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VDBUM-Seminar 2015: Gigantische Plattform für Wissenstransfer

Vom 24. bis 27. Februar 2015 findet in Kassel das 44. VDBUM-Seminar statt. Für die wichtigste und größte Veranstaltung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik trifft die Feststellung zu: „Nichts ist beständiger als der Wandel.“ Im Streben nach ständiger Verbesserung und durch aufmerksame Auswertung der Resonanzen aus dem Mitgliederkreis wurde der Ablauf neu justiert. Was bleibt, ist der gelobte neue Tagungsort und die breitgefächerte Themenvielfalt.

Das bei seiner Premiere im Vorjahr von allen Teilnehmern als sehr angenehm und komfortabel beurteilte Hotel „La Strada“ in Kassel hat sich durch die großzügigen Räumlichkeiten und seine verkehrstechnisch optimal erreichbare zentrale Lage bewährt. Den Wechsel nach über vierzig Jahren von Braunlage nach Kassel beurteilten die Teilnehmer als notwendigen Schritt mit deutlicher Verbesserung. Mit seinen über 900 Betten und mehr als 600 Parkplätzen am Haus bietet das Hotel allen Besuchern Platz. Die zahlreichen Tagungsräume lassen ein noch vielfältigeres Programm zu. Inmitten der Vortragssäle liegt die großzügige Ausstellungfläche, die Raum für eine übersichtliche Platzierung der Infostände bietet. Im Freigelände werden wieder die großen Exponate gezeigt und vorgeführt und können ganz aus der Nähe in Augenschein genommen werden. Hier werden auch brandneue Produkte zu sehen sein.

Breite Themenvielfalt

Bei der letzten Veranstaltung wollte der VDBUM mit der Verlagerung des Seminarbeginns auf Mittwochmittag und der Einbeziehung des Samstags der Zeitknappheit der Besucher Rechnung tragen. Dies fand aber nicht die gewünschte Resonanz. Deshalb findet die Eröffnung nun wieder am Dienstagabend statt, und das Seminar endet am Freitagmittag. So haben die Teilnehmer die Gelegenheit, Vorträge und Workshops vollständig bis zum Ende zu besuchen und noch am Freitag wieder heimzureisen. Für alle, die bleiben wollen, bietet der VDBUM mit einer After-Work-Party am Freitagabend den angenehmen Rahmen, sich bei Gesprächen im Kollegenkreis von den Strapazen des Seminars zu erholen.

Das attraktive, randvolle Programm erstreckt sich in konzentrierter Form von Mittwoch bis Freitag, wobei der Mittwoch und der Donnerstag jeweils dreizügig ablaufen, während der Freitag sogar vierzügig angelegt ist, um eine noch größere Themenvielfalt anbieten zu können. Wie man es vom VDBUM-Großseminar gewohnt ist, bietet auch diese Veranstaltung wieder reichlich Raum zum Networking. In den Kaffeepausen zwischen den einzelnen Vorträgen, aber besonders bei den ebenso unterhaltsam wie informativ angelegten Abendveranstaltungen finden die Teilnehmer Gelegenheit, bestehende Kontakte zur pflegen und zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

„Hier treffen sich die Geschäftsführer und leitenden Mitarbeiter der Bauunternehmen, der Baumaschinenhersteller und ‑händler, der Spitzenverbände und Interessensvertretungen zum Erfahrungsaustausch“, sagt VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer. „Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn man sagt, dass während der Dauer des Seminars das Herz der Bau- und Baumaschinenbrache an diesem Ort schlägt. Wer sich ein komprimiertes Bild von der Stimmung und den neuesten Entwicklungen in dieser Branche machen will, kommt an einem Besuch in Kassel nicht vorbei.“

Jährliches Wissens-Update

In einer quicklebendigen Branche gibt es ständig eine Vielzahl von Veränderungen und Neuigkeiten. Der VDBUM hat es sich seit seiner Gründung auf die Fahnen geschrieben, den Dialog und den Know-how-Transfer zwischen seinen Mitgliedern zu fördern und dadurch den technischen Fortschritt der gesamten Branche sowie den persönlichen Fortschritt eines jeden Einzelnen zu unterstützen. Deshalb hat der Verband von Beginn an das Großseminar als Mittel der Wahl zum Erreichen dieser Zielsetzung ins Leben gerufen. Jahr für Jahr bringt es die Know-how-Träger für mehrere Tage zusammen, um ihr Wissen auszutauschen und gemeinsam neue Wege in die Zukunft vorzuzeichnen. Angesichts der immer schnelleren Innovationszyklen ist ein jährliches Wissens-Update wie das VDBUM-Seminar eine willkommene Gelegenheit, sich immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Unter dem diesjährigen Motto „Der Bauprozess im Fokus“ gliedert sich das Seminarprogramm in insgesamt sechs Sequenzen, die zur einfacheren Orientierung für die Teilnehmer im Programm jeweils mit einem Großbuchstaben gekennzeichnet sind. V steht hierbei für Verkehrswegebau, H für Hochbau, M für Motoren- und Antriebstechnik, T für Telematik, F für Forschung und schließlich A für Allgemeine Themen. Die Teilnehmer können sich aus den einzelnen Fachvorträgen und Workshops das eigene Tagungsprogramm individuell nach dem persönlichen Interesse zusammenstellen.

VDBUM-Förderpreis zum dritten Mal vergeben

Verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Zukunftstechnologien wie den RFID-Einsatz und Telematik-Anwendungen. Mit einem eigenen Block „Forschung trifft Praxis“ will der VDBUM einen wissenschaftlichen Schwerpunkt setzen neben den anderen eher praxisorientierten Sequenzen. Hierin berichten Wissenschaftler der TU München, der FH Köln und der Bergischen Universität Wuppertal über ihre aktuellen Forschungsarbeiten mit Bau- und Baumaschinenbezug.

In diesen Zusammenhang gehört auch der VDBUM-Förderpreis, der am Mittwoch im Rahmen der Abendveranstaltung vergeben wird. Es ist bereits das dritte Mal, dass der VDBUM damit innovative Ideen aus Wissenschaft und Praxis auszeichnet. Die Anzahl der Einreichungen hat sich vervielfacht. Diese erfreuliche Resonanz macht deutlich, dass sich der Preis als feste Größe in der Branche etabliert hat.

Auch diesmal bietet das Großseminar wieder eine gigantische Plattform für Gedankenaustausch und Wissenstransfer. Mit rund 800 Teilnehmern bei der letzten Veranstaltung schafft das Seminar ein Forum für die führenden Köpfe und wichtigsten Unternehmen der Branche, das in dieser Form einzigartig ist. Wer sich dieses ‚Come together‘ nicht entgehen lassen will sollte sich gleich anmelden unter www.vdbum.de.

Eröffnungsredner: Christian Lindner MdL, Bundesvorsitzender der FDP, Vorsitzender der Landtagsfraktion und des Landesverbandes der FDP in NRW

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Der 1979 in Wermelskirchen geborene Politiker war nach seinem Studium an der Universität Bonn mehrere Jahre Inhaber einer Werbeagentur. Lindner wirbt für ein Comeback der Sozialen Marktwirtschaft. Angesichts des maroden Zustands von Autobahnen, Straßen und Brücken plädiert er auch für privatwirtschaftliches Engagement in öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP). „Bröckel-Brücken kann man nicht nach Kassenlage sanieren. Wir brauchen Kontinuität. Privat verantwortete Verkehrsprojekte werden schneller realisiert und liefern eine überdurchschnittliche Bauqualität. Weltweit werden daher schon 75 Prozent aller Verkehrsprojekte privat finanziert.“

 

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