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Rund vier Stunden benötigen die Seilsägen pro Schnitt. Der Betonträger hier ist in seiner Mitte schon durchtrennt und nur noch mit dem Widerlager verbunden. Gehe zu Fotos
Rund vier Stunden benötigen die Seilsägen pro Schnitt. Der Betonträger hier ist in seiner Mitte schon durchtrennt und nur noch mit dem Widerlager verbunden.

Erfolgreiche Brückendemontage mit Liebherr-Mobilkranen bei Nacht und Nebel

Unter großem Zeitdruck wurden in der Nähe von Osnabrück drei mächtige Spannbetonträger einer Straßenbrücke demontiert. Die Eisenbahnstrecke unter der Brücke wurde zwei Nächte für den Bahnverkehr gesperrt. Die Kranfirmen Sommer-Kranverleih aus Bremen und Autokrane-Spallek aus Ibbenbüren waren jeweils mit einem LTM 1300-6.2 vor Ort.

Nur zwei Nächte standen dem Abbruch-Team für die Demontage der gewaltigen Träger aus Spannbeton zur Verfügung. Auf beiden Seiten der in etwa acht Meter Tiefe entlang führenden Bahntrasse war ein Liebherr-Mobilkran positioniert worden. An jeder Hälfte der rund 80 Tonnen schweren Betonträger wurden die Anschlagmittel der Krane befestigt, bevor die Träger zeitgleich in der Mitte und an den Widerlagern durchgesägt wurden. Rund vier Stunden dauerte es, bis die diamantbesetzten Sägeseile die knapp zwei Meter hohen Betonträger durchtrennt hatten. Präzision war anschließend von den Kranfahrern gefordert, weil die frei hängenden, knapp 15 Meter langen Trägerstücke beim Ausschwenken nicht verkanten durften. Dabei meisterten die beiden 300-Tonnen-Krane rund 42 Tonnen Last bei einer Ausladung von etwa 15 Metern.

Eine kleine Arbeitsbühne wird hinunter auf die Bahngleise gehoben.

Widrige Wetterbedingungen erschwerten die Arbeiten

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und teilweise sehr starker Nebel machten die Arbeiten auf der Baustelle schwierig und ungemütlich. In der ersten Nacht gelang es dann auch nur einen statt der angepeilten zwei Träger zu demontieren. In der Folgenacht jedoch waren die zwei verbliebenen Betonträger bis zum Morgen zurückgebaut und der Bahnverkehr konnte wie geplant wieder aufgenommen werden.

Erstmals haben die beiden an der Baustelle beteiligten Kranbetreiber, Sommer-Kranverleih und Autokrane-Spallek, gemeinsam einen Kran-Einsatz durchgeführt. "Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert" bestätigte Geschäftsführer Jörg Sommer nach Abschluss der Arbeiten. Sowohl das Kranunternehmen Sommer, stationiert in der Hansestadt Bremen, als auch die Firma Spallek, die vom nordrhein-westfälischen Ibbenbüren aus operiert, sind langjährige Partner von Liebherr. In ihren Fuhrparks mit jeweils rund einem Dutzend Krane finden sich ausschließlich Fahrzeuge aus dem Liebherr-Werk in Ehingen. 

42 Tonnen am Haken des LTM 1300-6.2 von Spallek.

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