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Linzer Himmelsstürmer – drei WÖLFFE bauen den Bruckner Tower

Die Zeichen stehen auf Hochbau, auch in Linz strebt man in die Höhe. Der Bruckner Tower soll nach Fertigstellung das dritthöchste Gebäude der Stadt sein.
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Die Zeichen stehen auf Hochbau, auch in Linz strebt man in die Höhe. Der Bruckner Tower soll nach Fertigstellung das dritthöchste Gebäude der Stadt sein.

Nicht nur in Nordamerika und Asien begegnet man der ständig wachsenden Nachfrage nach urbanem Wohnraum bei gleichzeitig mangelndem Platz mit Hochbauten. Auch in Linz hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Bis 2025 sollen in der Donaustadt sechs neue Wolkenkratzer in den Himmel wachsen. Einer davon ist der Bruckner Tower, in dessen 31 geplanten Stockwerken 356 neue Wohnungen sowie eine Schule und ein Kindergarten entstehen werden. Drei WOLFF-Krane der Clear-Reihe errichten das 98 Meter hohe Gebäude im Auftrag des österreichischen Bauunternehmens HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

Im Linzer Bezirk Urfahr prägen im Moment zwei rote Riesen das Stadtbild. Mit stattlichen 120,4 m und 131,6 m Hakenhöhen werden die beiden spitzenlosen WOLFF 6031.12 Clear Krane nur vom Turm des Linzer Doms überragt. Kein Wunder, wird doch der Bruckner Tower nach seiner geplanten Fertigstellung 2021 das dritthöchste Gebäude der Stadt sein.

Am Bruckner Tower in Linz stehen aktuell zwei rote WOLFFKrane mit 120,4 m und 131,6 m Hakenhöhen.

Alles im (Bau-)Fluss

Da die Baustelle von einer stark befahrenen Straße umgeben ist und die behördlichen Auflagen eine Straßensperrung nicht zuließen, konnte die Montage mit einem 160-Tonnen Autokran nur im Baufeld selbst stattfinden. Das WOLFFKRAN-Team stattete beide Krane mit dem platzsparenden Turmsystem TV 20 mit nur 2 Metern Seitenlänge aus. Beide WÖLFFE wurden in zwei Etappen auf ihre Endhöhen geklettert. „Die Konstruktion der WOLFF-Krane lässt es zu, die Krane trotz des schlanken Turms und der großen Turmhöhen nur jeweils zwei Mal am Gebäude abzuspannen“, erläutert Herr Istok Kutos, Vertriebsleiter bei WOLFFKRAN Austria. „Das spart einerseits Kosten und andererseits wird der Baufluss durch wenige Abspannungen so wenig wie möglich gestört, was das Krankonzept für den Kunden besonders wirtschaftlich macht“. Eine kurzfristige bauliche Änderung erforderte zudem einen Tausch der Auslegerlängen der beiden Krane, was WOLFFKRAN flexibel ermöglichte.

Bis Mitte 2019 war noch ein dritter WOLFF 6031.12 mit 46,5 Metern Hakenhöhe auf der Baustelle im Einsatz, der die zur Schule gehörige Turnhalle errichtete. Die beiden verbliebenen Krane werden noch bis Ende 2020 auf der Baustelle stehen, wo sie vor allem für Betonierarbeiten eingesetzt werden. 

Trotz ihrer stattlichen Höhe kommen die Krane mit jeweils nur zwei Abspannungen aus. Das bringt wirtschaftliche Vorteile und der Bauablauf wird möglichst wenig gestört.

Mehr als nur ein Kran

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Die HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. profitierte bereits im Vorfeld der Bauarbeiten von WOLFFKRANs umfassender Erfahrung in Hochbauprojekten. „Unsere Statiker waren an der Planung des Gebäudes beteiligt und unterstützten mit Beratung und technischen Zeichnungen“ sagt Herr Istok Kutos.

WOLFFKRAN-Kunde HABAU nennt ein komplettes Rudel von insgesamt 16 WOLFF-Kranen ihr Eigen. Das Familienunternehmen und WOLFFKRAN Austria blicken auf eine langjährige Zusammenarbeit zurück und haben bereits viele gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt. Zuletzt beispielsweise den Wohnund Hotelkomplex am Wiener Belvedere und den neuen Stadtteil „Das Ensemble“ an der Erdberger Lände in Wien, bei dem neun WÖLFFE zum Einsatz kamen.

Quelle: WOLFFKRAN Pressebüro