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Erschütterungsarm durch härtesten Granitfels Gehe zu Fotos
Erschütterungsarm durch härtesten Granitfels

Erschütterungsarm durch härtesten Granitfels

„Ohne die Erkat Fräse hätten wir das nicht geschafft“, sagt Joe Walsh, Bauleiter beim Umbau des Copenhaver Castle – einem weithin sichtbaren Wahrzeichen an den Berghängen des Camelback Mountain im US-Bundesstaat Arizona. Die Außenwände des Gebäudes, das einer maurischen Festung nachempfunden ist, sollten erhalten bleiben und durch die umfassenden Umbauarbeiten nicht beschädigt werden.

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Nachdem ein Großteil des Gebäudes entkernt war, musste das zentrale Fundament um bis zu 3,6 Meter im Granitfels vertieft werden. Hierfür waren rund 460 Kubikmeter teilweise verwitterter Granit abzubauen, wobei die Gesteinsfestigkeiten von 80 MPa bis über 160 MPa reichten. Eine wahre Herausforderung für einen erschütterungsarmen Ausbruch.

Durch die Lage des Gebäudes und aufgrund der Vorgabe zum Erhalt der Außenstruktur, kam Sprengen zur Fundamentvertiefung nicht infrage. Die ausführende Baufirma Rango Construction setzte zunächst einen schweren Hydraulikhammer ein, mit dem man aber in dem rosa Granit nur sehr geringe Abbauleistungen erzielte. So entschied man sich für den Einsatz der Querschneidkopffräse ER 1200-3. „Der Baufortschritt erhöhte sich rasant mit der Erkat Fräse“, zeigte sich der Bauleiter hocherfreut.

Mit zunehmender Baugrubentiefe traf man auch auf massive Bereiche mit weißem Granit und einer Gesteinsdruckfestigkeit von mehr als 160 MPa. Obwohl diese Gesteinshärte deutlich oberhalb der üblichen Einsatzgrenze der ER 1200 liegt, setzte man die Fräsarbeiten trotz zu erwartender höherer Verschleißkosten fort und die Erkat Fräse biss sich dabei selbst durch das härteste Material.

Im rosa Granit wurden mit der Fräse Abbauleistungen von 2,5 bis 3,5 m³ pro Stunde erreicht, bei einem Meißelverschleiß von lediglich 0,5 bis 0,8 Meißel pro Kubikmeter. Im dem extrem harten und abrasiven weißen Granit erreichte man noch Löseleistungen von 0,6 bis 1 m³ pro Stunde bei einem Meißelverbrauch von 1,3 bis 2,6 Stück/m³. Unter diesen extremen Verhältnissen blieben die Meißelverschleißkosten dennoch bei durchschnittlich unter 30 Euro pro Kubikmeter. 

Durch den Einsatz der richtigen Maschinentechnik und dank der Zuverlässigkeit der ER 1200 konnte die Firma Rango Construction den engen Zeitplan termingerecht einhalten und im kalkulierten Kostenrahmen bleiben. Nach Abschluss der Arbeiten mit der Erkat Fräse zeigte sich Bauleiter Joe Walsh davon überzeugt, dass es kein anderes Baggeranbaugerät auf dem Markt gibt, das den Felsabtrag in diesem harten Gestein in der gleichen Zeit bzw. für die gleichen Kosten hätte durchführen können.

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