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Praxis trifft Wissenschaft: Cluster innovativ bei DOLL Gehe zu Fotos
Praxis trifft Wissenschaft: Cluster innovativ bei DOLL

Praxis trifft Wissenschaft: Cluster innovativ bei DOLL

Im Rahmen derVeranstaltungsreihe „Cluster innovativ“ stellten Wissenschaftler ihre Untersuchungsergebnisse zum Thema “Optimierung der Holzlogistik in BW“ beiDOLL vor.

Es gab wohl keinen geeigneteren Rahmen, um die Studie „Optimierung der Holzlogistik in Baden-Württemberg“ vorzustellen, als die Firma DOLL, der bedeutendste Hersteller von Holztransport-Fahrzeugen in Deutschland. Dementsprechend positiv war auch die Resonanz auf die Einladung. Es kamen mehr als 70 Personen aus der Holzindustrie und der Holztransportbranche sowie aus Politik und Wissenschaft nach Oppenau. DOLL hatte die Veranstaltung zusammen mit dem Cluster proHolz ausgerichtet. ProHolz ist ein Zusammenschluss von mehreren Holzbau,- Sägewerks- und Waldbesitzer-Verbänden. Es wurde mit dem Ziel gegründet, den Verwendung von Holz als Rohstoff zu fördern und die regionalen Wertschöpfungskette Forst und Holz stärker zu vernetzen, wie Herr Maraun, Geschäftsführer von proHolz, bei der Eröffnung der Veranstaltung betonte. Ein wichtiges Element hierbei ist die Veranstaltungsreihe „Cluster innovativ“.

Praxis trifft Wissenschaft: Cluster innovativ bei DOLL

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Das Thema der Veranstaltung bei DOLL war die Vorstellung der ersten Ergebnisse der Studie zur „Optimierung Holzlogistik in BW“, die vom Sägewerksverband unter der Führung von Herrn Radtke, Sägewerk Keck, initiiert wurde. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, wie die Logistik im Holztransport gestaltet werden kann, um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu sein – mit anderen Worten, wie die gleiche Menge an Holz mit weniger gefahren Kilometern transportiert werden kann. Ganz entscheidend ist dabei das zulässige Gesamtgewicht der beladenen Fahrzeuge, das in allen europäischen Ländern deutlich höher liegt als in Deutschland. Wissenschaftler aus verschiedenen Instituten untersuchten die Auswirkungen der Gewichtserhöhung auf den CO2 Ausstoß, auf Straßen, Waldwege und Brücken und auf die eingesetzten Fahrzeugkonzepte. In anschaulichen und knappen Vorträgen wurde die umfangreiche Untersuchung dem Publikum vorgestellt. Die sehr lebhafte Diskussion im Anschluss hat gezeigt, dass es nicht einfach ist, die sehr komplexe Realität des Holztransports in wissenschaftlichen Parametern abzubilden. Weitere, wichtige Erkenntnisse werden von dem geplanten Praxistest erwartet, der in einigen Monaten Deutschland-weit erfolgen wird.

Als Gastgeber stellte DOLL seine Holztransport-Konzepte vor, die das Thema Gewichtsreduzierung bereits berücksichtigen. Nach der anschließenden Betriebsbesichtigung klang die Veranstaltung bei einem Imbiss in gemütlicher Runde aus.

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