese ist auch auf biologisch wirtschaftenden Betrieben einfach durchführbar. Mit der PÖTTINGER LION Kreiselegge haben die Landwirte ein optimales Werkzeug, um den Schäden entgegenzuwirken und eine dauerhafte Neuanlage zu gewährleisten. Durch die Quetschwirkung der rotierenden Werkzeuge und die UV-Strahlen werden die Schädlinge abgetötet. Wichtig dabei ist, dass die Kreisel auf Griff gestellt werden, um den Boden in zwei Überfahrten in einem Zeitraum von 1 bis 5 Tagen von in einer Tiefe von 4 bis 10 cm zu bearbeiten. Der Vorteil bei den LION Kreiseleggen gegenüber den Rotoreggen oder Zinkenrotoren liegt darin, dass die notwendige Quetschwirkung erreicht wird und das Pflanzen- bzw. Wurzelmaterial auf der Oberfläche verbleibt (besserer Erosionsschutz bei Starkregen). Die betroffenen Flächen liegen oftmals in Gebieten mit geringem A-Horizont. Hier muss man ein Mittelmaß in der Bearbeitungstiefe finden, um nicht zu viele Steine an die Oberfläche zu befördern. Besonders die 1002 Baureihe der LION-Kreiseleggen ist durch ihre stabile Konstruktion mit durchgehärtetem Stahl sowie der besonders verwindungsfesten Getriebewanne auf steinigem Untergrund das Maß der Dinge. Die besonders widerstandsfähigen Verschleißteile DURASTAR bieten einen zusätzlichen Pluspunkt bei besonders harten Einsatzbedingungen.

Durch den Quick-Fix Zinkenschnellwechsel können die Kreisel in kurzer Zeit von Griff auf Zug umgestellt werden und für die normale Saatbettbereitung schnell umgebaut werden. Wichtig bei der Bekämpfung ist die folgende Nachsaat von standortangepassten Grünlandmischungen. Durch die perfekte Abstimmung der Packerwalze mit den Säscharen (organisches Material wird weitgehend aus der Sälinie geräumt) mit den Einscheiben- oder Doppelscheibenschar der Sämaschinen VITASEM und AEROSEM kann auch das kleinkörnige Wiesensaatgut perfekt im seichten Saathorizont abgelegt werden. Nur so kann es optimale Auflaufbedingungen vorfinden.

Quelle: PÖTTINGER Landtechnik GmbH

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