31. Dezember 2025, 10:45
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Die Meisterschule am Ostbahnhof in München ist als 31. Partner vom LandBauTechnik-Bundesverband für Hochvolt-Schulungen zertifiziert.
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Der Fokus liegt auf dem sicheren Umgang mit Hochvolttechnik in Land- und Baumaschinen sowie Flurförderzeugen.
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Das standardisierte Schulungskonzept des LBT orientiert sich an DGUV-Vorgaben und qualifiziert Fachkundige Personen für Hochvolt-Systeme.
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Bisher wurden 1786 Zertifikate vergeben, was den Erfolg und die Bedeutung der Ausbildung für die Branche unterstreicht.
Der sichere Umgang mit Hochvolttechnik bei Land- und Baumaschinen sowie bei Flurförderzeugen und Motorgeräten rückt immer stärker in den Fokus. Die Meisterschule Landmaschinenmechanik der Meisterschulen am Ostbahnhof in München ist daher nun die 31. vom LandBauTechnik-Bundesverband auditierte Partnerin.
„Wir freuen uns sehr, dass die Meisterschule am Ostbahnhof hier am Puls der Zeit agiert und unsere neue Partnerin ist“, sagt Torsten Grantz, Projektleiter Berufliche Bildung im LandBauTechnik-Bundesverband e.V. (LBT). Gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck überreichte er nun das entsprechende Schild, mit dem die Meisterschule auch nach außen deutlich macht, dass sie zu den auditierten Schulungsstätten zählt. Bereichsleiter Ludwig Haenlein und Oberstudienrat Dirk Winterhalter nahmen das auszeichnende Schild gerne entgegen.
Gegründet 1968 haben die Meisterschulen seither über 20.000 Meisterinnen und Meister beim erfolgreichen Start ins Berufsleben begleitet. Die Meisterschulen am Ostbahnhof bestehen aus sieben Meisterschulen, die jeweils auf alle vier Teile der Meisterprüfung im entsprechenden Handwerk im einjährigen Vollzeitunterricht vorbereiten.
In der Meisterschule Landmaschinenmechanik sind seit dem Frühjahr nun eben auch zwei vom LBT ausgebildete Trainer tätig – Ludwig Haenlein und Marcus Bobenstetter. Die Auditierung erfolgte durch den LandBau-Technik-Bundesverband e.V. (LBT), der ein standardisiertes Schulungskonzept für den sicheren Umgang mit Hochvolt-Technik entwickelt hat. Der Bundesverband ist in den Gremien bei der DGUV tätig und hat daher einen Standard passend hierzu entwickelt. Die Unfallverhütung und die korrekte Anwendung stehen im Fokus. Denn Werkstätten, die Arbeiten an elektrischen Maschinen der Land- und Baumaschinentechnik durchführen, müssen die Sicherheit und die Qualifizierung ihrer Beschäftigten sicherstellen. Hier bietet die DGUV Information 209-093 Vorgaben, die in den Unternehmen beachtet werden müssen. Der LandBauTechnik-Bundesverband e. V. hat für die Qualifizierung des Personals in Werkstatt und Service ein umfassendes Schulungsprogramm als Branchenstandard entwickelt, das eine sogenannte „Fachkundige Person Hochvolt (FHV) in der Land- und Baumaschinentechnik“ ausbildet, Tätigkeiten an Hochvolt-Systemen sicher auszuführen. „Wir konnten bisher 1786 Zertifikate vergeben“, berichtet Torsten Grantz, „das ist ein großer Erfolg nicht nur für uns, sondern für die gesamte Branche.“
Quelle: LandBauTechnik – Bundesverband e.V.