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Weltneuheit: BERGMANN Rübenreinigungswagen RRW 500 Gehe zu Fotos
Weltneuheit: BERGMANN Rübenreinigungswagen RRW 500

Weltneuheit: BERGMANN Rübenreinigungswagen RRW 500

Maßstäbe in der Rübenernte

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Modernste Rübenroder erzielen unter optimalen Erntebedingungen und bei guter Ertragslage Rodeleistungen von mehr als 150 t pro Stunde. Gerade auf langen Schlägen reichen jedoch selbst die Fassungsvermögen der großen Roder von bis zu 43 m³ nicht aus, um bis zur nächst gelegenen Miete durchgehend zu roden. Die Roder werden demnach als teure Transportfahrzeuge zweckentfremdet, um ihre Ladung bis zur Miete zu schaffen. Gleichzeitig geht wertvolle Rodezeit in der eng gesteckten Kampagne verloren.

Dieses Defizit greift BERGMANN an und präsentiert auf der AGRITECHNICA erstmals ein Fahrzeug, das in der Lage ist, die o.g. Erntemengen aufzunehmen, zu transportieren und in kürzester Zeit in exakt angelegten Mieten abzulegen.

Der dreiachsige Rübenreinigungswagen RRW 500 ist dazu mit überlegener Technik bestückt. So werden der 50 m³ (DIN) fassende Bunker und auch das 180 cm breite Überladeband mittels Hochdruck-Hydraulik angetrieben. Dieses im Fahrzeug installierte, geschlossene Hydrauliksystem erzeugt Drücke bis zu 400 bar und wird von der Traktorzapfwelle angetrieben. Dies garantiert einen von der Leistung der Traktorhydraulik unabhängigen Betrieb. Für höchste Überladeleistungen von über 2.100 t/h (!) sind somit die Ansprüche an das Zugfahrzeug relativ gering. Lediglich genügend Zugleistung sollte es aufweisen, damit die Fahrzeiten auf dem Acker kurz gehalten werden können.

Der Bunker des Fahrzeugs ist aus durchgehenden, gekanteten Seitenwänden und verschleißfesten Bodenblechen vollständig verschweißt. Massive Seitenrungen verleihen dem Aufbau zusätzlichen Halt. Der obere Teil des Aufbaus wird durch eine zur rechten Seite schräg abfallende Aufsatzwand erhöht. Dies ermöglicht eine optimale Befüllung durch den parallel fahrenden Roder, denn je flacher dessen Austragsband betrieben werden kann, desto höher ist die Überladeleistung und desto kürzer die Überladezeit. Um das Fahrzeug während der Fahrt optimal beladen zu können, ist der Einblick in den Laderaum essentiell. Daher ist der Großteil der Stirnwand durch ein Lochgitter dargestellt, das auch bei Dunkelheit perfekte Sichtverhältnisse in den beleuchteten Laderaum bietet. Durch diese solide Konstruktion ist der RRW 500 für den überbetrieblichen Einsatz während der anspruchsvollen Rodekampagne bestens gewappnet.

Besonderer Wert wurde auf eine verlustarme und rübenschonende Entleerung gelegt. So wird der Laderaum über vier Kettenstränge von hinten nach vorne entladen. Diese sind paarweise mit speziell geformten Mitnehmerleisten verbunden, welche Verletzungen der Rüben verhindern. Gleiches Prinzip wird für die Querbewegung der Rüben im vorderen Bereich des Laderaums genutzt, um sie auf das linksseitige Überladeband zu fördern. Dazu hilft eine spezielle Reinigungswalze, die mit einer Bestückung aus achtkantigen Gummischeiben einen hohen Teil der an den Rüben anhaftenden Erde entfernt.

Eine weitere Reinigung erfahren die Rüben durch das breite Überladeband, welches die Ladung mit Gitterstäben und gummierten Mitnehmerfingern schonend transportiert. Erdanhaftungen und Fremdkörper können durch das Überladeband auf den Boden fallen und werden nicht mit in die Miete gefördert.

Zum perfekten Mietenaufbau kann das Band hydraulisch 3-fach geklappt werden. So lassen sich von der Seite bis zu 10 m breite Mieten erstellen, ohne dass der Boden unter der Miete überfahren werden muss. Tiefe Spurrillen, die sogenannten „Gleise“, gehören der Vergangenheit an und die Überlademäuse können verlustfrei arbeiten.

Um die Zeiten für die Bunkerentladung so gering wie möglich zu halten, wurde bei BERGMANN besonderer Wert auf eine rasche Entleerung gelegt. Minimalste Abladezeiten von nur 50 s bei voller Beladung von 50 m³ (~35 t) sichern kürzeste Rundenzeiten, so dass die entscheidende Rodearbeit nicht unterbrochen werden muss.

Während der Feldfahrt wird das Überladeband in die senkrechte, gestreckte Position gefahren, wohingegen es für die Straßenfahrt platzsparend im vorderen Teil des Bunkers verschwindet. Die Transportbreite von 3 m wird folglich nicht überschritten.

Gerade in den feuchten Herbst- und Wintermonaten sind die empfindlichen Böden der Rübenanbaugebiete wenig tragfähig. Deshalb werden moderne Rübenroder mit großvolumigen Rädern bzw. Raupenlaufwerken ausgestattet. Darüber hinaus lässt sich vielfach ein spurversetztes Fahren im sogenannten „Hundegang“ realisieren, das ein großflächiges Überfahren des Bodens ermöglicht, um Bodenverdichtungen zu minimieren.

Dieser Anforderung wird der RRW 500 ebenfalls durch großvolumige Räder, aber speziell auch durch die optionale Hundeganglenkung gerecht. Denn alle drei Achsen sind hierbei elektrohydraulisch zwangsgelenkt und lassen sich via Terminal manuell ansteuern, so dass das Fahrzeug nach links oder rechts ausschwenkt. Der Boden wird vollflächig überrollt und es entstehen keine Spurrillen. Auf der Straße hingegen ist die mittlere Achse starr gestellt, wohingegen die erste und dritte Achse in bekannter Weise die Zwangslenkungsimpulse ausführen und so zu einem komfortablen Fahrverhalten beitragen.

Ebenso das bekannte hydraulische Fahrgestell des BERGMANN-Fahrzeugs fördert das sichere Fahrverhalten auf der Straße. Auf dem Feld hingegen besticht es durch seine hohen Achsausgleiche von 300 mm je Achse, so dass Bodenunebenheiten oder Pflugfurchen optimal gepuffert werden können.

Diverse Sonderausstattungen, wie z.B. LED-Beleuchtungseinheiten oder aber Farbkameras, ermöglichen eine individuelle Anpassung des RRW 500 an die Kundenwünsche und sichern so einen komfortablen, sicheren Einsatz des Fahrzeugs.

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