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Fahrner Bauunternehmung – Bitumenvorspritzmaschine die viel mehr kann Schäfer-Technic - Bitumenvorspritzmaschine in Topausstattung

Arbeitseinsatz in Hagelstadt bei der Sanierung einer Gemeindestraße.
schäfer-technic Europa
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Arbeitseinsatz in Hagelstadt bei der Sanierung einer Gemeindestraße.

Bildquelle: schäfer-technic GmbH

Vielseitigkeit für hohe Auslastung

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Nach gut 15 Jahren im Einsatz sollte die Lkw-Bitumenvorspritzmaschine der Fahrner Bauunternehmung GmbH Verstärkung bekommen. Die Bitumenvorspritzmaschine von Schäfer-Technic hatte sich im Unternehmen mehr als bewährt. Zusammen mit den Spezialisten des Fellbacher Herstellers konfigurierte das in Mallersdorf-Pfaffenberg, nördlich von München ansässige Bauunternehmen, eine Bitumenvorspritzmaschine nahezu in Komplettausstattung. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass so eine hohe Auslastung für Maschine und Fahrer möglich sind.

Der neue Lkw, ein 3Achser mit gelenkter Nachlaufachse bietet viel mehr Einsatzoptionen als sein 2Achser Vörgänger. Der 26tonner verfügt über 2 isolierete und beheizbare 3500 Liter Bitumentanks. So kann die Maschine Bitumenemulsionen mit unterschiedlichen Eigenschaften bei einer Fahrt mitnehmen. Der Spritzbalken, am Heck ist stufenlos vom Fahrerhaus bis auf 4600 mm Arbeitsbreite und in der Höhe einstellbar. Die Zu- bzw. Abschaltung der Spritzdüsen erfolgt automatisch. Die Dosiersteuerung des Bindemittels erfolgt ebenfalls vom Fahrerhaus aus. Eine Rückraumüberwachung bietet zusätzlich eine optische Kontrolle auf das Arbeitsergebnis. Eine Handspritzlanze mit 10 m Schlauchlänge fehlt natürlich auch nicht, wie ein Wassertank und Reinigungsoptionen für alle Ausrüstungen.

Mit bis zu 10 m Schlauchlänge erlaubt die  Handlanze einen Einsatz rund ums Fahrzeug.<br>BILDQUELLE: schäfer-technic GmbH

Dope Spritzanlage im Variomat-Spritzbalken integriert

In Erweiterung der Vorspritzfunktion bzw. zur Beschleunigung des Bindemittel-Brechvorgangs sind am Variomat-Spritzbalken weitere Düsen angebracht, welche ein  Additiv jeweils in den Spritzkegel der Bitumenemulsionsdüsen in einem Arbeitsgang einbringen. Der Lkw führt das Additiv in einem entsprechenden Edelstahltank mit. Mittels Beaufschlagung von Druckluft läßt sich die Dorierung genau abstimmen und wird natürlich ebenfalls von Fahrhaus aus eingestellt und überwacht. Bei optimaler Abstimmung von Dope (Additiv) und Emulsion ermöglicht das Auftragen des Dopes ein schnelleres Einleiten des nächsten Arbeitsschrittes. Denn die angespritzte Fläche kann innerhalb kürzester Zeit mit dem Straßenfertiger und Lkws für den Einbau der nächsten Asphaltschicht befahren werden.

Bei asymmetrischen Arbeitsflächen zeigt sich der Vorteil der Einzelansteuerung der Spritzdüsen des Variomat - Spritzbalkens.<br>BILDQUELLE: schäfer-technic GmbH

Kalkmilch schützt Bitumenemulsionsschicht  - schnellerer Baufortschritt

Je nach Baustellenplanung, aber auch zur Berücksichtigung der Witterung kann es erforderlich sein Kalkmilch auf die Bitumenemulsion auszubringen. Frontseitig am Lkw ist dazu eine Kalkmilch-Spritzanlage verbaut. Die Kalkmilch führt der Lkw in einem separaten Tank mit. Nach dem Aufsprühen der Kalkmilch kann die behandelte Fläche sofort befahren werden. Der Einbau der nächsten Asphaltschicht kann deshalb unmittelbar auf die noch feuchte Oberfläche erfolgen, was zu einer Zeitersparnis im Baufortschritt führen kann. Denn bei vielen Asphaltbauprojekten treten während der heißen Sommermonate spezifische Herausforderungen auf. Wenn Baustellenfahrzeuge über die dunkle und aufgeheizte Bitumenemulsionsschicht fahren, kann das reine Bindemittel an den Reifen haften bleiben und weggetragen werden. Dies führt nicht nur zu erheblichen Verunreinigungen der betroffenen Bereiche, sondern birgt die Gefahr einer partiellen Beeinträchtigung des Schichtenverbunds. Eine beschädigte Haftbrücke kann die Lebensdauer der Asphaltschichten erheblich verkürzen.

Frontseitig angebrachte Spritzdüsen können bedarfsweise Kalkmilch als „Schutzschicht“ auf die Bitumenemulsion verteilen.<br>BILDQUELLE: schäfer-technic GmbH

„Mit dieser zusätzlichen Fahrzeug-Ausstattung, wie auch der Kantenspritzeinrichtung,  sind wir auf alle Eventualitäten Vorort auf der Baustelle gut vorbereitet,“ erklärt Alexander Soller von der Fahrner Bauunternehmung und ergänzt: “Unser Lkw ist außerdem für die Aufnahme einer Frontkehrmaschine vorbereitet. Um die Fahrzeuglänge allerdings kompakt zu halten und wendig zu bleiben ist diese nicht angebaut. Es zeigt aber, was wir mit diesem Lkw und im Einmann-Betrieb alles machen können.“

Sanierung einer Gemeindestraße bei Hagelstadt.<br>BILDQUELLE: schäfer-technic GmbH

Quelle: schäfer-technic GmbH