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Der Doosan DL420-5

Doosan DL420-5 überzeugen in der Sandgrube

Die Manfred Boer KG aus Münster hat zum Jahresende 2016 ihren Maschinenpark um zwei Radlader DL420-5 der Marke Doosan erweitert. Eingesetzt werden die beiden Radlader in der unternehmenseigenen Sandgrube in Dorsten.

Versteckt im dichten Wald in direkter Nähe zu Dorsten liegt die Sandgrube der Firma Manfred Boer KG. Direkt neben einer Hauptstraße liegt das Baubüro, fährt man von hier aus den schmalen unbefestigten Weg in den Wald hinein, kommt man ganz unvermittelt nach ca. 2 Kilometern in die riesige Sandgrube. Hier arbeiten fünf Radlader, zwei Lkw, zwei Siebanlagen und ein Brecher rund 10 Stunden am Tag in der Gewinnung verschiedener Sand- und Kiesqualitäten.

Die Qual der Wahl

Die beiden Doosan-Radlader sind die ersten Maschinen der Marke Doosan, die das Unternehmen in seinem Betrieb einsetzt. Dazu René Boer, Leiter der Sandgrube Dorsten: „Als es um die Anschaffung der neuen Radlader ging, erwähnte einer unserer Mitarbeiter seine sehr guten Erfahrungen mit Doosan-Maschinen und dass man sich die auf jeden Fall auch mal anschauen sollte. Daher sprachen wir mit Max Gutmann vom Doosan-Händler Kraemer der uns auch prompt eine Vorführmaschine stellte, die wir 14 Tage bei uns in der Sandgrube testen konnten. Der DL420-5 überzeugte uns in dieser Zeit, sodass wir zwei Doosan DL 420-5 in genau der Konfiguration bestellten, über die auch die Testmaschine verfügte“. Boer ergänzt: „ Die Zusammenarbeit mit Kraemer funktionierte von Anfang an gut, sowohl während des Tests vor Ort als auch bei der anschließenden Bestellung und Auslieferung der Maschinen wurden alle Zusagen eingehalten. Und was ja auch nicht unwichtig ist, war das die Chemie von Anfang stimmte.“

Die Schaufel mit den erhöhten Wänden schützt das Hubwerk gegen herabfallenden, losen Sand und Steine.

Eindeutiges Testergebnis

In dem Testzeitraum konnten die fünf Radladerfahrer die Doosan-Maschine ausführlich mehrere Tage ausprobieren. Die Ergebnisse hielten die Fahrer schriftlich fest und bewerteten die Maschine am Ende gemeinsam. In dem Gespräch herrschte Einigkeit, dass der DL420 genau die richtige Maschine für den Einsatz in der Sandgrube ist, sodass gleichzeitig mit der Rückgabe der Testmaschine zwei Radlader des gleichen Typs bestellt wurden, die Kraemer im September und November auslieferte.

Der DL420-5 wird vom Scania DC13 6-Zylinder-Motor angetrieben, der über eine Leistung von 254 kW (349,79 PS) bei 1800 U/min verfügt. Der Stufe IV-konforme Scania-Motor gewährleistet ein großzügiges Drehmoment bei niedriger Drehzahl, einen bis zu 10 % geringerem Kraftstoffverbrauch und ein ausgezeichnetes Ansprechverhalten. Durch den Einsatz der Nachbehandlungstechnologien der gekühlten Abgasrückführung (AGR) und selektiver katalytischer Reduktion (SCR) ist kein Dieselpartikelfilter (DPF) erforderlich.

Starke Leistung an der Wand und am Lkw

Rund 10 Stunden täglich sind die beiden Radlader in der Sandgrube im Einsatz, vorwiegend für den Abbau an der Wand und das Beladen der Lkw. Ihre Schaufeln sind Sonderanfertigungen, die Kraemer genau auf die Anforderungen angepasst hat. Insbesondere für das Verfahren des losen Sands wurden die Rück- und Seitenwände der rund 4 m³ fassenden Schaufeln erhöht. Dies verhindert, dass der lose Sand oder Steine auf das Hubgerüst fallen und dort einen erhöhten Verschleiß oder Schäden verursachen. Durch die großvolumige Schaufel benötigt der DL420-5 nur vier Ladespiele für die Beladung eines Lkw.

Nachdem die beiden Radlader nun die ersten Monate in der Sandgrube gearbeitet haben, ist die Bilanz durchweg positiv. Boer: „Natürlich kann man nach dieser kurzen Laufleistung noch keine großen Schlüsse ziehen, aber wir sind mit den Maschinen bisher sehr zufrieden. Die Fahrer arbeiten gerne auf den DL420-5 und die Leistung stimmt auch.“ Und einer der Fahrer ergänzt, dass der DL 420 durch sein automatisches Sperrdifferential immer eine hervorragende Traktion bietet. Das zeigt sich insbesondere dadurch, dass beim Schieben der Schaufel in die Wand auf losen Sand keines der Räder Schlupf hat.

Manfred Boer KG

Die 1976 gegründete Manfred Boer KG mit Sitz in Münster ist ein echter Familienbetrieb, in dem die beiden Brüder Manfred Boer und Werner Boer auch heute noch die Geschäftsführung innehaben. Das Unternehmen betreibt neben der Sandgrube in Dorsten auch noch einen Gewinnungsbetrieb in Coesfeld, in dem nasslagernder Sand mit einem Saugschiff abgebaut wird. Mit ihren neun Mitarbeitern liefert die Manfred Boer KG verschiedene Qualitäten von Sand und Kies für die Verwendung auf dem Bau und der Industrie. Verschiedenste Unternehmen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien gehören zu ihrem Kundenkreis.

Gute Traktion und hohe Leistung sorgen für effizientes Arbeiten.

Kraemer

Das 1965 durch Werner Kraemer in Delbrück gegründete Unternehmen ist seit 2012 offizieller Doosan-Händler und verkauft rund 100 Doosan-Maschinen jährlich. Die Unternehmenszentrale in Rheda-Wiedenbrück liegt verkehrsgünstig in direkter Nähe zur A2. Aufgrund von konstantem Wachstum beschäftigt das Unternehmen aktuell 70 Mitarbeiter, aufgeteilt in die Geschäftsbereiche Neu- und Gebrauchtmaschinen-Handel, Maschinenvermietung, Service und Ersatzteilhandel. Durch einen zweiten Standort in Lippstadt stärkt Kraemer Baumaschinen überdies seine regionale Präsenz.

 

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