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Baggerfahrer

Schneidrad zerkleinert Tiefgarage

Man konnte sich zunächst nicht vorstellen, dass die Maschine die bis zu 30 mm dicken Bewehrungseisen durchtrennen könnte. Aber schon beim ersten Ansetzen zog der Baggerfahrer in lediglich einer halben Stunde einen 13 m langen, 100 cm tiefen Schnitt in die bewehrte Wandscheibe plus Bohrpfahlwand. Danach waren alle Beteiligten überzeugt und zerlegten die Tiefgarage fachgerecht in Stücke: Zunächst wurde die massiv bewehrte Innenwand von oben nach unten in etwa 4 m breite Streifen geschnitten, die anschließend von einem 100-t-Bagger umgeworfen und mit Hammer und Schere nachzerkleinert wurden. Im zweiten Schritt wurden die schon halb durchtrennten, unbewehrten Bohrpfähle kleingemeißelt sowie im dritten Schritt die bewehrten Bohrpfähle abgehämmert und für die Nachzerkleinerung per Hammer und Schere umgelegt. Schließlich wurde noch die 60 – 80 cm dicke Bodenplatte mit einer Geschwindigkeit von 2 m pro Minute in rund 4 x 4 m große Stücke zerschnitten, die anschließend umgedreht und auf Bauschutt liegend nachzerkleinert wurden.

Besonders zeitsparend zeigte sich im Abbruchbetrieb, dass nach dem Zerschneiden der Betonstrukturen der Bewehrungsstahl schon großenteils in containerfertigen Stücken vorlag. Der Beton ließ sich aus den einzelnen, hohl auf Bauschutt liegenden Betonstücken rationell und wiederum zeitsparend davon abtrennen, in einem Mobilbrecher auf Korngröße 0/45 nachzerkleinern und von der Baustelle weg als Straßenbaumaterial verkaufen. 

Quelle: Erket GmbH & Co. KG

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