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Überblick über die Hydrogen-Strategie

Überblick über die Hydrogen-Strategie
Manitou Europa
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Überblick über die Hydrogen-Strategie

Bildquelle: MANITOU DEUTSCHLAND GMBH

Die Manitou-Gruppe, Weltmarktführer für Umschlagsmaschinen, Hebebühnen und Erdbaumaschinen, stellt ihre Roadmap für die Forschung und Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Maschinen vor. Die optimale Gelegenheit, um den ersten innovativen Prototyp eines mit grünem Wasserstoff betriebenen Teleskopladers zu präsentieren.

Beschleunigung der Energiewende

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Mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 34 % pro Einsatzstunde ihrer Maschinen zu reduzieren, hat die Manitou-Gruppe einen ehrgeizigen Kurs eingeschlagen, der mit den Verpflichtungen ihres im Januar 2022 bekannt gegebenen und im Juli vom SBTi bestätigten kohlenstoffarmen Kurses übereinstimmt. Nach der kürzlich erfolgten Elektrifizierung der Baureihen der geländegängigen Arbeitsbühnen und der Teleskoplader setzt die Gruppe mittelfristig auch auf Wasserstoff als Alternative für ihre Nutzer. Die Manitou-Gruppe möchte ihre elektrischen und wasserstoffbetriebenen Baureihen je nach Einsatzgebiet nebeneinander anbieten, mit dem Ziel, bis 2030 43 % emissionsarme Produkte auf den Markt zu bringen.

Ein spezieller Entwicklungsplan für Wasserstoff

Die Manitou-Gruppe hat Journalisten und Abgeordneten ihre neuen Einrichtungen vorgestellt, mit denen sie ihren Wasserstoffentwicklungsplan zum Erfolg führen will. Durch die Ausstattung ihres Testzentrums mit einer grünen Wasserstofftankstelle verfügt die Gruppe nun über die Mittel, um ihren brandneuen Prototyp eines Teleskopladers zu testen. Der erste Schritt dieses Plans besteht darin, die Reichweite und Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen zu garantieren und die Haltbarkeit der Komponenten zu testen.

Die Gruppe stützt sich bei diesem ersten Prototyp auf ein bestehendes Modell aus ihrer Baumaschinenpalette, das Lasten bis zu 18 m heben kann. Diese Maschine wird bis Ende 2023 getestet und auf Baustellen eingesetzt, um wertvolle Rückmeldungen von den Nutzern zu sammeln und den Prototyp zu verbessern. Zwei Arten von Wasserstofftechnologien werden derzeit vom Markt bewertet, nämlich der Verbrennungsmotor und die Brennstoffzelle. Der erste Prototyp der Gruppe ist auf einer Brennstoffzelle aufgebaut, aber die Gruppe wird die Wasserstofflösungen wählen, die den Bedürfnissen ihrer Kunden am besten entsprechen. Michel Denis, Präsident und CEO der Gruppe, erklärt: "Wir untersuchen alle wasserstoffbezogenen Technologien auf der Grundlage der Bedürfnisse der Nutzer. Dieser Prototyp ist nur der erste Schritt. Ein zweiter Prototyp eines drehbaren Teleskopladers wird in den
kommenden Monaten entwickelt. Grüner Wasserstoff hat viele Vorteile, denn er kann mit Hilfe von Windkraft erzeugt werden, die keinerlei Treibhausgasemissionen verursacht. Dies passt perfekt zu unserem kohlenstoffarmen Kurs".

Mit diesem ersten Prototyp stellt die Gruppe ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis, um die Autonomie dieser neuen Energie zu messen und ihren Kunden die Wasserstofflösung anzubieten, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Fast 50 Ingenieure und Techniker widmen sich diesem Ansatz, der im Jahr 2021 gestartet wurde. Um eine innovative Lösung zu entwickeln, die vollständig industrialisiert werden kann, hofft die Gruppe auf die Unterstützung der öffentlichen Hand, um ein neues Ökosystem zu entwickeln. Julien Waechter, VP R&D Manitou Group, erklärt: "Der Sektor des grünen Wasserstoffs etabliert sich allmählich mit dem Eintritt mehrerer Akteure in diesen Markt. Alle von den verschiedenen Regierungen vorgeschlagenen Beihilfemechanismen werden den Übergang zu Wasserstoff fördern und die Entwicklung des Vertriebsnetzes und letztendlich die Senkung der Nutzungskosten unserer Maschinen, die diese Energie nutzen, beschleunigen".

Mit diesen neuen Einrichtungen hofft die Manitou-Gruppe, ihren Kunden neue innovative Perspektiven zu bieten und bis 2026 einen zu 100 % mit Wasserstoff betriebenen Teleskoplader auf den Markt zu bringen.

Innovation in unserer DNA

Mit über 350 Ingenieuren ist die Manitou-Gruppe ständig auf der Suche nach Innovationen und bietet ihren Kunden Lösungen mit hohem Mehrwert. Um erfolgreich zu sein, investiert die Gruppe jährlich fast 60 Millionen Euro in alle ihre 10 F&E-Zentren auf der ganzen Welt. Die Modernisierung der Produktionseinheiten ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, um diese Innovationsfähigkeit zu gewährleisten. Dies beweist der kürzlich angekündigte Investitionsplan in Höhe von 150 Millionen Euro für die Produktionsstätten in den USA und Frankreich. Das jüngste Hubarbeitsbühnenwerk, das 2022 eröffnet wird, ist ein deutliches Beispiel für diese Bereitschaft. Ob es um die Auswahl der Komponenten, den Bedienungskomfort oder die Anbaugeräte an der Maschine geht - Innovation ist überall. Ein autonomer Kommissionierroboter, elektrische Geländestapler und 100 % elektrische Teleskoplader sind Beispiele für Innovationen. Um diese Entwicklung zu unterstützen, bezieht die Gruppe bereits in der Konstruktionsphase engagierte CSR-Kriterien ein, um Maschinen zu entwickeln, die immer langlebiger und verantwortungsvoller sind.

Quelle: MANITOU DEUTSCHLAND GMBH