Filter
Zurück

Rodung: Beim Ausschreiben ans Endergebnis denken

Schreibt eine Kommune eine Rodung aus, geht es oft um mehr: Meist wird eine Ersatz- bzw. Neupflanzung nötig – mit allen notwendigen Begleitarbeiten. Deshalb stellt sich für Kommunen die Frage: Warum nicht gleich den kompletten Vorgang bis zur Neupflanzung ausschreiben? Dienstleister, die mit der Wurzelratte roden, haben den Bagger schon vor Ort und die Erde an der Rodungsstelle gelockert – sie sollten sich fragen: Warum nicht gleich alle Leistungen erbringen, inklusive Neupflanzung?

Anzeige

Städte und Gemeinden müssen Rodungen fachgerecht und komplett durchführen lassen. Das regelt die im Jahr 2015 überarbeiteten DIN 18320 „Landschaftsbauarbeiten“, die detailliert festlegt, in welcher Tiefe und in welchem Radius beim Roden der Wurzelstock samt Stark- und Seitenwurzeln entfernt werden müssen. Mit dem Rodungsmesser Wurzelratte lassen sich die DIN-Vorgaben erfüllen. Bei einer nur teilweise durchgeführten Rodung können sich unter anderem Schadpilze vom Wurzelholz ernähren und später auch gesunde oder neu gepflanzte Bäume schädigen. Mit dem Roden ist zwar der ausgeschriebene Auftrag erledigt, nicht jedoch alle tatsächlich vorgesehenen Tätigkeiten. Denn kaum eine Rodungsstelle bleibt anschließend unbearbeitet: Wenn nicht eingeebnet und Rasen angesät wird, folgt meist die Vorbereitung als Pflanzbeet. Dabei wird Substrat eingebracht und anschließend mit einem Ersatzbaum bepflanzt. Im Gegensatz zu einem Fräser ist ein Dienstleister mit einer Wurzelratte am Bagger bestens gerüstet, um alle diese Arbeiten unkompliziert und zügig erledigen zu können.

Vorteilhaft für Dienstleister und Kommunen

Das bringt für alle Beteiligten Vorteile mit sich: Wenn die Kommune von Anfang an den gesamten Auftrag ausschreibt – über die Rodungsarbeiten hinaus denkt und die Rodungsstelle als Beet betrachtet, das vorbereitet und neu bepflanzt werden soll – ist es möglich, alle Arbeiten von einem Dienstleister erledigen zu lassen. Das spart der Stadt oder Gemeinde Aufwand: So muss die Absperrung am Rodungsort nur einmal genehmigt und durchgeführt werden und der Verwaltungsaufwand sinkt dadurch, dass nur ein Dienstleister beauftragt wird. Für Dienstleister, die Komplettrodungen durchführen können, ist zudem ein umfassender Auftrag attraktiver als nur das bloße Roden des Wurzelstocks. Die Anfahrt lohnt sich bei umfangreicheren Tätigkeiten ebenfalls mehr. Und falls Kommunen wirklich einmal keinen Dienstleister finden, der alle Arbeiten aus einer Hand anbietet: Der Wurotec Kommunal-Service übernimmt in der Hauptsache Rodungsarbeiten, kann aber auch alle weiteren Aufgaben rund ums neu Pflanzen durchführen.

Auf der demopark vom 23. bis 25. Juni 2019 in Eisenach steht der Wurotec-Geschäftsführer Hartmut Neidlein zu Gesprächen über den umfassenden Service zur Verfügung. Wurotec ist dort an Stand F-632 auf dem Freigelände vertreten.

Quelle: Wurotec GmbH & Co. KG

Sponsoren