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Die Bandzentrierstation der Baureihe PTEZ erkennt einen Schieflauf und richtet das Band wieder korrekt aus. Das verringert unter anderem Beschädigungen an den Kanten der Transportbänder. Gehe zu Fotos
Die Bandzentrierstation der Baureihe PTEZ erkennt einen Schieflauf und richtet das Band wieder korrekt aus. Das verringert unter anderem Beschädigungen an den Kanten der Transportbänder.

Zurück in die richtige Spur

Zementhersteller spart mit PTEZ Bandzentrierstation von Flexco deutlich Kosten ein

Um Materialverluste an Bandförderanlagen zu vermeiden, können Anwender die Führung des Transportbands korrigieren. Dazu bietet die Flexco verschiedene Bandzentrierstationen an – darunter die Baureihe PTEZ. Sie erkennt einen Schieflauf und richtet das Band wieder korrekt aus. Das verringert zudem Beschädigungen an den Kanten der Transportbänder. Ein Zementhersteller setzt auf dieses System und hat nicht nur erheblich weniger Materialverluste, er reduziert auch seine Kosten für Wartung und Ersatzteile deutlich.

„Bei unserem Kunden kam es an der Förderanlage für Zementklinker immer wieder zu Bandschieflauf“, schilderte der Anwendungstechniker von Flexco, einem international führenden Spezialisten für mechanische Transport-Verbindungssysteme, Bandabstreifer, Bandzentrierstationen, Prallbetten und Trommelbeläge für leichte und schwere Transportbänder. Wegen diesem Bandschieflauf gingen aber nicht nur große Mengen des Zementklinkers verloren. Läuft das Band nicht mittig, verschleißt es vorzeitig. Und das wirkt sich auf den Betrieb des Förderbands und auf den Wirkungsgrad der gesamten Anlage aus. Denn setzt sich das Material in den Laufrollen fest, blockieren sie. Es kommt zu Spannungen im Band und an den Verbindungsstellen. Reißt das Band, steht die Anlage erst mal still. Der Betreiber kann nicht weiter produzieren, bis der Förderer wieder einsatzbereit ist. Und das kostet. Zudem ist die Sicherheit der Anlage nicht mehr gewährleistet.Die Einheit reagiert sofort auf eine Fehlführung und korrigiert diese. Zudem stellt sie sicher, dass das Band die Anlagenstruktur nicht berührt.

Teurer Verschleiß

Die Service-Techniker des Zementherstellers mussten die Anlage häufig warten und reparierten die Bänder durch Vulkanisieren – meist schon nach vier bis sechs Wochen. Bis bei diesem Verfahren die Bandenden vorbereitet und die Verbindung schließlich vollkommen ausgehärtet ist, dauert es vier bis sechs Stunden. Eine lange Zeit, in der die Anlage nicht arbeitet. Durch das Wandern des Fördergurts kann dieser sich zudem mit Gewalt an die Tragkonstruktion drücken – und diese wirkt dann wie eine Säge auf ihn. Der Betreiber musste wegen des Verschleißes den Gurt alle 14 bis 16 Monate tauschen – eine sehr teure Angelegenheit.

Um diese Kosten zu senken, setzte der Zementhersteller Bandzentrierstationen verschiedener Anbieter ein, die den Bandschieflauf korrigieren sollten. Doch kein System zeigte den gewünschten Erfolg. Schließlich wandten sich die Verantwortlichen an Flexco. „Wir schauten uns die Anwendung genau an und empfahlen die Bandzentrierstation der Baureihe PTEZ“, berichtet der Anwendungstechniker von Flexco.Ein US-amerikanischen Zementhersteller reduziert mit diesem Zentriersystem seine Materialverluste sowie Kosten für Wartung und Ersatzteile.

Abweichen ausgeschlossen

Die Bandzentrierstation PTEZ eignet sich für leichte bis mittlere Anwendungen und für reversierbare Bänder mit bis zu 1.200 Millimetern Breite. Durch die einfache Bauweise von Halterungen und Bauteilen lässt sich die Station sehr einfach und schnell montieren. Der Betreiber kann dieses System auch für Bänder mit verschlissenen oder beschädigten Kanten einsetzen.

Die PTEZ korrigiert Bandschieflauf sowohl zu einer als auch zu beiden Seiten. Weil die abgeschrägten Rollen eine Bewegung des Bandführungssystems auslösen, sind keine Sensorrollen erforderlich. Die Einheit reagiert sofort auf eine Fehlführung und korrigiert diese. Zudem stellt sie sicher, dass das Band die Anlagenstruktur nicht berührt, was die Verschleißgefahr und damit die Wartungskosten deutlich mindert.

Eine Besonderheit an dieser Lösung ist die Dreh-Kipp-Bewegung: Das Drehen beeinflusst die Richtung, das Kippen vergrößert die Spannung auf der falsch geführten Seite. Diese beiden Kräfte bewegen das Band somit schnell wieder zurück in die Mitte. Der Bandzentrierer eignet sich für maximale Bandgeschwindigkeiten von bis fünf Metern in der Sekunde.

Auf ganzer Linie gespart

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„Wir haben die Bandzentrierstation auf der sauberen Seite des Transportbands installiert“, beschreibt der Anwendungstechniker. „Und weil die PTEZ vor Staub geschützt ist, erfolgt die Dreh-Kipp-Bewegung sehr sicher – ohne Gefahr, dass sich feines Material in den Führungen absetzt und diese blockieren können.“ Mit der Flexco-Lösung hat der Verschleiß sowohl an den Kanten als auch an den Verbindungsstellen abgenommen. „Wir können mit unserem System die Lebensdauer des Transportbands deutlich verlängern“. Der Betreiber spart damit auf ganzer Linie. „Denn angesichts der Kosten für einen neuen Fördergurt führt die längere Nutzungsdauer der Bänder zu erheblichen Einsparungen.“ Die Bandzentriersysteme mindern zudem den Verschleiß an anderen wichtigen Förderanlagen-Komponenten wie Rollen oder Trommeln. Das erhöht auch die Sicherheit der ganzen Anlage, und der Wartungsaufwand lässt sich ebenfalls reduzieren.

Quelle: Flexco Europe GmbH

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