13. Januar 2014, 00:00
Viele Gebäude in Deutschland sind energetisch nicht auf dem neusten Stand: Energie entweicht durch Fenster und Türen, durch schlecht gedämmte Fassaden oder Dächer. Die DEUBAUKOM, vom 15. bis zum 18. Januar 2014 in der Messe Essen, informiert Immobilienbesitzer und -käufer über das Thema Energie. Die wichtigste Baufachmesse für den westdeutschen Raum und die angrenzenden Benelux-Regionen zeigt innovative Lösungen auf. Außerdem im Fokus: regenerative Energien und deren Nutzung.
EnergieAgentur.NRW auf DEUBAUKOM
Die Verbindung von Bauen und Energie wird auf dem Stand der EnergieAgentur.NRW in Halle 2 deutlich. Unter ihrem Dach informiert der „Wärmepumpen-Marktplatz NRW“ über Installation und Nutzen von Wärmepumpen, die deutschlandweit bereits rund 500.000 Mal eingebaut wurden. In der „Aktion Holzpellets“ geht es um Heizen mit Holz. Auch Solarenergie ist ein wichtiger Faktor für die Energiewende. Die Kampagne „Photovoltaik NRW – Solarstrom für Nordrhein-Westfalen“ informiert über klimafreundliche Stromerzeugung, die in Deutschland bereits eine Leistung von 28 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Die Initiative „KWK. NRW – Strom trifft Wärme“ unterstützt das Anliegen der Landesregierung, den Anteil von Strom aus Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) bis zum Jahr 2020 auf mindestens 25 Prozent zu erhöhen.
Erfolgsmodell „Passivhaus“
Das so genannte Passivhaus integriert regenerative Modelle der Energieerzeugung und stellt eine echte Alternative zur konventionellen Bauweise dar. Wie genau ein Passivhaus funktioniert, wird im gleichnamigen Kompetenzzentrum in Halle 2 demonstriert. Das Prinzip gilt für Neubauten ebenso wie für die Sanierung von Altbauten.
Vorträge zu Themen wie Dämmung oder Gebäudediagnose
Im Vortragsprogramm des Bundesarbeitskreises Altbauerneuerung (BAKA) wird erläutert, wie Gebäude innen und außen sinnvoll gedämmt werden sollten. Experten des Forschungsinstituts für Wärmeschutz referieren zum Beispiel über Anforderungen und Potentiale von Gebäudehüllen.
Vor allem die energetische Sanierung von Immobilien war selten so günstig wie heute. Doch vor den Umbaumaßnahmen sollte die Gebäudediagnose stehen. Architekten informieren ebenfalls im BAKA-Forum darüber, wie Altbauten richtig analysiert werden.
Derzeit stellt der Staat Hausbesitzern Geld zur Verfügung, das die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verteilen kann, um energieeffiziente Sanierungen zu fördern – vorzugsweise über extrem günstige Kreditkonditionen. Vorträge gibt es auf der DEUBAUKOM auch zu diesem Thema.
Quelle: Messe Essen GmbH